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Was passiert, wenn die Credits aufgebraucht sind?

Was passiert, wenn die Credits aufgebraucht sind?

Sind die Credits aufgebraucht, lassen sich keine neuen Builds und keine Änderungen mehr starten. Alles, was bereits veröffentlicht ist, bleibt unter seiner Adresse erreichbar, denn Credits bezahlen das Erzeugen und das Ändern, nicht den Betrieb. Sie haben dann drei Möglichkeiten: auf den nächsten Abrechnungszeitraum warten, den Tarif wechseln oder das Vorhaben anders zuschneiden.

Die Frage wird meistens vor dem Kauf gestellt, und das ist vernünftig. Ein Guthabenmodell fühlt sich unangenehm an, solange man nicht weiß, was am Ende des Guthabens passiert. Dieser Text beantwortet das und rechnet nach, wie weit die einzelnen Tarife tragen.

Was heißt „Credits aufgebraucht" im Alltag genau?

Credits sind die Recheneinheit für Arbeit am Projekt. Jede Aktion, die etwas erzeugt oder verändert, hat einen festen Preis, und dieser Preis wird abgezogen, sobald die Aktion läuft. Ist nichts mehr übrig, startet die nächste Aktion nicht.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Arbeit und Bestand. Ihr Projekt verschwindet nicht, Ihre Texte verschwinden nicht, Ihre verbundene Domain wird nicht getrennt. Was pausiert, ist ausschließlich die Fähigkeit, Neues erzeugen oder Bestehendes umbauen zu lassen.

Praktisch heißt das: Sie merken es genau in dem Moment, in dem Sie eine Kleinigkeit ändern wollen. Das ist der übliche Zeitpunkt, weil am Anfang eines Projekts große Aktionen stehen und am Ende viele kleine. Wer das weiß, hält für die Schlussrunde bewusst etwas zurück.

Bleibt meine veröffentlichte Seite erreichbar?

Ja. Ein veröffentlichtes Projekt liegt unter einer Adresse auf zugo.run, und wenn Sie eine eigene Domain verbunden haben, unter dieser. Das Ausliefern der fertigen Seiten ist keine der Aktionen, die Credits kosten, und ein leeres Guthaben nimmt Ihre Seite deshalb nicht vom Netz.

Auch die angebundenen Dienste laufen weiter, denn sie hängen an Ihren eigenen Konten. Supabase liefert Datenbank, Anmeldung und Dateien, Stripe die Zahlungen, Resend die E-Mails, Google Analytics die Statistik. Deren Abrechnung läuft unabhängig von Ihrem Zugo-Tarif.

Was Sie also nicht befürchten müssen, ist der schlimmste Fall: dass ein aufgebrauchtes Guthaben mitten in einer Kampagne die Landingpage abschaltet. Was pausiert, ist die Werkstatt, nicht das Schaufenster.

Welche Wege führen aus dem Stillstand?

Vier Möglichkeiten, geordnet nach dem, was sie kosten, und nicht nach dem, was uns lieber wäre.

Weg Wann sinnvoll Preis
Auf den nächsten Zeitraum warten Projekt ist online, die Änderung hat Zeit nichts
Von Free auf Pro wechseln erstes ernsthaftes Projekt 25 $ im Monat für 200 Credits
Von Pro auf Business wechseln mehrere Projekte oder Kundenarbeit 99 $ im Monat für 800 Credits
Reihenfolge ändern vieles Kleine sammeln, statt einzeln zu ändern spart Aktionen

Der vierte Weg ist der unterschätzte. Drei einzeln angestoßene Korrekturen kosten dreimal je 3 Credits, dieselben drei Punkte in einer einzigen, gut formulierten Änderung kosten einmal 3. Das ist kein Trick, sondern die Folge davon, dass die Aktion abgerechnet wird und nicht die Zeilenzahl.

Es gibt außerdem einen fünften Weg, der oft übersehen wird, weil er gar nichts mit dem Builder zu tun hat. Inhalte, die in Ihrem Supabase-Projekt liegen, also Einträge, Termine, Produkte oder Beiträge, ändern Sie direkt dort. Dafür ist kein neuer Build nötig, und deshalb kostet es auch keine Credits.

Das lohnt sich schon beim Aufbau mitzudenken. Wer Preise und Öffnungszeiten fest in die Seite schreiben lässt, braucht für jede Korrektur eine Änderung. Wer sie als Datensätze anlegt, pflegt sie danach ohne Guthaben. Bei Inhalten, die sich häufig ändern, ist das über ein Jahr gerechnet der größte Einzelposten.

Wie weit reichen 200 Credits im Monat wirklich?

Die Preisliste kennt drei Posten, und daraus lässt sich der Monat gut vorausrechnen.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem Projekt 3 6
Frischer Build 6 12
Mehrseitige Plattform 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weitere Seite doppelt

Für eine einzige Sorte Arbeit ausgegeben sind 200 Credits etwa 16 mehrseitige Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. In der Praxis mischt sich das natürlich. Ein realistischer Monat sieht eher so aus: eine Plattform mit fünf Seiten für 18, zwei zusätzliche Builds für kleinere Nebenseiten, und der Rest geht in Feinschliff.

Der Hi-Fi-Modus verdoppelt jeden Posten. Das ist kein Aufschlag, den man ständig zahlt, sondern eine bewusste Entscheidung für die Seiten, die wirklich gesehen werden. Für die Startseite lohnt er sich oft, für das Impressum nie.

Warum reicht der kostenlose Tarif nicht für ein fertiges Projekt?

Weil 5 Credits unter den 6 liegen, die ein einzelner Build kostet. Das ist bewusst so, und es ehrlich zu sagen ist besser, als es im Kleingedruckten zu verstecken. Der kostenlose Tarif ist ein Rundgang durch das Werkzeug: Sie sehen die Oberfläche, die Vorlagen und die Art, wie Prompts verarbeitet werden.

Wer ein Projekt bis zur Veröffentlichung bringen will, braucht Pro. Das ist eine klare Aussage und kein Verkaufstrick, denn die Alternative wäre ein kostenloser Tarif, der genau einen halben Build erlaubt und Sie mitten in der Arbeit stehen lässt.

Was der Free-Tarif dagegen gut kann: die Entscheidung vorbereiten. Sehen Sie sich die 25 Vorlagen an, davon 5 für Spiele, und prüfen Sie, ob Ihr Vorhaben überhaupt hineinpasst. Mehr dazu in Ist ein KI-Website-Baukasten wirklich kostenlos.

Wie verbrauche ich weniger, ohne schlechter zu arbeiten?

Fünf Gewohnheiten, die im Alltag den Unterschied machen. Erstens: Sammeln Sie Änderungswünsche, bevor Sie sie abschicken. Zweitens: Formulieren Sie die Änderung als Ergebnis, nicht als Vermutung über den Weg dorthin.

Drittens: Bauen Sie eine Plattform als Plattform und nicht als fünf einzelne Builds. Die Staffelung mit 12 für die ersten drei Seiten und 3 je weiterer Seite ist deutlich günstiger als fünf frische Builds zu je 6. Viertens: Setzen Sie Hi-Fi gezielt ein, nicht als Grundeinstellung.

Fünftens, und das ist das Wirksamste: Schreiben Sie den ersten Prompt sorgfältig. Ein präziser erster Anlauf spart die zwei Korrekturrunden, die ein vager Anlauf immer nach sich zieht. Wie das geht, steht in Guten Prompt für eine Website schreiben, und was eine Änderung genau umfasst, in KI-Website nachträglich bearbeiten.

Welcher Tarif passt zu welchem Nutzungsmuster?

Drei Muster decken die meisten Fälle ab, und die Zuordnung ist unspektakulär.

Muster Tarif Begründung
Ich schaue mir das Werkzeug an Free, 5 Credits reicht zum Umsehen, nicht für einen Build
Ein eigenes Projekt, danach Pflege Pro, 200 Credits ein Build plus reichlich Änderungen
Mehrere Projekte oder Kundenarbeit Business, 800 Credits mehrere Plattformen im selben Monat

Wer unsicher ist, beginnt mit Pro. Der Sprung auf Business lohnt sich erst, wenn Sie zwei Monate hintereinander an die Grenze gestoßen sind, und diese Erfahrung ist billiger zu machen als vorauszuahnen. Eine vollständige Kostenrechnung mit Domain und Diensten steht in Was kostet eine mit KI erstellte Website.

Wo bleibt das Guthabenmodell trotzdem unangenehm?

An drei Stellen, und die sollte man kennen. Erstens ist ein misslungener Anlauf nicht gratis: Wenn Ihre Beschreibung ungenau war, ist die Aktion trotzdem gelaufen. Zeitlich reden wir über etwa eine Minute für eine einfache Seite und einige Minuten für eine große Plattform, aber der Credit ist weg.

Zweitens sind Credits schlecht planbar, solange man das Werkzeug nicht kennt. Nach dem ersten Projekt haben Sie ein Gefühl dafür, davor nicht. Drittens ist die Rechnung monatlich, das Projekt aber unregelmäßig: In einem Monat bauen Sie viel, im nächsten gar nichts.

Was diese drei Punkte abfedert, ist die Prüfung vor der Auslieferung. Jeder Build läuft zuvor in einer Sandbox, und was dort nicht öffnet, wird nicht ausgeliefert. Sie zahlen also nicht für ein Ergebnis, das gar nicht startet. Wie sich die Rechnung für Ihr Vorhaben aufstellt, sehen Sie am schnellsten auf zugo.dev.

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