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KI-Website nachträglich bearbeiten: Wege und Kosten

KI-Website nachträglich bearbeiten: Wege und Kosten

Sie beschreiben die Änderung in einem Satz, und der Builder erzeugt die neue Fassung. Eine Änderung kostet 3 Credits, im Hi-Fi-Modus 6. Eingefroren ist nichts: Texte, Farben, Reihenfolge und ganze Bereiche lassen sich auch nach der Veröffentlichung anpassen. Wer lieber selbst weiterarbeitet, exportiert den Quellcode nach GitHub.

Damit verschiebt sich die eigentliche Frage. Sie lautet nicht, ob eine Änderung möglich ist, sondern wie Sie sie so beschreiben, dass die zweite Fassung wirklich besser wird und nicht nur anders.

Was lässt sich nach dem ersten Build noch ändern?

Praktisch alles, was Sie auf der Seite sehen. Überschriften und Fließtext, Farben und Schriftgrößen, die Reihenfolge der Bereiche, Bilder, Formularfelder, Buttons und deren Beschriftung. Auch der Aufbau selbst ist beweglich: Aus einer Landingpage wird eine mehrseitige Seite, wenn Sie die zusätzlichen Seiten benennen.

Ebenso lassen sich Bausteine nachrüsten, die im ersten Durchgang fehlten. Ein Kontaktformular, das über Resend Mails verschickt. Ein Bereich mit Preisen. Eine Anmeldung über Supabase. Eine Kasse über Stripe. Nichts davon verlangt einen Neustart des Projekts.

Nicht änderbar ist, was außerhalb des Rahmens liegt. Ein Spiel bleibt zweidimensional und läuft im Browser. Aus einer Weblösung wird durch keine Formulierung eine native iOS-App. Diese Grenzen stecken im Produkt und nicht in Ihrer Wortwahl, und es ist fairer, das vorher zu wissen als nach dem dritten Versuch.

Wie formuliere ich eine Änderung, damit sie sitzt?

Nennen Sie drei Dinge: den Ort, das Objekt, das Ziel. „Im Preisbereich die mittlere Karte hervorheben und den Button auf ‚Termin buchen' ändern" ist eine Anweisung, die genau eine Lesart hat. „Sieht noch nicht so gut aus" ist eine Stimmung, und daraus wird eine Überraschung.

Der zweite Griff ist noch wichtiger: Beschreiben Sie das Ergebnis, nicht die Technik. „Die Kacheln sollen auf dem Handy untereinander stehen" ist brauchbar. Eine Anweisung über Klassen und Rasterspalten ist es meist nicht, weil sie eine Annahme über den Code enthält, die Sie gar nicht prüfen können.

Nützlich ist außerdem, negativ abzugrenzen. „Kürzer, aber die Referenzen bleiben" verhindert, dass beim Aufräumen etwas verschwindet, an dem Ihnen liegt. Ausführlicher steht das in Wie schreibe ich einen guten Prompt.

Was kostet eine Änderung in Credits?

Die Preise sind fest und hängen nicht davon ab, wie groß der geänderte Bereich ist. Ein ausgetauschtes Wort kostet dasselbe wie ein neu aufgebauter Abschnitt.

Aktion Credits Hi-Fi-Modus Typischer Anlass
Änderung an einem Projekt 3 6 Text, Farbe, Reihenfolge, ein Bereich mehr
Kompletter Build 6 12 andere Idee, anderer Aufbau von Grund auf
Plattform, erste drei Seiten 12 doppelt Shop, Portal, internes Werkzeug
Jede weitere Seite 3 doppelt Impressum, Datenschutz, Referenzen

Rechnen Sie in Runden, dann wird das Budget greifbar. Der Pro-Tarif enthält 200 Credits im Monat, das sind etwa 66 Änderungen oder 33 frische Builds. Der Free-Tarif mit 5 Credits reicht für einen ersten Blick, nicht für ein Projekt mit mehreren Korrekturrunden. Was das über den Monat gerechnet bedeutet, steht in Was kostet eine mit KI erstellte Website.

Sollte ich Änderungen bündeln oder einzeln schicken?

Bündeln, solange die Wünsche unabhängig voneinander sind. Fünf Kleinigkeiten in einer Beschreibung kosten 3 Credits, dieselben fünf einzeln nacheinander kosten 15 und fünfmal Wartezeit. Für Textkorrekturen, Farbwünsche und Reihenfolgen ist das Bündeln immer richtig.

Einzeln schicken Sie alles, was tief eingreift. Der Umbau der Startseite, ein neues Navigationskonzept, der Wechsel der gesamten Farbwelt. Kommt so etwas gemeinsam mit vier Kleinigkeiten, wissen Sie hinterher nicht, welche Anweisung das unerwünschte Ergebnis verursacht hat, und suchen länger, als Sie gespart haben.

Eine praktische Gewohnheit aus der Agenturarbeit hilft auch hier: Sammeln Sie Anmerkungen erst vollständig, bevor Sie eine Runde starten. Wer beim Lesen sofort korrigiert, dreht viermal so viele Runden wie jemand, der zweimal ruhig durchliest.

Was passiert mit der veröffentlichten Seite, während ich ändere?

Sie bleibt online. Eine Änderung erzeugt eine neue Fassung, und bevor etwas ausgeliefert wird, läuft das Ergebnis in einer Sandbox: Ein Build, der nicht startet, wird nicht ausgegeben. Ihre Besucher landen also nicht auf einer halben Baustelle, weil Sie am Dienstagabend eine Überschrift kürzen.

Die Adresse bleibt ebenfalls stabil. Das Projekt liegt unter <slug>.zugo.run, und wenn Sie eine eigene Domain verbunden haben, zeigt diese weiterhin dorthin. Änderungen betreffen den Inhalt, nicht die Adresse.

Für Kampagnenphasen empfiehlt sich trotzdem Disziplin. Wenn am Freitag Anzeigen laufen, ändern Sie am Freitag keine Preisstruktur, sondern am Montag. Nicht wegen der Technik, sondern weil niemand die Zahlen einer Woche auswerten kann, in der sich die Seite dreimal verändert hat.

Wie sichere ich eine Fassung, die schon gut war?

Über den Export. Der Quellcode lässt sich nach GitHub schreiben, und damit haben Sie einen Stand, zu dem Sie zurückkehren können, unabhängig von jeder weiteren Runde. Für Projekte, an denen Umsatz hängt, ist das kein Luxus, sondern das Minimum an Vorsicht.

Zweitens lohnt eine Textdatei mit Ihren Beschreibungen. Notieren Sie, welche Formulierung zu welchem Ergebnis geführt hat. Nach acht Runden erinnert sich niemand mehr, mit welchem Satz die Kachelansicht entstanden ist, und die Rekonstruktion kostet mehr als das Notieren gekostet hätte.

Drittens: Exportieren Sie vor jedem großen Umbau, nicht danach. Ein Backup, das nach dem Schaden angelegt wird, ist eine Kopie des Schadens. Wie das im Ablauf aussieht, steht in Wie sichere ich mein Projekt.

Wo stößt das Bearbeiten per Beschreibung an Grenzen?

An drei Stellen, und die gehören ehrlich benannt.

Sehr spezifische Fachlogik entsteht über mehrere gezielte Änderungen und nicht über einen einzigen Satz. Eine Preisbildung mit Staffeln, Ausnahmen für Bestandskunden und Rabatt ab dem fünften Auftrag ist nach dem ersten Durchgang meist grob richtig und im Detail falsch. Das ist normal, kostet aber Runden, und die sollten Sie einplanen.

Bei einem großen, langlebigen Produkt ersetzt der Builder kein Entwicklungsteam. Für die erste Version, für interne Werkzeuge und für Kampagnenseiten ist das Verfahren schnell. Für ein System, das über Jahre gepflegt, überwacht und erweitert wird, ist es der Anfang und nicht das Ende.

Und Rechtstexte sind keine Gestaltungsfrage. Impressum, Datenschutzerklärung und, sobald Sie verkaufen, die Widerrufsbelehrung müssen inhaltlich stimmen. Der Builder legt die Seiten an, die Verantwortung für den Inhalt bleibt bei Ihnen oder Ihrer Kanzlei.

Woran erkenne ich, dass eine Runde danebengegangen ist?

Daran, dass sich etwas verändert hat, das Sie nicht angefasst haben. Der häufigste Fall: Sie bitten um einen kürzeren Einstiegstext, und mit dem Text verschwindet auch die Liste der Leistungen darunter, weil beides im selben Bereich lag und „kürzer" großzügig ausgelegt wurde.

Prüfen Sie deshalb nach jeder Runde nicht die Änderung, sondern die Umgebung. Die Änderung selbst sehen Sie sofort, das Fehlende sehen Sie nur, wenn Sie danach suchen. Eine kurze Liste der Bereiche, die auf der Seite stehen müssen, hilft mehr als jede Erinnerung.

Passiert es doch, ist die richtige Reaktion nicht die dritte Nachbesserung, sondern eine präzise Rückmeldung: benennen, was fehlt, und dazusagen, dass der Rest so bleiben soll. Wenn auch das nichts bringt, ist meist die Ausgangsbeschreibung zu vage gewesen, und ein sauberer neuer Build für 6 Credits ist billiger als fünf Reparaturversuche für insgesamt 15. Was tun, wenn das Ergebnis grundsätzlich nicht gefällt, steht in Wenn das Ergebnis nicht gefällt.

Welche Reihenfolge spart am meisten Zeit?

Von grob nach fein, immer. Erst der Aufbau: Welche Bereiche gibt es, in welcher Reihenfolge, mit welchem Ziel. Dann die Inhalte: echte Texte, echte Preise, echte Fotos statt Platzhalter. Erst danach die Optik: Farben, Abstände, Schriftgrößen.

Wer diese Reihenfolge umdreht, arbeitet doppelt. Eine Stunde Feinschliff an einem Bereich, der später verschwindet, ist verlorene Arbeitszeit, und die Credits dafür sind ebenfalls weg.

Ein letzter Hinweis aus der Praxis: Ändern Sie nie mehr, als Sie am selben Tag prüfen können. Änderungen, die niemand ansieht, sammeln sich zu einem Zustand, den niemand mehr versteht. Zwei Runden mit Kontrolle sind mehr wert als sechs ohne. Wenn Sie Ihr Projekt öffnen und die nächste Runde starten wollen, führt der Weg über zugo.dev.

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