Was kostet eine mit KI erstellte Website wirklich?
Was kostet eine mit KI erstellte Website wirklich?
Sie zahlen kein Projektbudget, sondern einen Monatstarif. Free enthält 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800, abgerechnet in US-Dollar. Die Arbeit selbst wird in Credits gerechnet: ein frischer Build kostet 6, eine Änderung 3, eine mehrseitige Plattform 12 für die ersten drei Seiten.
Interessant wird die Rechnung erst durch das, was daneben anfällt. Domain, Zahlungsgebühren, Bilder und Ihre eigene Zeit tauchen in keiner Preisliste auf, entscheiden aber darüber, was das Projekt am Ende gekostet hat.
Woraus setzt sich der Preis zusammen?
Aus drei Blöcken, die sich unabhängig voneinander verhalten.
Der erste ist das Abonnement. Ein fester Betrag im Monat, unabhängig davon, wie viel Sie bauen. Er ist planbar und lässt sich beenden.
Der zweite ist der Verbrauch in Credits. Er hängt daran, wie oft Sie bauen und ändern, und ist damit der einzige Posten, den Sie durch Arbeitsweise beeinflussen. Wer sammelt und gebündelt ändert, verbraucht weniger als wer bei jedem Einfall eine Runde startet.
Der dritte sind fremde Rechnungen: Domain beim Registrar, Gebühren Ihres Zahlungsanbieters je Transaktion, gegebenenfalls Bilder mit Lizenz und die Prüfung Ihrer Rechtstexte. Diese Beträge laufen an Zugo vorbei und gehören trotzdem in Ihre Kalkulation, weil sie sonst als unangenehme Überraschung wiederkommen.
Was kostet jede Aktion in Credits?
Die Liste ist kurz, und es lohnt sich, sie einmal zu lesen, bevor Sie loslegen.
| Aktion | Credits | Im Hi-Fi-Modus |
|---|---|---|
| Änderung an einem Projekt | 3 | 6 |
| Frischer Build | 6 | 12 |
| Mehrseitige Plattform, erste drei Seiten | 12 | doppelt |
| Jede weitere Seite der Plattform | 3 | doppelt |
Ein Hinweis, der in älteren Texten im Netz falsch steht: Eine Änderung kostet 3 Credits, nicht 1. Wer mit der alten Zahl kalkuliert, plant seinen Monat um den Faktor drei zu knapp.
Der Hi-Fi-Modus verdoppelt die Kosten und ist deshalb keine Standardeinstellung, sondern eine Entscheidung. Sinnvoll ist er am Ende, wenn Aufbau und Inhalt feststehen und es um die Ausführung geht. Ihn während der Suche nach der richtigen Struktur einzuschalten heißt, teuer zu verwerfen.
Was bekomme ich für 200 Credits im Monat?
Am anschaulichsten ist die Rechnung, wenn man das Budget vollständig in eine Sache steckt.
| Wenn Sie nur dies tun | Menge pro Monat im Pro-Tarif |
|---|---|
| Mehrseitige Plattformen bauen | etwa 16 |
| Einzelne Builds auslösen | 33 |
| Bestehendes ändern | 66 |
In der Praxis mischen sich diese Zeilen. Ein realistischer Monat sieht eher so aus: eine Plattform bauen, sie in mehreren Runden zurechtrücken, danach zwei kleinere Projekte anlegen und ab und zu Texte aktualisieren. Für eine Person, die ihre eigenen Projekte betreut, ist der Pro-Tarif dafür reichlich bemessen.
Business mit 800 Credits ist die Antwort auf Menge, nicht auf Funktionsumfang. Er rechnet sich, wenn regelmäßig mehrere Projekte parallel laufen, etwa bei jemandem, der Seiten für Kunden baut. Was passiert, wenn das Guthaben mitten im Monat leer ist, steht in Was passiert, wenn ich mein Limit erreiche.
Reicht der kostenlose Tarif für ein Projekt?
Nein, und das gehört klar gesagt statt versteckt. Free enthält 5 Credits, ein vollständiger Build kostet 6. Der kostenlose Tarif ist damit ein Rundgang durch die Oberfläche: Sie sehen, wie die Beschreibung funktioniert, wie das Ergebnis aussieht und ob Ihnen die Arbeitsweise liegt. Ein fertiges, veröffentlichtes Projekt ist er nicht.
Das ist eine bewusste Grenze und keine versehentliche. Wer damit rechnet, spart sich die Enttäuschung nach der Anmeldung. Ausführlicher steht das in Ist es wirklich kostenlos.
Ein fairer Vergleich sollte an dieser Stelle auch die Gegenrichtung nennen: Klassische Baukästen bieten großzügigere Gratisstufen, die allerdings meist mit fremder Werbung, einer fremden Adresse und einem festen Raster einhergehen. Beides sind Kompromisse, nur an unterschiedlichen Stellen.
Welche Kosten fallen neben dem Builder an?
Das ist der Teil, den Preisvergleiche im Netz gern weglassen.
| Posten | Wer stellt die Rechnung | Häufigkeit |
|---|---|---|
| Domain | Ihr Registrar | jährlich |
| Zahlungsgebühren | Ihr Zahlungsanbieter über Stripe | je Transaktion |
| Datenbank und Anmeldung | Ihr Supabase-Konto | laufend, je nach Nutzung |
| Versand von E-Mails | Ihr Resend-Konto | laufend, je nach Menge |
| Deployment im eigenen Konto | Ihr Vercel-Konto | laufend, optional |
| Bilder mit Lizenz oder Fotograf | Anbieter oder Fotograf | einmalig |
| Prüfung der Rechtstexte | Ihre Anwältin oder Ihr Anwalt | einmalig, bei Änderungen erneut |
Die konkreten Beträge nennen wir hier bewusst nicht, weil sie vom Anbieter, vom Tarif und von Ihrer Nutzung abhängen und sich ändern. Holen Sie die Zahlen dort, wo sie verbindlich sind, nämlich auf den Preisseiten der jeweiligen Dienste.
Wichtig ist die Struktur: Sie betreiben diese Konten selbst. Das bedeutet mehr Verwaltung und zugleich weniger Abhängigkeit, weil Daten und Zahlungen bei Ihnen liegen und nicht bei einer Zwischeninstanz.
Wie verhält sich das zu Agentur, Freelancer und Baukasten?
Vier Wege, vier unterschiedliche Kostenformen. Beträge nennen wir nicht, weil sie je nach Umfang und Region weit auseinanderliegen; die Form der Rechnung ist ohnehin aussagekräftiger.
| Agentur | Freelancer | Baukasten | KI-Builder | |
|---|---|---|---|---|
| Kostenform | Projektpreis plus Betreuung | Stundensatz oder Pauschale | Monatsabo | Monatsabo plus Verbrauch |
| Erste Fassung | nach Konzeptphase | nach Absprache | Ihre Handarbeit | Minuten je Build |
| Spätere Änderung | beauftragen und warten | beauftragen und warten | selbst, im Raster | selbst, 3 Credits |
| Was Sie liefern müssen | Inhalte und Freigaben | Inhalte und Freigaben | alles | Inhalte und klare Ziele |
| Stärke | Strategie, Gestaltung, Verantwortung | Flexibilität, direkter Draht | Ausgereifte Oberfläche | Tempo und Änderbarkeit |
Wo eine Agentur klar besser ist: bei Markenaufbau, bei Gestaltung, die sich von allem abheben soll, und immer dann, wenn jemand die Verantwortung für das Ergebnis tragen soll. Das ist keine Höflichkeit, sondern der ehrliche Grund, aus dem es diesen Markt gibt. Der ausführliche Vergleich steht in KI-Builder oder Agentur.
Wie halte ich die Kosten niedrig?
Vier Gewohnheiten wirken sofort, und keine davon verlangt Verzicht.
Anmerkungen bündeln. Fünf Kleinigkeiten in einer Runde kosten 3 Credits, in fünf Runden 15. Sammeln Sie erst, ändern Sie dann.
Erst mit Vorlage starten. Es gibt 25 Vorlagen, davon 5 für Spiele. Eine passende Vorlage anzupassen ist billiger, als dieselbe Struktur zweimal von Grund auf erzeugen zu lassen.
Hi-Fi zum Schluss. Der Modus verdoppelt die Kosten. In der Suchphase ist er verschwendet, am Ende ist er sinnvoll.
Ziel vorher aufschreiben. Die teuerste Runde ist die, in der Sie noch nicht wissen, wen die Seite ansprechen soll. Ein Satz auf Papier ist billiger als drei Builds.
Was kostet der Betrieb im zweiten Monat?
Weniger als im ersten, weil Bauen einmalig ist und Pflegen nicht. Ein laufendes Projekt braucht meist ein paar Änderungen im Monat: neue Preise, ein Foto, eine geänderte Öffnungszeit. Das liegt weit unterhalb des Pro-Kontingents.
Bleiben Sie ehrlich zu sich selbst, was danach kommt. Sehr spezifische Fachlogik entsteht über mehrere Änderungen und nicht über einen Prompt, und bei einem großen Produkt ersetzt der Builder kein Entwicklungsteam. In dem Moment ändert sich Ihre Kostenrechnung grundlegend, weil Entwicklerzeit dazukommt. Der Quelltext lässt sich nach GitHub exportieren, sodass dieser Übergang möglich bleibt und kein Neubau wird.
Wenn Sie die Rechnung mit Ihren eigenen Zahlen aufmachen wollen, fangen Sie auf zugo.dev an und schauen Sie nach dem ersten Build, wie viele Runden Sie tatsächlich brauchen. Das ist die einzige Zahl, die Ihr Budget wirklich bestimmt.