Analytics verbinden: Statistik Schritt für Schritt einrichten
Analytics verbinden: Statistik Schritt für Schritt einrichten
Analytics verbinden Sie in drei Schritten: Property im eigenen Google-Konto anlegen, die Mess-ID kopieren, sie im Projekt hinterlegen. Die Anbindung selbst kostet keine Credits. Danach folgt der Schritt, den die meisten auslassen: die veröffentlichte Seite selbst aufrufen und im Echtzeitbericht kontrollieren, ob die Messung wirklich greift.
Der Rest dieses Textes handelt von diesem vierten Schritt und von dem, was danach kommt. Eine Anbindung, die niemand geprüft hat, ist keine Anbindung, sondern eine Annahme mit einem grünen Häkchen daneben.
Was sollte vor dem Verbinden schon stehen?
Zwei Dinge, sonst messen Sie Rauschen. Erstens ein Projekt, das Sie jemandem zeigen würden. Zweitens Klarheit darüber, welche Handlung auf der Seite überhaupt zählt: eine abgeschickte Anfrage, ein Kauf, eine Anmeldung zur Warteliste.
Der Grund für die zweite Bedingung ist praktisch. Wer ohne diese Festlegung anschließt, sammelt vier Wochen lang Besucherzahlen und stellt danach fest, dass die einzige interessante Zahl nie erhoben wurde. Nachträglich lässt sich das nicht rekonstruieren, denn gemessen wird ab dem Zeitpunkt der Einrichtung.
Sinnvoll ist deshalb diese Reihenfolge: bauen, Inhalte fertigstellen, Ziel benennen, Analytics anbinden, prüfen, erst dann Links verteilen. Nur ein Glied dieser Kette lässt sich später nicht nachholen, und ausgerechnet das steht in der Mitte.
Wie verbinde ich die Statistik Schritt für Schritt?
Der Ablauf ist kurz, und der größte Teil davon findet bei Google statt, nicht im Builder.
Legen Sie im eigenen Google-Konto eine Property für genau dieses Projekt an. Nicht im Konto einer Agentur, nicht im Konto eines hilfsbereiten Bekannten. Wenn Sie den Dienstleister wechseln, soll das keine Verhandlung über Ihre eigenen Zahlen werden.
Kopieren Sie danach die Mess-ID. Sie hat die Form G-XXXXXXX und steht in den Datenstream-Einstellungen. Verwechseln Sie sie nicht mit der Property-ID oder der alten Kennung aus Universal Analytics: Beide sehen ähnlich aus und funktionieren nicht.
Hinterlegen Sie die ID im Projekt und veröffentlichen Sie neu. Ab dieser Veröffentlichung laufen die Daten in Ihr Google-Konto. Die technische Einordnung der Anbindung steht in KI-App-Builder mit Google Analytics, hier geht es um den Ablauf und die Stolperstellen.
Wie prüfe ich, dass die Messung wirklich läuft?
Rufen Sie Ihre veröffentlichte Adresse in einem frischen Browserfenster auf und sehen Sie im Echtzeitbericht nach. Erscheint dort innerhalb einer Minute ein aktiver Nutzer, ist die Kette geschlossen. Erscheint nichts, ist sie es nicht, und Sie wissen es jetzt statt in vier Wochen.
Prüfen Sie außerdem zwei Seiten und nicht eine. Wenn nur die Startseite gemessen wird, die Unterseiten aber nicht, sehen Sie das an dieser Stelle sofort. Später fällt es niemandem auf, weil eine schiefe Statistik genauso plausibel aussieht wie eine richtige.
Und notieren Sie das Datum der Einrichtung. Der erste Vergleich von Zeiträumen wird sonst unweigerlich falsch, weil die halbe erste Woche noch ohne Messung lief und die Zahlen künstlich niedrig aussehen.
Welche Ereignisse lohnen sich zusätzlich?
Besuche allein beantworten keine Frage, die Geld kostet. Interessant wird es bei den Handlungen, und die legen Sie selbst fest.
| Ereignis | Welche Frage es beantwortet | Wie Sie es beschreiben |
|---|---|---|
| Formular abgeschickt | Kommen Anfragen an | „Beim Absenden des Kontaktformulars ein Ereignis auslösen“ |
| Klick auf die Telefonnummer | Ruft jemand an, statt zu schreiben | „Klicks auf die Telefonnummer zählen“ |
| Kauf abgeschlossen | Zahlt jemand wirklich | „Nach erfolgreicher Stripe-Zahlung ein Ereignis auslösen“ |
| Datei heruntergeladen | Wird das Angebot genutzt | „Downloads der Preisliste zählen“ |
| Preisseite erreicht | Wo bricht der Weg ab | ergibt sich aus den Seitenaufrufen |
Die ersten vier Zeilen sind Änderungen am Projekt und kosten je 3 Credits, die letzte kostet nichts, weil Seitenaufrufe ohnehin erfasst werden. Fangen Sie mit einem einzigen Ereignis an. Fünf Ereignisse, die niemand ansieht, sind teurer und weniger wert als eines, auf das Sie tatsächlich schauen.
Was kostet das im Builder?
Die Anbindung ist kostenlos, Google Analytics ist in der Standardnutzung ebenfalls kostenlos. Credits verbraucht ausschließlich das Erzeugen von Inhalten und Änderungen.
| Aktion | Credits | Im Hi-Fi-Modus |
|---|---|---|
| Änderung an einem Projekt | 3 | 6 |
| Frischer Build | 6 | 12 |
| Mehrseitige Plattform | 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weiterer Seite | doppelt |
Free gibt 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat und enthält 200 Credits, Business kostet 99 $ im Monat und enthält 800. Zweihundert entsprechen etwa 16 mehrseitigen Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Für die Schleife aus messen, ändern, wieder messen ist das reichlich bemessen.
Beachten Sie beim Rechnen, dass 5 Credits unter den 6 eines einzigen Builds liegen. Der kostenlose Tarif eignet sich zum Anschauen der Oberfläche, nicht für ein Projekt, das Zahlen sammeln soll.
Was tun, wenn im Bericht nichts ankommt?
Fast alle Fälle lassen sich auf fünf Ursachen zurückführen, und vier davon finden Sie in wenigen Minuten.
| Fehlerbild | Wahrscheinliche Ursache | Prüfung |
|---|---|---|
| Echtzeitbericht bleibt leer | Tippfehler in der Mess-ID | ID im Projekt gegen Google vergleichen |
| Zahlen erst ab gestern | nach dem Hinterlegen nicht neu veröffentlicht | Projekt erneut veröffentlichen |
| Nur die Startseite erscheint | Messung sitzt nicht auf allen Seiten | zweite Seite aufrufen und beobachten |
| Sehr niedrige Werte | Werbeblocker und abgelehnte Einwilligungen | im privaten Fenster ohne Blocker testen |
| Daten in zwei Hälften | Wechsel von zugo.run auf die eigene Domain |
beide Adressen im Bericht nebeneinander ansehen |
Die vorletzte Zeile ist keine Störung, sondern der Normalfall in der EU. Wer nicht zustimmt, wird nicht gezählt, ist aber da. Ihre tatsächliche Reichweite liegt immer über der gemessenen, und deshalb sind Vergleiche zwischen Wochen brauchbar und absolute Zahlen es nicht.
Wie behalte ich die Daten beim Umzug auf die eigene Domain?
Solange das Projekt unter <slug>.zugo.run läuft, messen Sie meistens sich selbst und ein paar Bekannte. Sobald die eigene Domain zeigt, kommt fremdes Publikum dazu, und genau an dieser Stelle zerfallen Statistiken gern in zwei Teile.
Vermeiden lässt sich das mit einer einfachen Regel: Richten Sie die Messung ein, bevor Sie die Domain verbinden, und behalten Sie dieselbe Property. Eine neue Property für dieselbe Sache anzulegen ist der häufigste Grund, warum ein Jahresvergleich später nicht funktioniert.
Der Umzug selbst ändert an der Anbindung nichts, solange die Mess-ID im Projekt bleibt. Tragen Sie danach die neue Adresse als Datenstream nach, damit Berichte über Quellen und Verweise weiterhin stimmen, und rufen Sie die Seite unter beiden Adressen einmal selbst auf.
Geht auch etwas anderes als Google Analytics?
Als fertige Anbindung im Builder ist Google Analytics vorgesehen, und das gehört ehrlich gesagt. Wer aus Datenschutzgründen oder aus Gewohnheit ein anderes Werkzeug einsetzen möchte, hat trotzdem einen Weg: Der Quellcode lässt sich nach GitHub exportieren, und in einem eigenen Projekt binden Sie ein, was Sie möchten.
Dieser Weg kostet Aufwand und setzt jemanden voraus, der mit dem Code umgehen kann. Für die meisten kleinen Projekte ist das der falsche Tausch. Wie der Export abläuft und was Sie danach in der Hand halten, steht in Kann ich den Quellcode exportieren.
Für den Betrieb auf eigener Infrastruktur gibt es zusätzlich die Anbindung an Vercel. Auch das ändert nichts daran, dass die Auswertung Ihre Aufgabe bleibt: Ein Builder liefert Seiten, keine Interpretation.
Was sagt die Statistik nicht?
Sie sagt nicht, warum jemand geht. Dass achtzig Prozent auf der Preisseite abspringen, sehen Sie. Ob der Preis, die Zahlungsart oder ein fehlender Ansprechpartner der Grund war, sagen Ihnen fünf Anrufe bei echten Interessenten und kein weiterer Bericht.
Sie erzeugt auch keine Besucher. Ein leeres Diagramm bedeutet fast immer, dass niemand von dem Projekt weiß, und das ist Marketingarbeit. Wo die ersten Leute herkommen, behandelt Wie bekomme ich die ersten Besucher.
Und sie ersetzt keine Prüfung des Produkts. Jeder Build läuft vor der Auslieferung in einer Sandbox, was dort nicht öffnet, wird nicht ausgegeben. Diese Prüfung sagt, dass das Projekt startet, nicht dass Ihr Formular auf dem Telefon absendet. Gehen Sie die wichtigsten Wege einmal selbst durch, bevor Sie messen.
Wenn Sie ein Projekt haben, das etwas zu messen lohnt, richten Sie die Anbindung gleich nach der ersten Veröffentlichung ein. Anfangen können Sie auf zugo.dev, und die zwei Minuten Kontrolle im Echtzeitbericht danach sind die lohnendsten zwei Minuten des ganzen Vorgangs.