Welchen Tech-Stack erzeugt ein KI-Builder wirklich?
Welchen Tech-Stack erzeugt ein KI-Builder?
Das Ergebnis ist ein Webprojekt: Es wird unter einer Adresse veröffentlicht und im Browser geöffnet. Die verbindliche Antwort auf die Stack-Frage steht nicht in einem Prospekt, sondern in Ihrem eigenen Repository, sobald Sie die Quelldateien über die GitHub-Anbindung exportiert haben. Alles andere wäre eine Angabe, die sich mit dem nächsten Update ändern kann.
Diese Antwort wirkt ausweichend, ist aber die einzige, die in einem Jahr noch stimmt. Wichtiger als der Name eines Frameworks ist ohnehin etwas anderes: welche Teile Ihres Projekts wo liegen und wer sie kontrolliert. Darum geht es im Rest dieses Textes.
Warum ist die Frage nach dem Framework meist die zweitwichtigste?
Weil sie fast nie für sich gestellt wird. Dahinter stehen drei andere Fragen: Komme ich später wieder heraus? Kann ein Mensch das übernehmen? Läuft das auch ohne den Anbieter weiter? Ein Framework-Name beantwortet keine davon zuverlässig.
Ein Projekt in einem sehr verbreiteten Stack ist wertlos, wenn Sie an die Dateien nicht herankommen. Umgekehrt ist ein Projekt, dessen Quellen in Ihrem eigenen Repository liegen und dessen Dienste an Ihren eigenen Konten hängen, auch dann übernehmbar, wenn ein Entwickler die konkrete Bibliothek erst nachschlagen muss.
Deshalb die Reihenfolge in diesem Text: erst Eigentum und Schnittstellen, dann Technik. Wer nur das Erste klärt, hat neunzig Prozent der Sorge erledigt, die hinter der Stack-Frage steckt.
Was steht unabhängig vom Framework fest?
Diese Aufstellung ändert sich nicht mit einem Update, weil sie beschreibt, wo die Teile liegen und nicht, wie sie heißen.
| Ebene | Wer übernimmt das | Wo liegt es |
|---|---|---|
| Oberfläche und Seitenlogik | von Zugo erzeugt | im exportierten Repository |
| Veröffentlichung | Zugo oder Vercel | <slug>.zugo.run oder Ihr Vercel-Konto |
| Eigene Domain | Ihr Registrar | bei Ihnen |
| Datenbank, Anmeldung, Dateien | Supabase | in Ihrem Supabase-Projekt |
| Zahlungen und Abonnements | Stripe | in Ihrem Stripe-Konto |
| E-Mail-Versand | Resend | in Ihrem Resend-Konto |
| Statistik | Google Analytics | in Ihrem Analytics-Konto |
| Quellcode und Versionsverlauf | GitHub | in Ihrem Repository |
Auffällig ist die rechte Spalte. Fast alles, was Daten enthält, liegt in Konten, die Ihnen gehören. Das ist der eigentliche Kern der Architektur, und er ist unabhängig davon, welches Framework die Oberfläche erzeugt.
Wie finde ich den Stack meines Projekts verbindlich heraus?
In drei Schritten, und der ganze Vorgang dauert wenige Minuten. Erstens: GitHub verbinden und den Export anstoßen. Zweitens: das entstandene Repository öffnen. Drittens: sich die Projektdateien im Wurzelverzeichnis ansehen, denn dort steht, welche Abhängigkeiten das Projekt tatsächlich benutzt.
Das ist keine Ausweichbewegung, sondern die übliche Arbeitsweise. Auch bei einer klassischen Agentur würde niemand den Stack aus dem Angebot ableiten, sondern aus dem Repository. Der Unterschied ist nur, dass Sie hier innerhalb einer Stunde nach der ersten Idee dort hineinschauen können.
Wer noch nie mit Git gearbeitet hat, braucht dafür trotzdem niemanden. Der Export selbst ist ein Vorgang in der Oberfläche, und das Ansehen der Dateien passiert im Browser. Wie die Anbindung eingerichtet wird, steht in Code aus dem KI-Builder exportieren.
Was bedeutet der Stack für Hosting und Betrieb?
Es gibt zwei Wege, und beide bleiben offen. Beim ersten veröffentlichen Sie über Zugo: Das Projekt liegt dann unter einer Adresse auf zugo.run, und auf Wunsch verbinden Sie Ihre eigene Domain. Sie kümmern sich um nichts, und der Preis steckt im Tarif.
Beim zweiten binden Sie Vercel an und lassen das Projekt in Ihrem eigenen Konto laufen. Das ist der Weg für alle, die die Rechnung, die Regionseinstellungen und die Zugriffsdaten selbst in der Hand haben wollen. Details dazu in KI-App-Builder mit Vercel.
Der Wechsel zwischen beiden Wegen ist keine Einbahnstraße, kostet aber einmalig etwas Einrichtungszeit. Meine Empfehlung: Solange das Projekt geprüft wird, veröffentlichen Sie über Zugo. Sobald Geld daran hängt, ist der eigene Betrieb die ruhigere Variante.
Was bedeutet er für Datenbank, Anmeldung und Zahlungen?
Hier wird die Architektur greifbar. Datenbank, Nutzerkonten und Dateiablage laufen über Supabase, und das Projekt gehört Ihnen: Sie sehen die Tabellen, Sie exportieren die Inhalte, Sie vergeben die Rechte. Der Builder erzeugt den Code, der darauf zugreift, nicht die Daten selbst.
Zahlungen und Abonnements laufen über Stripe, ebenfalls in Ihrem Konto. Das ist auch der Grund, warum Auszahlungen, Steuersätze und Rückerstattungen dort geregelt werden und nicht bei uns. Für den Versand von E-Mails ist Resend zuständig, für Besucherzahlen Google Analytics.
Was im exportierten Code steht, sind die Stellen, an denen diese Dienste aufgerufen werden. Was dort ausdrücklich nicht steht, sind die Zugangsschlüssel: Die gehören in die Umgebung des Deployments, weil ein Repository kopiert und manchmal versehentlich öffentlich gestellt wird. Wie die Datenbankseite aussieht, beschreibt KI-App-Builder mit Supabase.
Welche Rolle spielt der Stack bei Spielen?
Spiele entstehen als 2D-Projekte, die im Browser laufen. Damit ist die technische Frage im Wesentlichen beantwortet: Es gibt keine Installationsdatei, keinen Store-Eintrag und keine dreidimensionale Szene, sondern eine Seite, die man aufruft und die sofort spielbar ist.
Für Prototypen ist das ein Vorteil, den man unterschätzt. Ein Link lässt sich verschicken, ein Build nicht. Fünf der 25 Vorlagen sind Spielvorlagen, und aus einer davon heraus zu starten ist deutlich schneller, als eine Spielmechanik komplett zu beschreiben.
Die Grenze ist damit aber auch gesetzt. Wer 3D braucht oder ein Spiel, das aus einem Store installiert wird, ist mit einer klassischen Spiele-Engine besser bedient. Das ist eine ehrliche Grenze der Bauart und keine Frage der nächsten Version.
Was heißt das für die Übergabe an einen Entwickler?
Die Übergabe besteht aus drei Dingen: dem Repository, den Zugängen zu Ihren Diensten und einer kurzen Beschreibung dessen, was das Projekt können soll. Das Repository liefert der Export, die Zugänge liegen ohnehin bei Ihnen, und die Beschreibung haben Sie beim Bauen bereits geschrieben.
Was eine Entwicklerin oder ein Entwickler dann tut, unterscheidet sich nicht von der Arbeit an einem beliebigen anderen Webprojekt: Repository klonen, Abhängigkeiten installieren, lokal starten, ändern. Genau deswegen ist die Stack-Frage weniger dramatisch, als sie klingt.
Eine praktische Regel für diese Phase: Legen Sie fest, welche Seite die führende ist. Solange Sie im Builder weiterarbeiten, ist das Repository Ihre Sicherungskopie. Sobald ein Mensch regelmäßig eingreift, dreht sich das Verhältnis um.
Wo hat die Stack-Frage echte Grenzen?
Vier Punkte, die man vorher wissen sollte. Erstens: Sie können sich den Stack nicht bestellen. Ein Generator erzeugt das, was seine Pipeline erzeugt. Wenn Ihr Haus aus guten Gründen auf eine bestimmte Technik festgelegt ist, ist ein Builder das falsche Werkzeug.
Zweitens: Sehr spezifische Fachlogik entsteht über mehrere Änderungen und nicht aus einem Prompt. Drittens: Ein Builder ersetzt bei einem umfangreichen Produkt kein Entwicklungsteam, und der Export löst das nicht, denn Code zu besitzen und Code zu betreuen sind zwei verschiedene Dinge.
Viertens: Die Prüfung vor der Auslieferung sagt weniger, als sie zu sagen scheint. Jeder Build läuft vorher in einer Sandbox, und was dort nicht öffnet, wird nicht ausgeliefert. Das heißt, das Projekt startet. Es heißt nicht, dass es fachlich richtig ist.
Was kostet das Erzeugen dieses Stacks?
Abgerechnet wird die Arbeit am Projekt, und die Liste ist kurz.
| Aktion | Credits | Im Hi-Fi-Modus |
|---|---|---|
| Änderung an einem Projekt | 3 | 6 |
| Frischer Build | 6 | 12 |
| Mehrseitige Plattform | 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weitere Seite | doppelt |
Free enthält 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. Zweihundert Credits sind rund 16 mehrseitige Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Der Export selbst steht nicht auf dieser Liste: Was Credits kostet, ist das Erzeugen und Ändern, nicht das Mitnehmen.
Eine einfache Seite steht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Plattform in einigen Minuten. Wer sich den erzeugten Stack lieber ansieht als darüber zu lesen, baut auf zugo.dev ein kleines Projekt und exportiert es. Diese halbe Stunde beantwortet die Frage besser als jede Tabelle.