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Jobbörse ohne Code erstellen: Stellenmarkt mit KI bauen

Jobbörse ohne Code erstellen: Anzeigen, Bewerbungen, Erlöse

Eine Jobbörse entsteht als mehrseitige Anwendung aus einer Beschreibung: Anzeigenliste mit Filtern, Detailseite je Stelle, Bereich für Arbeitgeber, Bewerbungsformular. Die Daten liegen in Supabase, Zahlungen laufen über Stripe. Der erste Aufbau kostet 12 Credits für die ersten drei Seiten und 3 je weiterer Seite. Die Technik ist dabei der leichtere Teil.

Der schwierige Teil ist die Füllung: ohne Anzeigen keine Suchenden, ohne Suchende keine Anzeigen. Dieser Text geht deshalb beides durch, Aufbau und Anlauf, dazu Erlösmodelle, Kosten und die rechtlichen Punkte, die bei Stellenanzeigen wirklich zählen.

Warum funktionieren enge Jobbörsen besser als allgemeine?

Weil die großen Portale in der Breite nicht zu schlagen sind. Sie haben Reichweite, Werbebudget und jahrelang gesammelte Profile. Eine neue allgemeine Stellenbörse tritt gegen diese Übermacht an und verliert.

Eng bedeutet: eine Branche, eine Region, eine Berufsgruppe oder eine Arbeitsform. Pflegekräfte im Ruhrgebiet, Handwerksbetriebe im Allgäu, Stellen in Bibliotheken, Teilzeit für Rückkehrerinnen nach der Elternzeit. In solchen Ausschnitten ist Vollständigkeit erreichbar, und Vollständigkeit ist der einzige Grund, warum jemand ein zweites Mal kommt.

Der Wert für Arbeitgeber liegt genau darin. Zwanzig passende Bewerbungen sind mehr wert als dreihundert unpassende, und dafür zahlen Betriebe auch bei kleiner Reichweite. Verwandt ist das Thema Verzeichnis-Website ohne Code erstellen, das dieselbe Mechanik für Anbieterlisten beschreibt.

Welche Bildschirme braucht eine Jobbörse?

Fünf reichen für den Start. Alles Weitere kommt, wenn die ersten Anzeigen laufen.

Bildschirm Aufgabe Wichtigste Felder
Stellenliste Suchen und filtern Titel, Betrieb, Ort, Umfang, Datum
Stellendetail Entscheiden und bewerben Beschreibung, Aufgaben, Anforderungen, Gehalt, Kontakt
Anzeige aufgeben Arbeitgeber erfasst die Stelle alle Felder oben, Laufzeit, Rechnungsdaten
Arbeitgeberbereich eigene Anzeigen verwalten Status, Laufzeit, Zahl der Bewerbungen
Bewerbungsformular Kontakt herstellen Name, Mail, Nachricht, Anhang

Die Filter entscheiden über die Nutzung. Ort, Arbeitszeitmodell, Einstiegsniveau und Datum reichen fast immer; jeder weitere Filter macht die Liste leerer und die Bedienung langsamer.

Wichtig ist außerdem eine Freigabe. Anzeigen sollten erst nach Ihrer Prüfung sichtbar werden, sonst landet Ihre Börse im ersten Monat voll mit Werbung für dubiose Nebenverdienste. Ein Statusfeld mit Entwurf, geprüft und abgelaufen genügt dafür.

Wie lösen Sie das Henne-Ei-Problem am Anfang?

Gar nicht mit Technik. Am Anfang tragen Sie Anzeigen von Hand ein, die Sie ohnehin öffentlich finden, und schreiben die Betriebe an, dass ihre Stelle bei Ihnen gelistet ist. Das ist unglamourös und funktioniert.

Halten Sie die Börse auf einem Ausschnitt, den Sie selbst überblicken. Fünfzig gepflegte Anzeigen aus einer Region wirken vollständiger als tausend automatisch eingesammelte aus dem ganzen Land, von denen die Hälfte abgelaufen ist. Abgelaufene Anzeigen sind der schnellste Weg, Vertrauen zu verlieren.

Rechnen Sie mit einem Vorlauf von Monaten, nicht Wochen. Erst wenn Suchende regelmäßig kommen, lässt sich Geld verlangen. Wer zu früh eine Bezahlschranke setzt, hat weder Anzeigen noch Publikum.

Wie sieht der erste Prompt aus?

Beschreiben Sie den Ausschnitt und die Felder, nicht das Gefühl.

Jobbörse für Handwerksbetriebe in Ostwestfalen. Startseite mit Suchfeld und Liste der neuesten Stellen. Filter nach Ort, Gewerk, Umfang (Vollzeit, Teilzeit, Ausbildung) und Datum. Detailseite je Stelle mit Beschreibung, Aufgaben, Anforderungen, Gehaltsspanne, Betrieb und Bewerbungsformular mit Anhang. Bereich für Arbeitgeber mit Login, Anzeige aufgeben, eigene Anzeigen verwalten, Laufzeit 30 Tage. Seiten für Preise, Über uns, Impressum und Datenschutz. Sachliche, gut lesbare Gestaltung, zuerst für das Telefon gedacht.

Nennen Sie Zahlen: Laufzeit der Anzeige, Zahl der Filter, maximale Größe eines Anhangs, Sortierung der Liste. Ohne diese Angaben entscheidet der Builder selbst, und Sie ändern dieselbe Stelle mehrfach.

Womit verdient eine Jobbörse Geld?

Vier Modelle sind üblich, und sie schließen sich nicht aus.

Modell Wer zahlt Wann es trägt
Anzeige je Stelle Arbeitgeber ab regelmäßigem Publikum
Paket oder Abo Arbeitgeber mit vielen Stellen bei wiederkehrendem Bedarf
Hervorhebung Arbeitgeber wenn die Liste lang ist
Sponsoring und Werbung Verbände, Ausrüster bei enger Branche

Am einfachsten startet der Preis je Anzeige mit fester Laufzeit, abgerechnet über Stripe. Die Anbindung beschreibt KI-App-Builder mit Stripe. Abos lohnen sich erst, wenn Betriebe mehrmals im Quartal suchen.

Ein pragmatischer Zwischenschritt: Erste Anzeigen kostenlos, Preis erst ab der dritten. So kommen Sie an Inhalte, ohne die Zahlungsbereitschaft dauerhaft zu verderben.

Welche Dienste hängen an einer Jobbörse?

Supabase speichert Anzeigen, Arbeitgeberkonten, Bewerbungen und Anhänge und übernimmt den Login. Ohne Datenbank gibt es keine Börse, sondern eine Seite mit Text. Der Einstieg steht in KI-App-Builder mit Supabase.

Resend verschickt Bestätigungen an Bewerber, Benachrichtigungen an Betriebe und den Hinweis, dass eine Anzeige demnächst abläuft. Diese Erinnerung ist bares Geld, weil sie zur Verlängerung führt.

Stripe rechnet Anzeigen und Pakete ab und stellt Rechnungen. Dazu kommen die eigene Domain und Google Analytics, um zu sehen, welche Filter benutzt werden und wo Bewerber abbrechen.

Was kostet der Aufbau in Credits?

Abgerechnet wird nach Aktionen, nicht nach Anzeigen oder Nutzern.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem Projekt 3 6
Frischer Build 6 12
Mehrseitige Plattform 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weiterer Seite doppelt

Die Tarife: Free enthält 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. Zweihundert Credits entsprechen etwa 16 mehrseitigen Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen.

Für eine Börse mit fünf Bildschirmen sind das 12 Credits für die ersten drei Seiten und 6 für die beiden weiteren. Danach folgen Änderungen für Filter, Freigabe, Mailtexte und Abrechnung. Rechnen Sie mit mehreren Durchgängen: Genau diese Logik entsteht schrittweise und nicht mit einem einzigen Prompt.

Was ist bei Anzeigen und Bewerberdaten zu beachten?

Stellenanzeigen müssen in Deutschland und Österreich geschlechtsneutral ausgeschrieben sein, üblich ist der Zusatz mit m, w und d. Auch Formulierungen zu Alter, Herkunft oder Religion sind heikel. Ein Hinweistext im Anzeigenformular verhindert die meisten Fehler, bevor sie öffentlich werden.

Gehaltsangaben werden zunehmend erwartet und durch die europäische Regelung zur Entgelttransparenz weiter gestärkt. In Österreich ist die Angabe des kollektivvertraglichen Mindestentgelts ohnehin verpflichtend. Ein Pflichtfeld für die Gehaltsspanne ist deshalb kein Nachteil, sondern ein Qualitätsmerkmal Ihrer Börse.

Bewerbungsunterlagen sind besonders sensible Daten. Legen Sie eine Löschfrist fest, üblich sind einige Monate nach Abschluss des Verfahrens, und beschreiben Sie in der Datenschutzerklärung, wer Zugriff hat. Anhänge gehören in einen geschützten Speicher, nicht in eine öffentlich erreichbare Adresse.

Wo stößt eine selbst gebaute Jobbörse an Grenzen?

Drei Punkte gehören ehrlich genannt. Erstens die Reichweite: Große Portale bringen Sichtbarkeit mit, die Sie selbst über Monate aufbauen müssen. Zweitens die Anbindung an Bewerbermanagement-Systeme der Betriebe, die bei größeren Arbeitgebern erwartet wird und eigene Arbeit bedeutet.

Drittens die Sichtbarkeit in der Jobsuche von Google. Dafür braucht jede Anzeige strukturierte Daten in vorgegebener Form. Das ist machbar, aber Sie müssen es ausdrücklich verlangen und danach prüfen, statt es vorauszusetzen.

Bei einem großen Marktplatzprodukt mit Empfehlungslogik und Bewerbermanagement ersetzt ein Builder kein Entwicklungsteam. Für die verwandte Bauform mit Anbietern und Provision lohnt der Blick in Marktplatz ohne Code erstellen.

Wie kommen Sie zur ersten veröffentlichten Anzeige?

Legen Sie zuerst den Ausschnitt fest und schreiben Sie zwanzig Betriebe auf, die Sie persönlich erreichen können. Diese Liste entscheidet über den Erfolg mehr als jede Gestaltungsfrage.

Dann bauen und ansehen. Eine einfache Seite steht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Anwendung in einigen Minuten. Jedes Projekt läuft vor der Übergabe durch eine Sandbox, und was sich dort nicht öffnen lässt, wird nicht ausgeliefert. Es stehen 25 Vorlagen bereit, davon 5 für Spiele.

Geben Sie danach selbst eine Anzeige auf und bewerben Sie sich darauf, vom Telefon aus, mit Anhang, und lesen Sie jede Mail, die dabei entsteht. Veröffentlicht wird auf eine Adresse der Form ihre-boerse.zugo.run, die eigene Domain kommt danach dazu. Der erste Entwurf entsteht aus drei Sätzen Beschreibung auf zugo.dev.

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