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Verzeichnis-Website ohne Code erstellen: Anleitung mit KI

Verzeichnis-Website ohne Code erstellen: Anleitung mit KI

Ein Verzeichnis entsteht in Zugo aus einer Beschreibung: Sie nennen die Branche, die Felder eines Eintrags und die Filter, die Besucher brauchen. Der Builder baut Übersichtsseite, Detailseite und Suche, prüft das Ergebnis in einer Sandbox und veröffentlicht es. Eine einfache Fassung steht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Plattform in einigen Minuten.

Der Rest dieses Textes beschreibt die Reihenfolge, die in der Praxis funktioniert: erst die Struktur eines Eintrags festlegen, dann bauen, dann Daten und Geld anschließen. Wer diese Reihenfolge umdreht, baut zweimal.

Was muss feststehen, bevor der erste Prompt entsteht?

Ein Verzeichnis ist keine Website mit Unterseiten, sondern eine Datenbank mit einer Oberfläche davor. Deshalb entscheidet nicht das Design über den Nutzen, sondern die Frage, welche Felder ein Eintrag hat. Schreiben Sie diese Felder auf, bevor Sie den Builder öffnen.

Für ein regionales Handwerkerverzeichnis wären das etwa: Firmenname, Gewerk, Postleitzahl und Ort, Telefonnummer, Website, Einsatzradius in Kilometern, Notdienst ja oder nein, kurze Beschreibung, Logo. Neun Felder, die sich auf einer Zeile Papier notieren lassen und den halben Aufbau vorwegnehmen.

Danach kommt die zweite Frage: Wonach filtert jemand, der die Seite zum ersten Mal öffnet? Bei Handwerkern sind das Gewerk und Umkreis, bei einem Vereinsverzeichnis Sportart und Stadtteil, bei einem Anbieterverzeichnis für Weiterbildung Thema und Format. Zwei bis drei Filter reichen fast immer. Mehr Filter wirken gründlich und werden nachweislich seltener angefasst, weil sie die Auswahl vor der Entscheidung erschlagen.

Die dritte Frage betrifft die Herkunft der Daten. Tragen Sie die ersten Einträge selbst ein, oder sollen sich Anbieter eintragen? Beides ist möglich, aber es sind zwei verschiedene Produkte, und der Builder braucht die Antwort im Prompt.

Wie sieht ein Prompt aus, der ein brauchbares Verzeichnis liefert?

Ein Prompt für ein Verzeichnis ist länger als einer für eine Landingpage, weil er ein Datenmodell enthält. Nennen Sie zuerst die Sache, dann die Felder, dann die Ansichten, dann die Filter.

Baue ein Verzeichnis für Handwerksbetriebe im Raum Leipzig. Ein Eintrag hat Firmenname, Gewerk, Postleitzahl, Ort, Telefon, Website, Einsatzradius, Notdienst und eine kurze Beschreibung mit Logo. Startseite mit Suchfeld und Kachelübersicht, Filter nach Gewerk und Postleitzahl, Detailseite je Betrieb mit Kontaktbereich. Dazu eine Seite „Betrieb eintragen“ mit Formular und ein Impressum. Sachlicher Ton, deutsche Sprache, mobil zuerst.

Drei Dinge machen diesen Prompt brauchbar. Er benennt die Felder einzeln statt „alle üblichen Angaben“ zu verlangen. Er trennt Übersicht und Detailseite, weil das zwei verschiedene Aufgaben sind. Und er sagt „mobil zuerst“, was bei einem Verzeichnis kein Detail ist: Nach einem Elektriker sucht man am Telefon, nicht am Schreibtisch. Wie ein Prompt allgemein aufgebaut wird, steht in einen guten Prompt schreiben.

Was Sie weglassen können: Farbwünsche, Schriftarten, Formulierungen für Überschriften. Das lässt sich später mit einer Änderung nachschärfen und kostet im ersten Durchgang nur Aufmerksamkeit, die der Struktur fehlt.

Welche Seiten braucht ein Verzeichnis wirklich?

Ein Verzeichnis wächst in der Planung schnell auf zwanzig Seiten und in der Nutzung auf vier. Diese vier sind die, die gebaut werden sollten.

Seite Aufgabe Ohne sie passiert
Übersicht mit Suche und Filtern Besucher findet Kandidaten Verzeichnis wird zur Linkliste
Detailseite je Eintrag Besucher entscheidet und nimmt Kontakt auf Kontakt geht auf der Übersicht unter
Eintragen-Formular Anbieter füllen den Bestand von selbst Sie pflegen alles per Hand
Impressum und Datenschutz rechtliche Pflicht in Deutschland Abmahnrisiko ab dem ersten Tag

Alles darüber hinaus ist eine Entscheidung, keine Notwendigkeit. Kategorieseiten je Gewerk lohnen sich, sobald es genug Einträge gibt, dass eine solche Seite eigenständig in der Suche gefunden wird. Vorher sind es leere Regale.

Der zweite Punkt ist in Deutschland kein Nebensatz: Impressumspflicht nach Paragraf 5 Digitale-Dienste-Gesetz und eine Datenschutzerklärung gehören auf jede geschäftsmäßige Seite. Der Builder legt die Seiten an, die Inhalte prüft ein Mensch, im Zweifel mit anwaltlicher Hilfe.

Was kostet der Aufbau in Credits?

Ein Verzeichnis ist eine mehrseitige Plattform, keine einzelne Seite. Dafür gilt der Plattformpreis.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Mehrseitige Plattform, erste drei Seiten 12 doppelt
Jede weitere Seite 3 doppelt
Spätere Änderung 3 6
Einzelner frischer Build 6 12

Ein Verzeichnis mit Übersicht, Detailansicht, Eintragsformular und den beiden Rechtsseiten liegt damit bei rund zwanzig Credits im ersten Durchgang. Rechnen Sie eine Handvoll Änderungen dazu, bis Filter und Formular sitzen.

Die Tarife: Free gibt 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat und enthält 200 Credits, Business kostet 99 $ im Monat und enthält 800. Zweihundert Credits sind, wenn Sie alles in dieselbe Sache stecken, rund 16 mehrseitige Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Ein Hinweis vor der Anmeldung: 5 Credits liegen unter den 6 für einen einzelnen Build, der kostenlose Tarif ist also ein Rundgang und kein fertiges Verzeichnis. Abgerechnet wird in US-Dollar.

Wie kommen die Einträge in die Datenbank?

Ein Verzeichnis ohne Datenbank ist eine Liste, die Sie bei jeder Änderung neu bauen lassen. Deshalb wird Supabase angebunden: Dort liegen die Einträge, dort wird angemeldet, dort liegen Logos und Bilder. Der Builder legt die Tabellen nach Ihrer Feldliste an.

Der erste Bestand kommt fast immer von Ihnen. Fünfzig sauber recherchierte Einträge sind mehr wert als fünfhundert automatisch zusammengesuchte, weil ein einziger falscher Telefoneintrag das Vertrauen in die ganze Seite beschädigt. Wie Datenbank-Anwendungen im Builder generell entstehen, behandelt kann KI eine App mit Datenbank bauen.

Ab dem ersten Fremdeintrag brauchen Sie eine Freigabe. Ein offenes Formular ohne Prüfschritt füllt sich innerhalb von Wochen mit Werbung. Der übliche Ablauf: Eintrag geht ein, Sie bekommen per Resend eine Nachricht, Sie schalten frei. Das ist eine Minute Arbeit pro Eintrag und der Unterschied zwischen einem Verzeichnis und einer Pinnwand.

Denken Sie beim Datenmodell an die Pflege. Ein Feld „zuletzt geprüft am“ kostet nichts und beantwortet ein Jahr später die Frage, welche Einträge nachgefasst werden müssen.

Womit verdient ein Verzeichnis Geld?

Drei Wege sind üblich, und sie lassen sich alle über Stripe abbilden.

Bezahlte Hervorhebung. Der Grundeintrag bleibt kostenlos, ein bezahlter Eintrag steht oben, bekommt Logo und Beschreibung. Das ist das Modell mit der geringsten Reibung, weil der Bestand weiter von allein wächst.

Abonnement je Anbieter. Nur zahlende Betriebe erscheinen. Sauber abzurechnen, aber der Bestand wächst langsam, und ein dünnes Verzeichnis wird von Besuchern nicht angenommen. Für den Start selten die richtige Wahl.

Vermittlung. Besucher stellen eine Anfrage, die an passende Anbieter geht. Der höchste Wert je Kontakt und der größte Aufwand, weil jemand die Qualität der Anfragen im Blick behalten muss.

Was in allen drei Fällen gilt: Erst der Bestand, dann die Bezahlschranke. Ein Verzeichnis ohne Besucher hat keinen Verhandlungswert gegenüber den Betrieben, die zahlen sollen.

Was kann Zugo bei einem Verzeichnis nicht?

Drei Grenzen, die vor dem Start bekannt sein sollten.

Sehr spezifische Fachlogik entsteht über mehrere Änderungen, nicht über einen Prompt. Eine Umkreissuche, die Postleitzahlen in echte Entfernungen umrechnet und nach Fahrzeit sortiert, ist so ein Fall. Der Builder kommt dorthin, aber schrittweise.

Die Datenbeschaffung nimmt Ihnen niemand ab. Der Builder erzeugt Struktur und Oberfläche, nicht den Inhalt. Die Recherche der ersten Einträge, die Prüfung der Angaben und die Pflege bleiben Handarbeit, und sie sind der eigentliche Aufwand hinter jedem Verzeichnis.

Bei einem großen Produkt ersetzt der Builder kein Entwicklungsteam. Ein Portal mit Zehntausenden Einträgen, komplexer Rechteverwaltung und eigener API ist ein Softwareprojekt. Vor der Übergabe läuft zwar jeder Build in einer Sandbox, und was nicht geöffnet hat, wird nicht ausgeliefert. Diese Prüfung sagt aber, dass das Projekt startet, nicht dass es einer Belastung standhält.

Welche Reihenfolge funktioniert in der Praxis?

Bauen Sie zuerst die kleinste Fassung, die einen echten Nutzen hat: Übersicht, Filter, Detailseite, dreißig geprüfte Einträge. Veröffentlichen Sie sie auf der Adresse unter zugo.run und zeigen Sie sie fünf Leuten aus der Zielgruppe.

Erst danach kommen Eintragsformular, Freigabe und Zahlung dazu. In dieser Reihenfolge sind die Änderungen billig, weil das Datenmodell schon steht. Umgekehrt bauen Sie eine Bezahlfunktion für ein Verzeichnis, das noch niemand benutzt hat.

Wenn Sie nicht bei einem leeren Feld anfangen wollen, gibt es 25 Vorlagen, davon 5 für Spiele. Und falls sich beim Aufschreiben der Felder herausstellt, dass Anbieter direkt untereinander handeln sollen, ist das kein Verzeichnis mehr, sondern der Fall aus Marktplatz mit KI erstellen.

Die Feldliste von oben genügt für den ersten Durchgang. Legen Sie los auf zugo.dev und sehen Sie sich das Ergebnis an, bevor Sie über Kategorien und Preise nachdenken.

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