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Elektriker-Website ohne Code erstellen: Schritt für Schritt

Elektriker-Website ohne Code erstellen: Schritt für Schritt

Für eine Elektriker-Website beschreiben Sie in Zugo Ihre Leistungen, das Einsatzgebiet und die Art der Kundschaft. Der Builder erstellt Startseite, Leistungsbereiche, Anfrageformular und Rechtsseiten, prüft alles in einer Sandbox und veröffentlicht es. Eine einfache Seite steht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Fassung in einigen Minuten.

Vorher lohnt eine Frage, die im Handwerk anders beantwortet wird als in anderen Branchen: Wofür soll die Seite eigentlich arbeiten? Für viele Elektrobetriebe ist die Antwort heute nicht mehr Kundengewinnung.

Wozu braucht ein ausgelasteter Elektrobetrieb eine Website?

Die meisten Elektrobetriebe im deutschsprachigen Raum sind auf Monate ausgebucht. Eine Website, die noch mehr Anfragen für Standardarbeiten bringt, löst kein Problem, sondern erzeugt Absagen. Trotzdem lohnt sich die Seite, nur für andere Zwecke.

Der erste Zweck ist Vorsortierung. Wenn auf der Seite steht, welche Arbeiten Sie annehmen, in welchem Umkreis und für welche Art von Auftraggeber, sinkt die Zahl der Anrufe, die ohnehin in einer Absage enden. Das ist gewonnene Zeit im Büro, jeden Tag.

Der zweite Zweck ist die Personalsuche, und für viele Betriebe ist er inzwischen der wichtigste. Elektroniker und Auszubildende schauen sich vor einer Bewerbung an, wie ein Betrieb auftritt. Eine Seite mit echten Fotos aus dem Betrieb, den Fahrzeugen, dem Team und einer ehrlichen Beschreibung des Arbeitsalltags bringt Bewerbungen, die eine Anzeige allein nicht bringt.

Der dritte Zweck ist die Auswahl der Aufträge. Wer sichtbar macht, dass er Ladeinfrastruktur, Zählerschrankerneuerung oder Gebäudeautomation macht, bekommt genau diese Anfragen. Ein Betrieb, der nur „Elektroinstallation“ schreibt, bekommt alles, auch die Steckdose im dritten Stock ohne Aufzug.

Welche Leistungen gehören auf die Startseite?

Nicht alle. Vier bis sechs, und zwar die, von denen Sie mehr haben wollen. Die Startseite ist keine Bestandsaufnahme Ihres Könnens, sondern eine Steuerung dessen, was hereinkommt.

Nennen Sie die Leistungen so, wie Kunden sie suchen, nicht in Fachsprache. „Wallbox für das Elektroauto anschließen“ statt „Errichtung von Ladeinfrastruktur“. „Alter Sicherungskasten erneuern“ statt „Zählerschranksanierung“. Die Fachbegriffe dürfen daneben stehen, für die Kollegen und für die Suchmaschine, aber die verständliche Formulierung steht vorn.

Trennen Sie außerdem Privatkunden und Gewerbe. Beide Gruppen wollen unterschiedliche Dinge lesen: Der Privatkunde fragt nach Termin und ungefährem Preisrahmen, der Gewerbekunde nach Kapazität, Referenzen und Erreichbarkeit im Störfall. Zwei kurze Abschnitte auf derselben Seite genügen meist.

Und schreiben Sie hin, was Sie nicht machen. Ein Satz wie „Kleinreparaturen in Mietwohnungen übernehmen wir derzeit nicht“ wirkt beim ersten Lesen unhöflich und spart im Monat mehrere Stunden Telefonzeit. Ehrliche Abgrenzung senkt die Zahl der Anfragen und hebt ihre Qualität.

Wie lautet der Prompt für eine Elektriker-Website?

Beschreiben Sie Ihren Betrieb konkret. Ein allgemeiner Prompt liefert eine allgemeine Seite, die sich von hundert anderen nicht unterscheidet.

Baue eine Website für einen Elektro-Meisterbetrieb in Osnabrück mit acht Mitarbeitern. Start mit Foto vom Team, Ortsangabe und den Leistungen: Wallbox-Installation, Zählerschrank erneuern, Photovoltaik-Anschluss, Smart Home, Elektroinstallation im Neubau, Prüfung ortsveränderlicher Geräte. Getrennte Abschnitte für Privat und Gewerbe. Anfrageformular mit Ort, Art der Arbeit, Wunschzeitraum und Foto-Upload. Eigener Bereich „Arbeiten bei uns“ mit offenen Stellen und Ausbildungsplätzen. Anfahrt, Impressum, Datenschutz. Sachlicher, handfester Ton, deutsche Sprache, mobil zuerst.

Der Foto-Upload im Formular ist der Punkt mit dem größten praktischen Nutzen. Ein Bild vom vorhandenen Sicherungskasten beantwortet mehr Fragen als drei Telefonate und macht eine seriöse Einschätzung überhaupt erst möglich.

„Mobil zuerst“ gehört ebenfalls hinein: Handwerksanfragen entstehen am Telefon, oft aus einer Situation heraus. Was Sie im ersten Prompt weglassen können, sind Farben und Schriften. Das ziehen Sie später mit einer Änderung nach.

Welche Seiten braucht der Betrieb wirklich?

Weniger als gedacht, und die Reihenfolge ist wichtiger als die Anzahl.

Bereich Aufgabe Wie dringend
Start mit Leistungen und Einsatzgebiet sortiert passende von unpassenden Anfragen zwingend
Anfrageformular mit Foto-Upload ersetzt drei Rückfragen zwingend
Kontakt mit Telefon und Bürozeiten häufigster Grund für den Seitenbesuch zwingend
Bereich für Bewerber heute oft der eigentliche Zweck der Seite sehr empfohlen
Referenzprojekte mit Fotos überzeugt Gewerbekunden empfohlen
Notdienst mit klaren Zeiten nur wenn Sie ihn wirklich anbieten je nach Betrieb
Eigene Seite je Leistung erst sinnvoll, wenn Sie darauf Werbung schalten später
Blog mit Stromspartipps wird kaum gelesen, kostet dauerhaft Zeit verzichtbar

Beim Notdienst gilt eine einfache Regel: Steht er auf der Seite, wird nachts angerufen. Schreiben Sie die Zeiten und das Gebiet exakt hin oder lassen Sie den Punkt weg.

Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht, sobald die Seite geschäftlich ist. Der Builder legt beide Seiten an, die Inhalte prüft ein Mensch. Ähnlich aufgebaute Gewerke behandelt Website für Sanitär und Heizung mit KI erstellen.

Wie wird aus einer Anfrage ein brauchbarer Termin?

Der Engpass im Handwerk ist nicht die Zahl der Anfragen, sondern die Zeit, die eine unvollständige Anfrage kostet. Ein gutes Formular ist deshalb wertvoller als jede zusätzliche Seite.

Vier Felder machen den Unterschied: Ort mit Postleitzahl, Art der Arbeit als Auswahl statt Freitext, gewünschter Zeitraum und ein Bild. Damit lässt sich im Büro in zwei Minuten entscheiden, ob und wann der Auftrag passt, statt in zwei Telefonaten.

Eingehende Anfragen können in Supabase gespeichert werden, damit sie nicht im Postfach untergehen, und Resend verschickt Eingangsbestätigung und Terminbestätigung. Eine automatische Eingangsbestätigung mit einem realistischen Satz zur Bearbeitungszeit senkt die Zahl der Nachfassanrufe deutlich.

Von einer Online-Terminbuchung raten wir für Elektrobetriebe eher ab. Die Dauer eines Einsatzes hängt am Zustand der Anlage, und ein selbst gebuchter Zweistundentermin wird regelmäßig zum halben Tag. Der Zwischenschritt über die Anfrage ist hier kein Umweg, sondern Ihr Schutz vor gerissenen Zusagen.

Was kostet der Aufbau in Credits?

Eine Handwerkerseite ist im Normalfall eine gut gebaute Startseite plus Formular, Bewerberbereich und Rechtsseiten.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Einzelner Build 6 12
Änderung an einem Projekt 3 6
Mehrseitige Plattform, erste drei Seiten 12 doppelt
Jede weitere Seite 3 doppelt

Rechnen Sie mit einem Build und einigen Änderungen, bis Leistungsliste, Formular und Ton sitzen. Wer je Leistung eine eigene Seite will, weil er darauf Anzeigen schaltet, landet beim Plattformpreis.

Die Tarife: Free gibt 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat und enthält 200 Credits, Business kostet 99 $ im Monat und enthält 800. Zweihundert Credits sind etwa 16 mehrseitige Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Da 5 Credits unter den 6 für einen Build liegen, ist der kostenlose Tarif ein Rundgang und keine fertige Seite. Abgerechnet wird in US-Dollar.

Wie wird der Betrieb im Umkreis gefunden?

Ein Elektrobetrieb wird örtlich gesucht, und dafür zählen drei Dinge mehr als alles andere.

Ort und Leistung gehören zusammen in den Seitentitel und in die erste Überschrift, in der Sprache der Suchenden. „Elektriker in Osnabrück und Umgebung“ trägt weiter als „Ihr Partner für elektrische Anlagen“. Nennen Sie zusätzlich die umliegenden Orte, in die Sie tatsächlich fahren.

Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten müssen auf der Website exakt so stehen wie in Kartendiensten und Branchenverzeichnissen. Abweichende Schreibweisen sind der häufigste Grund für schwache lokale Sichtbarkeit und der am leichtesten zu behebende.

Echte Projektfotos schlagen jedes Katalogbild. Ein sauber montierter Zählerschrank aus Ihrem eigenen Auftrag zeigt Qualität schneller als jeder Text, und er kommt nicht auf drei anderen Seiten in derselben Stadt vor. Wie erste Besucher überhaupt zustande kommen, behandelt erste Besucher für eine neue Website.

Was leistet der Builder für einen Handwerksbetrieb nicht?

Drei Grenzen, klar benannt.

Er ersetzt keine Betriebssoftware. Aufmaß, Angebot, Rechnung, Zeiterfassung, Materialwirtschaft und die Anmeldungen beim Netzbetreiber laufen weiter über Ihre Fachprogramme. Die Website ist der Eingang, nicht der Betrieb.

Er erzeugt Ihre Inhalte nicht. Fotos von echten Anlagen, die Leistungsliste, die Angaben zu offenen Stellen und der Satz, der Ihren Betrieb von den drei anderen im Ort unterscheidet: alles Handarbeit, und genau daran hängt die Wirkung.

Sehr spezifische Abläufe entstehen über mehrere Änderungen. Ein Formular, das je nach gewählter Leistung andere Pflichtfelder zeigt, oder eine Preisabschätzung für Wallbox-Installationen nach Leitungslänge, kommt schrittweise. Vor der Übergabe läuft jeder Build in einer Sandbox, und was nicht geöffnet hat, wird nicht ausgeliefert. Diese Prüfung sagt, dass die Seite startet, nicht dass Ihre Leistungsbeschreibung passt.

Wie sieht ein realistischer Start aus?

Sammeln Sie zuerst das Material: sechs Fotos aus dem Betrieb, die Leistungsliste in Kundensprache, das Einsatzgebiet mit Ortsnamen, Bürozeiten und die offenen Stellen. Das dauert länger als der Build und entscheidet über das Ergebnis.

Bauen Sie danach, sehen Sie die Seite am Telefon an und lassen Sie sie von jemandem im Büro gegenlesen, der die Anrufe entgegennimmt. Diese Person weiß am genauesten, welche Frage dreimal täglich gestellt wird und deshalb auf die Seite gehört.

Falls Sie nicht bei einem leeren Feld anfangen wollen, gibt es 25 Vorlagen, davon 5 für Spiele. Betriebe mit größeren Bauprojekten und langen Referenzlisten finden den passenderen Aufbau in Website für Bau und Handwerk mit KI erstellen.

Anfangen können Sie auf zugo.dev. Veröffentlichen Sie zuerst unter der Adresse auf zugo.run, prüfen Sie zwei Wochen lang, welche Anfragen hereinkommen, und schärfen Sie danach die Leistungsliste nach.

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