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Website für Finanzberater ohne Code: Aufbau, Prompt, Kosten

Website für Finanzberater ohne Code: Aufbau, Prompt, Kosten

Eine Beratungswebsite entsteht bei Zugo aus einer Beschreibung im Klartext: wen Sie beraten, wozu, wie das erste Gespräch abläuft. Der Builder erzeugt daraus eine laufende Seite, startet sie vor der Übergabe in einer Sandbox und veröffentlicht sie unter einer eigenen Adresse. Eine schlanke Beraterseite ist ein Build und einige Änderungen.

Der Text bleibt bei der Finanzberatung, weil diese Seiten an einer anderen Stelle gewonnen oder verloren werden als ein Onlineshop. Niemand kauft hier etwas. Menschen entscheiden nur, ob sie Ihnen ein Gespräch über ihr Geld zutrauen.

Welche Seiten braucht eine Beratungswebsite wirklich?

Fünf, und in dieser Reihenfolge. Eine Startseite, die in einem Satz sagt, für wen Sie arbeiten. Eine Seite zu Ihren Leistungen, getrennt nach Anlässen statt nach Produkten. Eine Seite über Sie, mit Foto, Werdegang und Zulassung. Eine Seite zum Ablauf einer Zusammenarbeit. Und die Pflichtangaben.

Die Seite über Sie ist bei Beratern wichtiger als bei allen anderen Branchen. Wer sich um Altersvorsorge oder eine Erbschaft kümmern lässt, sucht keine Marke, sondern eine Person. Ein aktuelles Foto, der eigene Name im Titel und drei Sätze über den Weg dorthin wirken stärker als jeder Anbietertext.

Die Ablaufseite wird dagegen fast immer vergessen. Sie beantwortet die eigentliche Hemmschwelle: Was passiert, wenn ich anrufe, was kostet das erste Gespräch, welche Unterlagen soll ich mitbringen, wie lange dauert das. Wer diese vier Fragen beantwortet, bekommt Termine von Menschen, die sonst nicht angerufen hätten.

Wie sieht der Prompt für eine Beraterseite aus?

Zugo baut aus Ihrer Beschreibung, also gehören die Besonderheiten hinein, die eine Agentur im Erstgespräch abfragen würde:

Baue eine Website für [Finanzberatung / Honorarberatung]
in [Stadt].
Abschnitte:
1. Kopfbereich: Name, ein Satz zur Zielgruppe,
   Button "Erstgespräch vereinbaren".
2. Für wen ich arbeite: drei typische Situationen
   (z. B. Familie mit Immobilienwunsch, Selbstständige
   ohne Vorsorge, Ruhestand in Sicht).
3. Leistungen: nach Anlass gegliedert, je drei Sätze,
   ohne Fachbegriffe.
4. Ablauf: vier Schritte vom ersten Kontakt bis zur
   Umsetzung, mit Zeitangabe je Schritt.
5. Über mich: Foto, Werdegang, Zulassung, Registernummer.
6. Vergütung: wie ich bezahlt werde, in einfachen Worten.
7. Kontakt: Terminbuchung, Telefon, Adresse.
Ton: ruhig und klar, keine Werbesprache.

Zwei Zeilen sparen später eine Änderung. "Keine Renditeversprechen und keine Zahlen, die wie eine Prognose aussehen" hält den Text auf der sicheren Seite. Und "Alle Fachbegriffe in einem Halbsatz erklären" verhindert die Fassung, die nur Kolleginnen verstehen.

Wer nicht bei einem leeren Feld anfangen will: Es gibt 25 fertige Vorlagen, davon 5 für Spiele, und eine davon als Ausgangspunkt zu nehmen geht schneller, als alles zu beschreiben. Je konkreter Ihre Zielgruppe im Prompt steht, desto weniger Änderungen brauchen Sie danach.

Wie wird aus einem Besuch ein Erstgespräch?

Das ist die einzige Kennzahl, die diese Seite hat. Alles andere ist Vorbereitung darauf.

Weg Was angebunden wird Passt zu Häufiger Fehler
Kontaktformular Resend, damit Anfragen im Postfach landen Beratung mit wenigen, dafür großen Mandaten Zu viele Pflichtfelder, niemand füllt sie aus
Rückrufwunsch Resend, zwei Felder plus Zeitfenster Ältere Zielgruppe, telefonaffin Kein Hinweis, wann tatsächlich zurückgerufen wird
Terminbuchung eigene Buchungsseite mit freien Zeitfenstern Feste Sprechzeiten, viele Erstgespräche Alle Termine offen, dadurch keine Struktur im Tag
Kurzer Fragebogen Supabase für Anmeldung und Speicherung Wenn Sie vorqualifizieren wollen Wirkt wie eine Prüfung, schreckt ab

Für die meisten Einzelberatungen ist der Rückrufwunsch mit klarer Zeitangabe der stärkste Weg. Er kostet die anfragende Person zwei Felder und verlangt keine Entscheidung über einen Termin, den sie noch nicht einschätzen kann. Wenn Sie fest getaktete Sprechzeiten haben, ist eine echte Buchungsseite besser: Wie die aufgebaut wird, steht in Buchungsseite mit KI erstellen.

Welche Angaben schaffen Vertrauen, und welche sind Pflicht?

Vertrauen entsteht aus Überprüfbarkeit, nicht aus Adjektiven. Vier Dinge wirken erfahrungsgemäß am stärksten: Ihr Klarname mit Foto, die Zulassung samt Registernummer, eine klare Aussage zur Vergütung und die Nennung dessen, was Sie ausdrücklich nicht anbieten.

Der letzte Punkt überrascht viele. Ein Satz wie "Steuerliche Fragen bespreche ich gemeinsam mit Ihrer Steuerberatung, ich berate dazu nicht selbst" wirkt kompetenter als eine Liste, auf der alles steht.

Bei den Pflichtangaben gilt: Impressum und Datenschutzerklärung gehören auf jede geschäftlich genutzte Seite. Für zugelassene Vermittlerinnen und Berater kommen berufsrechtliche Angaben hinzu, etwa zur Erlaubnis, zur Registrierung und zur Beschwerdemöglichkeit. Der Builder legt diese Seiten auf Zuruf an, aber welche Angaben in Ihrem Fall genau verlangt werden, klärt Ihre Aufsicht, Ihr Verband oder eine Anwältin. Ein Baukasten ist keine Rechtsberatung, und jede andere Antwort wäre unseriös.

Was kostet der Aufbau in Credits?

Gerechnet wird in Credits, und die Zahlen gelten für alle Projekttypen gleich.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem Projekt 3 6
Neuer Build 6 12
Mehrseitige Plattform 12 für die ersten drei Seiten, danach 3 je weiterer Seite doppelt

Eine Beraterseite mit Startseite, Leistungen, Über mich, Ablauf und Pflichtangaben ist eine mehrseitige Plattform. Danach folgen die Texte, und Texte sind der Teil, an dem Sie mehrere Runden brauchen werden.

Die Tarife: Free gibt Ihnen 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. Zweihundert Credits sind, nur für eine Sache ausgegeben, etwa 16 mehrseitige Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Ehrlich vor der Anmeldung: 5 Credits sind weniger als die 6 Credits eines einzelnen Builds. Der kostenlose Tarif zeigt die Oberfläche, er liefert kein fertiges Projekt. Abgerechnet wird in US-Dollar.

Die eigene Domain ist bei Beratung kein Luxus, sondern Teil der Seriosität. Sie wird in den Projekteinstellungen ergänzt und kostet keine Credits, wie in KI-App-Builder mit eigener Domain beschrieben.

Wie erkläre ich Vergütung, ohne Interessenten zu verlieren?

Offen und früh. Wer erst im Gespräch erfährt, wie Sie bezahlt werden, empfindet das als Zurückhaltung, selbst wenn das Modell völlig üblich ist.

Zwei Sätze reichen meistens. Der erste sagt, wie abgerechnet wird, also ob Sie ein Honorar berechnen, über Provisionen vergütet werden oder beides je nach Mandat. Der zweite sagt, was das für die anfragende Person praktisch bedeutet: ob das Erstgespräch etwas kostet und ab wann Kosten entstehen.

Was Sie sich sparen können, sind Preistabellen mit Paketen, solange Ihre Arbeit vom Fall abhängt. Ein Paketpreis, der nie zutrifft, erzeugt nur Diskussionen über die Abweichung. Ein ehrliches "Das Erstgespräch ist kostenfrei, danach vereinbaren wir den Umfang schriftlich" trägt weiter.

Was gehört auf keinen Fall auf die Seite?

Drei Dinge, und alle drei kommen in der Praxis regelmäßig vor.

Keine echten Mandantendaten, auch nicht anonymisiert in einem Screenshot. Ein Depotauszug mit unkenntlich gemachtem Namen bleibt ein Depotauszug, und Kundschaft erkennt sich selbst oft wieder.

Keine Renditeangaben, die wie eine Zusage aussehen. Ein Diagramm mit einer steigenden Kurve ohne Datenherkunft ist rechtlich heikel und wirkt auf informierte Leserinnen unseriös.

Und keine erfundenen Bewertungen. Testimonials von Menschen, die es nicht gibt, sind das schnellste Mittel, ein mühsam aufgebautes Vertrauen zu zerstören. Lieber gar keine Referenzen als ausgedachte.

Wo stößt ein KI-Builder bei Finanzthemen an Grenzen?

Drei Grenzen, klar benannt.

Ein Mandantenportal mit Dokumentenaustausch ist etwas anderes als eine Website. Anmeldung und Dateispeicher lassen sich über Supabase bauen, aber der Umgang mit sensiblen Unterlagen bringt Anforderungen an Aufbewahrung, Löschung und Zugriff mit sich, die eine Beratung braucht, kein Prompt.

Sehr spezifische Fachlogik entsteht über mehrere Änderungen. Rechner für Vorsorgelücken, Vergleichsrechnungen oder eine Anbindung an Ihr Beratungsprogramm sind machbar, kosten aber Runden statt eines Satzes.

Und bei einem großen Produkt ersetzt der Builder kein Entwicklungsteam. Vor der Übergabe läuft jeder Build in einer Sandbox, und was nicht geöffnet hat, wird nicht ausgeliefert. Diese Prüfung sagt, dass die Seite startet, nicht dass Ihre Texte überzeugen.

Womit fange ich an?

Schreiben Sie zuerst drei Sätze auf Papier: für wen Sie arbeiten, wobei Sie helfen, was im ersten Gespräch passiert. Diese drei Sätze sind die halbe Beschreibung, und ohne sie wird jede Fassung beliebig.

Bauen Sie dann einmal, lesen Sie das Ergebnis laut vor und streichen Sie jeden Satz, den Sie einem Menschen gegenüber nicht sagen würden. Ein einfacher Build steht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Plattform in einigen Minuten. Erst danach kümmern Sie sich um Sichtbarkeit, wozu Wie bekomme ich die ersten Besucher einen nüchternen Überblick gibt.

Anfangen können Sie auf zugo.dev. Halten Sie Foto, Registernummer und Ihre Sprechzeiten bereit, dann steht die erste Fassung noch heute.

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