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Website für Bauunternehmen ohne Code erstellen: Anleitung

Website für ein Bauunternehmen ohne Code erstellen

Sie beschreiben Ihr Bauunternehmen in einem Absatz: Gewerke, Referenzen, Einsatzgebiet, Ansprechpartner. Zugo baut daraus eine mehrseitige Seite, startet sie zur Kontrolle in einer Sandbox und veröffentlicht sie auf zugo.run. Eine mehrseitige Plattform kostet 12 Credits für die ersten drei Seiten und braucht einige Minuten statt Wochen.

Was danach über den Erfolg entscheidet, ist nicht die Technik, sondern das Material: Projektfotos, klare Angaben zu den Gewerken und ein Anfrageweg, der beim richtigen Menschen ankommt. Genau darum geht es hier.

Was erwarten Bauherren und Auftraggeber auf der Seite?

Bei einer Bauleistung geht es um viel Geld und wenig Rückgängigmachen. Deshalb prüft jeder Besucher zuerst, ob er es mit einem verlässlichen Betrieb zu tun hat. Firmengeschichte, Größe des Teams, Region und benannte Ansprechpartner sind hier keine Höflichkeitsfloskeln, sondern die eigentliche Information.

Danach wird konkret geschaut, ob Ihr Betrieb genau das macht, was gebraucht wird. Rohbau, Sanierung im Bestand, Trockenbau, Betonarbeiten, Anbau und schlüsselfertiges Bauen sind für den Auftraggeber unterschiedliche Welten. Ein Sammelbegriff wie „alles rund ums Bauen“ hilft niemandem und verschenkt jede Suchanfrage.

Der dritte Punkt ist der Beweis. Gezeigte Projekte mit Ort, Jahr, Umfang und Fotos wirken stärker als jede Beschreibung. Wenn Sie einzelne Projekte nicht öffentlich nennen dürfen, beschreiben Sie sie anonymisiert nach Art und Größe. Erfundene Referenzen sind der einzige Fehler in dieser Liste, der Ihnen dauerhaft schadet.

Bereich Zweck Inhalt, der wirkt
Startseite Einordnung Gewerke, Region, Telefonnummer, Anfrage
Leistungsseiten Antwort auf eine konkrete Suche Ablauf, Umfang, Zusammenarbeit mit Planern
Referenzen Beweis Ort, Jahr, Bauvolumen in Größenordnungen, Fotos
Über den Betrieb Vertrauen Gründung, Teamgröße, Ausstattung, Zertifikate
Karriere Personalgewinnung offene Stellen, Ausbildung, Bewerbung ohne Hürden
Kontakt Abschluss Ansprechpartner, Erreichbarkeit, Impressum

Wie beschreibe ich den Betrieb für den Builder?

Der Builder baut das, was in der Beschreibung steht. Je konkreter Sie sind, desto weniger Runden brauchen Sie danach. Ein Absatz reicht, wenn er die richtigen Angaben enthält.

Website für ein Bauunternehmen im Raum Augsburg, gegründet 1998, 35 Mitarbeitende.
Gewerke: Rohbau, Anbau und Aufstockung, Sanierung im Bestand, Betonarbeiten.
Auftraggeber: private Bauherren, Architekturbüros, kommunale Auftraggeber.
Gebraucht werden Startseite, vier Leistungsseiten, Referenzen mit Bildergalerie,
Karriereseite mit drei offenen Stellen, Kontaktformular mit Projektart, Ort und
gewünschtem Zeitraum. Sachliche Gestaltung, große Projektfotos.

Zwei Angaben werden fast immer vergessen und lohnen sich: für wen die Seite gedacht ist (private Bauherren lesen anders als Planungsbüros) und was ein Besucher am Ende tun soll. Anrufen, ein Formular ausfüllen oder eine Bewerbung schicken sind drei verschiedene Ziele. Wie eine Beschreibung aufgebaut wird, die beim ersten Versuch trifft, steht in einen guten Prompt schreiben.

Warum sind Projektfotos der wichtigste Teil?

Weil sie das Einzige sind, was ein Fremder nicht behaupten kann. Ein Betrieb mit dreißig eigenen Baustellenfotos wirkt anders als einer mit gekauften Bildern von glücklichen Menschen mit Bauhelm, und der Unterschied fällt sofort auf.

Nützlich sind drei Arten von Aufnahmen: der fertige Zustand, der Ablauf während der Arbeiten, und bei Sanierungen der Vergleich von vorher und nachher. Handyfotos in ordentlichem Licht genügen. Wichtiger als Bildqualität ist, dass zu jedem Projekt drei Zeilen stehen: was gemacht wurde, wo, und in welchem Zeitraum.

Achten Sie darauf, dass Sie die Fotos verwenden dürfen und keine Personen ungefragt erkennbar sind. Bei Objekten privater Bauherren fragen Sie kurz nach; die meisten stimmen zu, wenn keine Adresse genannt wird. Wie eigene Bilder eingebunden werden, ist in eigene Bilder verwenden beschrieben.

Was kostet der Aufbau in Credits?

Abgerechnet werden Aktionen, nicht Seitenzahl oder Besucher. Für ein Bauunternehmen ist der mehrseitige Fall der übliche.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem bestehenden Projekt 3 6
Frischer Build 6 12
Mehrseitige Plattform 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weitere Seite doppelt

Die Tarife: Free enthält 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. 200 Credits sind rund 16 mehrseitige Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Für einen Betrieb, der die Seite einmal aufbaut und danach quartalsweise Referenzen ergänzt, ist das reichlich.

Realistisch für den Start: eine mehrseitige Plattform, dazu drei zusätzliche Seiten und sechs bis acht Änderungsrunden für Texte und Reihenfolge. Das bleibt innerhalb eines Pro-Monats.

Wie kommen Anfragen und Bewerbungen zuverlässig an?

Ein Formular allein genügt nicht. Auf dem Bau wird angerufen, deshalb gehört die Telefonnummer auf jede Seite und muss auf dem Telefon direkt wählbar sein. Das Formular ist die Ergänzung für alle, die abends um zehn auf der Seite landen.

Die Einsendungen laufen über Resend als E-Mail an die richtige Adresse, und über Supabase lassen sie sich zusätzlich speichern, damit nichts in einem vollen Postfach untergeht. Zwei getrennte Empfänger sind sinnvoll: Projektanfragen an die Bauleitung, Bewerbungen an die Verwaltung.

Bei den Formularfeldern gilt: Was Sie ohnehin am Telefon fragen, fragen Sie im Formular. Projektart, Ort, ungefährer Zeitraum, Budgetrahmen als Spanne, Ansprechpartner. Bei Bewerbungen reichen Name, Kontakt, Position und ein Freitextfeld, denn eine Bewerbungsmaske mit zwölf Pflichtfeldern kostet Sie auf einem leergefegten Arbeitsmarkt echte Kandidaten.

Lohnt sich eine eigene Karriereseite?

In der Baubranche fast immer. Viele Betriebe suchen dauerhaft Fachkräfte, und die Website ist der erste Ort, an dem sich jemand über einen möglichen Arbeitgeber informiert. Eine Karriereseite, die nur „Wir suchen Verstärkung“ sagt, verschenkt diese Aufmerksamkeit.

Was funktioniert, ist konkret: die offenen Stellen benannt, der Einsatzbereich beschrieben, Angaben zu Arbeitszeiten und Fahrtwegen, Aussagen zur Ausbildung. Dazu Fotos aus dem eigenen Betrieb und die Möglichkeit, sich mit wenigen Angaben zu melden, ohne vollständige Unterlagen bereitzuhalten.

Das ist auch der Bereich, der sich am häufigsten ändert. Rechnen Sie damit, hier mehrmals im Jahr eine Änderung für 3 Credits einzuplanen, oder legen Sie die Stellenliste über Supabase ab, wenn sie sich monatlich verschiebt.

Wo liegen die Grenzen dieser Lösung?

Drei Punkte gehören ehrlich benannt. Erstens: Eine Website ist keine Baubetriebssoftware. Aufmaß, Kalkulation, Bauzeitenplanung, Nachtragsmanagement, Stundenerfassung und Rechnungswesen bleiben in Ihren Fachprogrammen. Der Versuch, das in eine Firmenseite zu holen, führt zu einem Projekt, für das Sie ein Entwicklungsteam brauchen.

Zweitens: Sehr spezifische Fachlogik entsteht über mehrere Änderungsrunden. Ein Anfrageprozess, der je nach Projektart andere Fragen stellt, ist machbar, aber Sie werden ihn schrittweise nachschärfen, statt ihn in einem Satz zu diktieren.

Drittens: Die Prüfung in der Sandbox stellt sicher, dass die Seite technisch startet. Sie beurteilt nicht, ob Ihre Referenzen überzeugen. Impressum und Datenschutzerklärung legt der Builder an, wenn Sie sie nennen, aber die Inhalte müssen Ihre sein und ersetzen keine rechtliche Beratung. Wie ein verwandter Betrieb aufgebaut wird, zeigt Website für Architekten.

Womit fange ich am ersten Abend an?

Mit dem Material, nicht mit der Technik. Suchen Sie fünf Projekte heraus, zu denen Sie Fotos und drei Sätze haben, notieren Sie Ihre Gewerke in der Sprache Ihrer Auftraggeber und legen Sie fest, wer Anfragen bekommt.

Danach beschreiben Sie den Betrieb in einem Absatz, lassen einen Build laufen und sehen sich das Ergebnis auf dem Telefon an. Wer nicht bei einem leeren Feld beginnen möchte, kann eine der 25 Vorlagen nehmen, davon sind 5 für Spiele und der Rest für Seiten und Anwendungen.

Ausprobieren lässt sich das auf zugo.dev. Die Adresse auf zugo.run steht sofort zur Verfügung, die eigene Domain verbinden Sie, sobald die Seite auf Fahrzeuge und Bauschilder gedruckt werden soll.

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