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Beraterwebsite ohne Code erstellen: Schritt für Schritt

Beraterwebsite ohne Code erstellen

Sie beschreiben in einem Absatz, wen Sie beraten, womit und mit welchem Ergebnis. Zugo baut daraus eine fertige Seite, startet sie vor der Übergabe in einer Sandbox und veröffentlicht sie unter einer Adresse auf zugo.run. Ein Build kostet 6 Credits, eine einfache Seite steht in etwa einer Minute.

Die Technik ist damit erledigt. Schwieriger und wichtiger ist die inhaltliche Frage: Eine Beraterseite verkauft kein Produkt, sondern eine Einschätzung, und das verlangt einen anderen Aufbau als ein Onlineshop.

Was verkauft eine Beraterwebsite eigentlich?

Sie verkauft den nächsten Schritt, nicht das Mandat. Niemand beauftragt eine Unternehmensberatung, weil eine Website gut aussieht. Realistisches Ziel der Seite ist ein Erstgespräch, und darauf sollte jeder Abschnitt hinarbeiten.

Daraus folgt die wichtigste Entscheidung: Positionierung vor Gestaltung. Ein Satz wie „Ich berate Unternehmen bei Veränderungsprozessen“ gilt für zehntausend Menschen. „Ich begleite Produktionsbetriebe mit 50 bis 250 Mitarbeitenden durch die Nachfolgeregelung“ spricht eine kleine Gruppe an, aber die richtige, und genau diese Gruppe ruft an.

Der zweite Punkt ist Beweisführung ohne Übertreibung. Referenzen, Branchenerfahrung, Veröffentlichungen, Vorträge, Ausbildung. Wenn Kundennamen vertraulich sind, beschreiben Sie die Fälle nach Branche und Größe. Ausgedachte Zahlen und Erfolgsversprechen fallen im Gespräch auf und kosten mehr, als sie eingebracht haben.

Seite Frage, die sie beantwortet Typische Länge
Startseite Für wen bin ich, und was ändert sich kurz, ein Bildschirm bis zum Kontaktpunkt
Leistungen Was genau buche ich eine Seite je Angebot
Ablauf Wie läuft die Zusammenarbeit Schritte, Dauer, Beteiligte
Über mich Warum ausgerechnet Sie Werdegang, Haltung, Foto
Referenzen Hat das schon funktioniert Fälle, anonymisiert wenn nötig
Kontakt Wie beginne ich Formular, Telefon, Impressum

Wie beschreibe ich mein Angebot für den Builder?

Der Builder arbeitet mit dem, was in der Beschreibung steht. Vage Angaben führen zu einer Seite, die auf jede Beratung passt und deshalb auf keine.

Website für eine selbstständige Beraterin für Nachfolgeregelung im Mittelstand,
Sitz Hannover, 15 Jahre Erfahrung, davon 8 in einer Wirtschaftsprüfung.
Zielgruppe: Produktionsbetriebe mit 50 bis 250 Mitarbeitenden in Niedersachsen.
Angebote: Erstanalyse, Begleitung über 12 Monate, Workshops für Familiengesellschafter.
Gebraucht werden Startseite, drei Angebotsseiten, Ablauf, Über mich, Referenzen
anonymisiert, Kontaktformular für ein Erstgespräch. Ruhige, sachliche Gestaltung.

Drei Dinge machen den Unterschied: die Zielgruppe mit Zahlen statt mit Adjektiven, die Angebote als abgegrenzte Pakete, und das Ziel der Seite. Alles andere schärfen Sie danach nach. Wie eine Beschreibung strukturiert wird, damit weniger Runden nötig sind, steht in einen guten Prompt schreiben.

Wie kommt das Erstgespräch zustande?

Es gibt zwei Wege, und beide funktionieren. Der einfache ist ein Formular mit vier bis sechs Feldern: Name, Unternehmen, Anlass, gewünschter Zeitraum. Die Anfrage kommt über Resend per E-Mail an, wird zusätzlich in Supabase gespeichert und von Ihnen beantwortet.

Der bequemere Weg für den Interessenten ist ein Terminkalender mit freien Zeitfenstern. Hier gehört eine ehrliche Auskunft dazu: Zugo baut keinen eigenen Kalender mit Verfügbarkeitsabgleich zu Ihrem Postfach. Wenn Sie bereits einen Terminbuchungsdienst nutzen, verlinken Sie ihn von der Seite aus. Das ist stabiler, als eine Terminlogik nachzubauen, die Sie danach selbst pflegen müssten.

Was Sie in beiden Fällen tun sollten: benennen, was im Erstgespräch passiert und was es kostet. „30 Minuten, kostenfrei, danach entscheiden beide Seiten“ senkt die Hemmschwelle stärker als jede Formulierung über Vertrauen.

Wie viele Seiten braucht so ein Auftritt?

Weniger als die meisten denken, aber mehr als eine. Eine einzige Seite mit allem darauf funktioniert bei einem klar umrissenen Angebot gut. Sobald Sie zwei oder drei unterschiedliche Leistungen anbieten, lohnt je Leistung eine eigene Seite, weil sie unterschiedlich gesucht werden.

Ein bewährter Zuschnitt für eine selbstständige Beratung: Startseite, zwei bis drei Angebotsseiten, Ablauf, Über mich, Referenzen, Kontakt, dazu Impressum und Datenschutzerklärung. Das ergibt eine mehrseitige Plattform und liegt beim Aufbau in einem überschaubaren Rahmen.

Fachartikel sind der Bereich, der später am meisten bringt und am häufigsten ausbleibt. Zwei gut geschriebene Beiträge im Jahr, die eine echte Frage Ihrer Zielgruppe beantworten, wirken über Jahre. Ob und wie sich ein Blog anschließen lässt, steht in kann ich einen Blog ergänzen.

Was kostet die Seite in Credits?

Bezahlt werden Aktionen, nicht Seitenaufrufe. Die Preise gelten für jeden Projekttyp gleich.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem bestehenden Projekt 3 6
Frischer Build 6 12
Mehrseitige Plattform 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weitere Seite doppelt

Die Tarife: Free enthält 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. 200 Credits entsprechen ungefähr 16 mehrseitigen Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Beachten Sie, dass 5 Credits weniger sind als die 6 Credits eines Builds: Der kostenlose Tarif dient dem Ansehen der Oberfläche, nicht dem fertigen Auftritt.

Für eine Beratung ist der Aufwand nach dem Start gering. Rechnen Sie mit dem ersten Aufbau, danach mit einer Änderungsrunde je Quartal, wenn ein Vortrag, eine Veröffentlichung oder ein neues Angebot dazukommt.

Welche Inhalte überzeugen, welche schaden?

Was überzeugt, ist Konkretheit. Ein beschriebener Fall mit Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis sagt mehr als eine Liste von Kompetenzen. Ein Ablauf mit Dauer und Beteiligten nimmt die Unsicherheit, wie ein Mandat überhaupt beginnt. Ein Foto, auf dem Sie erkennbar sind, schlägt jedes Bildarchiv.

Was schadet, ist Sprache ohne Inhalt. Formulierungen wie „ganzheitliche Lösungen“, „maßgeschneiderte Konzepte“ und „auf Augenhöhe“ stehen auf tausenden Beraterseiten und tragen keine Information. Wenn ein Satz auch für Ihren Wettbewerber gilt, streichen Sie ihn.

Ebenso schädlich sind Zahlen ohne Grundlage. Prozentangaben zu Einsparungen, die niemand belegen kann, sind das erste, was ein erfahrener Geschäftsführer prüft. Weniger Behauptung und mehr nachvollziehbare Darstellung ist auf lange Sicht die stärkere Position.

Was leistet der Builder hier nicht?

Drei ehrliche Grenzen. Erstens: Positionierung bekommen Sie nicht aus einem Werkzeug. Der Builder setzt um, was Sie über Zielgruppe und Angebot sagen. Ist das unscharf, wird die Seite unscharf, und keine Gestaltung repariert das.

Zweitens: Mandantenportale mit vertraulichen Unterlagen, Zugriffsrechten und Nachweispflichten sind ein eigenes Vorhaben. Ein geschützter Bereich mit Anmeldung und Dateiablage über Supabase ist machbar; ein System, das berufsrechtlichen Dokumentationsanforderungen genügt, entsteht nicht nebenbei und braucht ab einer gewissen Größe ein Entwicklungsteam.

Drittens: Sehr spezifische Fachlogik, etwa ein Vorabfragebogen, der je nach Antwort andere Fragen stellt und daraus eine Empfehlung ableitet, entsteht über mehrere Änderungsrunden statt über einen Satz. Und die Prüfung in der Sandbox garantiert, dass die Seite startet, nicht dass Ihr Angebot trägt. Wie ein größeres Beratungshaus das anlegt, zeigt der verwandte Fall in Website für eine Agentur.

Wie fange ich konkret an?

Schreiben Sie zuerst drei Sätze auf Papier: Wen berate ich, bei welchem Problem, mit welchem Ergebnis. Wenn diese drei Sätze stehen, ist die Seite in einer Stunde gebaut. Wenn sie nicht stehen, wird auch eine Woche Arbeit an der Website nichts daran ändern.

Starten Sie danach mit einer schlanken Fassung: Startseite, ein Angebot, Über mich, Kontakt. Veröffentlichen Sie diesen Stand und ergänzen Sie in den nächsten Wochen je eine Änderungsrunde. Wer nicht bei einem leeren Feld beginnen will, kann eine der 25 Vorlagen als Ausgangspunkt nehmen, davon sind 5 für Spiele und der Rest für Seiten und Anwendungen.

Ausprobieren lässt sich das auf zugo.dev. Die Adresse auf zugo.run erhalten Sie sofort, die eigene Domain verbinden Sie, sobald der Auftritt auf Visitenkarten und in die Signatur soll.

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