Startup-Website ohne Code erstellen: Struktur und Kosten
Startup-Website ohne Code erstellen: Struktur, Prompt, Kosten
Eine Startup-Website entsteht ohne Code, indem Sie einem KI-Builder Ihr Problem, Ihre Lösung und den gewünschten nächsten Schritt beschreiben. Zugo baut daraus eine Seite mit Nutzenversprechen, Produkterklärung, Team und Anmeldung. Eine einzelne Seite kostet 6 Credits, die mehrseitige Fassung mit Preisen und Karriere 12 Credits.
Der häufigste Fehler ist nicht schlechtes Design, sondern eine Seite, die drei verschiedene Leser gleichzeitig bedienen will und deshalb keinen von ihnen überzeugt. Wer vorher entscheidet, für wen die Startseite geschrieben ist, spart sich später mehrere Umbauten.
Wer landet auf einer Startup-Website, und was sucht er dort?
Drei Gruppen kommen regelmäßig, und ihre Fragen widersprechen sich teilweise. Kunden wollen wissen, welches Problem Sie lösen und was es kostet. Investoren wollen Markt, Team und Fortschritt sehen. Bewerber wollen wissen, wie bei Ihnen gearbeitet wird und ob die Firma in zwei Jahren noch existiert.
Die Startseite gehört den Kunden. Immer. Investoren erreichen Sie über ein Deck, nicht über eine Website, und Bewerber lesen ohnehin weiter, wenn das Produkt überzeugt. Eine Startseite, die mit „Wir revolutionieren die Logistikbranche" beginnt, ist an das falsche Publikum gerichtet.
Für die beiden anderen Gruppen genügen eigene Unterseiten. Eine Seite „Über uns" mit Gründungsgeschichte, Team und Kontakt zur Presse, eine Seite „Karriere" mit offenen Stellen. Beide dürfen ruhig knapp sein, solange sie ehrlich sind. Ein leerer Karrierebereich mit dem Satz „aktuell keine offenen Stellen" wirkt seriöser als eine erfundene Liste.
Welche Abschnitte gehören auf die Startseite?
Sechs Blöcke in dieser Reihenfolge tragen für fast jedes junge Unternehmen. Die Reihenfolge ist wichtiger als die Gestaltung, weil die meisten Besucher nur den oberen Teil sehen.
| Abschnitt | Frage des Besuchers | Typischer Fehler |
|---|---|---|
| Nutzenversprechen | Was habe ich davon? | Branchenvokabular statt Klartext |
| Produktbild | Wie sieht das aus? | Abstrakte Grafik statt echtem Bildschirm |
| Drei Vorteile | Warum Sie? | Sieben Vorteile, also keiner |
| Beleg | Wer nutzt das schon? | Erfundene Logos oder Zahlen |
| Preis oder Warteliste | Was kostet es? | Ausweichen auf „Preis auf Anfrage" |
| Abschluss | Was soll ich tun? | Drei gleichwertige Schaltflächen |
Formulieren Sie das Nutzenversprechen so, dass es Ihre Zielgruppe ohne Vorwissen versteht. Ein Test, der in Deutschland gut funktioniert: Lesen Sie den Satz Ihrer Steuerberaterin vor. Wenn sie nachfragt, was Sie eigentlich verkaufen, ist der Satz noch nicht fertig.
Wenn Sie noch kein Produkt zeigen können, ersetzt eine Warteliste den Preisblock. Wie eine Seite dafür aufgebaut wird, steht im Text zur Wartelisten-Seite.
Wie sieht der Prompt für den ersten Build aus?
Beschreiben Sie Zielgruppe, Reihenfolge und Ton. Farben und Schriften darf der Builder entscheiden, das Ergebnis ist meist stimmiger als eine Vorgabe aus dem Bauch heraus.
Website für ein Startup, das Handwerksbetrieben die Angebotserstellung abnimmt. Zielgruppe sind Inhaber von Betrieben mit fünf bis dreißig Mitarbeitenden. Startseite mit klarem Nutzenversprechen ohne Fachjargon, Bildschirmfoto der Anwendung, drei Vorteilen, einem Zitat eines Pilotkunden und einer Anmeldung für den Testzugang. Danach kurzer Abschnitt zum Team mit zwei Personen. Eigene Seiten für Preise, Über uns, Karriere, Impressum und Datenschutz. Nüchterner Ton, keine Superlative, deutsche Sprache mit Siezen.
Nennen Sie ausdrücklich, ob geduzt oder gesiezt wird. Der Builder trifft sonst eine Entscheidung, die Sie danach auf jeder Unterseite korrigieren, und jede Korrektur ist eine Bearbeitung. Vor der Auslieferung prüft eine Sandbox, ob das Projekt startet: Ein Build, der sich nicht öffnen lässt, wird nicht ausgegeben.
Was kostet eine Startup-Website in Credits?
Abgerechnet wird pro Aktion. Der Betrieb der veröffentlichten Seite kostet keine weiteren Credits.
| Aktion | Kosten |
|---|---|
| Einzelne Startseite bauen | 6 Credits |
| Mehrseitige Website, erste drei Seiten | 12 Credits |
| Jede weitere Seite, etwa Karriere | 3 Credits |
| Text, Bild oder Preis ändern | 3 Credits |
| Hi-Fi-Modus | doppelte Kosten |
Free enthält 5 Credits, damit lässt sich eine erste Startseite bauen und ansehen. Pro kostet $25 im Monat und enthält 200 Credits, das reicht für etwa 16 mehrseitige Projekte, 33 Builds oder 66 Bearbeitungen. Business liegt bei $99 im Monat mit 800 Credits.
Für ein Startup ist die zweite Zahl die wichtigere. In der Frühphase ändert sich die Positionierung häufiger als jedem lieb ist, und jede Änderung ist eine Bearbeitung. Wer im ersten Halbjahr zweimal im Monat umformuliert, bleibt mit Pro deutlich im Rahmen.
Wie oft sollten Sie die Seite ändern?
Häufiger, als es sich richtig anfühlt, aber gezielter. Nach jedem Kundengespräch, in dem eine Frage zum zweiten Mal auftaucht, gehört die Antwort auf die Seite. Das ist die billigste Form von Vertrieb, die es gibt.
Sinnvoll ist ein fester Rhythmus statt spontaner Eingriffe. Einmal im Monat sammeln Sie die wiederkehrenden Fragen, kürzen einen Absatz, tauschen ein Bildschirmfoto aus und geben alles in einer Bearbeitung ab. Drei kleine Änderungen einzeln zu beauftragen kostet dreimal so viel wie eine gebündelte.
Was Sie dagegen selten ändern sollten, ist die Struktur. Wenn Besucher den Weg zur Anmeldung kennen, ist jeder Umbau ein Risiko. Ob eine Änderung getragen hat, sehen Sie erst mit Zahlen; wie Sie die Messung anbinden, steht im Text zu Analytics.
Was ist mit Impressum, Datenschutz und Rechtsform?
In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das kein Randthema. Eine geschäftlich genutzte Website braucht ein vollständiges Impressum, und bei einer GmbH oder UG gehören Handelsregisternummer, Registergericht und Geschäftsführung ausdrücklich hinein. Bei einer noch nicht eingetragenen Gesellschaft nennen Sie die Gründer persönlich.
Die Datenschutzerklärung muss zu dem passen, was Sie tatsächlich einsetzen. Wenn ein Anmeldeformular Adressen in Supabase speichert und Resend die Bestätigungsmail verschickt, gehören beide Dienste hinein. Der Builder legt die Seiten an, den Inhalt verantworten Sie: Rechtsberatung leistet ein KI-Builder nicht, und niemand sollte so tun.
Für Messwerkzeuge gilt dasselbe. Wer Google Analytics einbindet, braucht eine Einwilligung vor dem ersten Zugriff. Wer nur wissen will, ob die Anmeldungen steigen, kommt in der Frühphase oft mit den Zahlen aus dem eigenen Anmeldeformular aus.
Wo liegen die Grenzen dieser Lösung?
Drei Grenzen sind wichtig. Erstens ersetzt Zugo bei einem komplexen Produktivbetrieb kein Entwicklungsteam. Die Website Ihres Startups ist gut aufgehoben, das eigentliche Produkt mit Mandantentrennung, Rollen und Abrechnungslogik bleibt Entwicklungsarbeit.
Zweitens braucht sehr spezifische Logik mehrere Bearbeitungen statt eines Prompts. Ein Preisrechner mit Staffeln nach Mitarbeiterzahl oder ein Bewerbungsformular mit Dateianhang und Statusverfolgung entsteht in Schritten.
Drittens macht eine gute Seite kein schlechtes Angebot besser. Wenn Gespräche daran scheitern, dass der Nutzen unklar bleibt, liegt das selten an der Website. Für die Frage, wie weit ein Builder trägt und wo er aufhört, ist der Text zu den Grenzen von KI-Buildern der ehrlichere Einstieg.
Was folgt nach der Veröffentlichung?
Nach dem Veröffentlichen liegt die Seite unter einer Adresse wie ihrstartup.zugo.run. Verbinden Sie danach Ihre eigene Domain, tragen Sie den Link in LinkedIn, Pitchdeck und E-Mail-Signatur ein und schicken Sie ihn an fünf Menschen aus Ihrer Zielgruppe mit einer einzigen Frage: Was verkaufen wir hier?
Wenn drei von fünf falsch antworten, überarbeiten Sie das Nutzenversprechen, nicht die Farben. Ein erster Entwurf passt in die 5 Credits des Free-Tarifs auf https://zugo.dev, und der Test mit den fünf Antworten kostet nichts außer einer halben Stunde.