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Tattoo-Website erstellen ohne Code: Portfolio und Anfragen

Tattoo-Website erstellen ohne Code

Eine Website für Tätowiererinnen und Tätowierer entsteht bei Zugo aus einer Beschreibung: Portfolio nach Stilen, Anfrageformular mit Motiv und Körperstelle, Preisrahmen, Aftercare und Anfahrt. Der Aufbau kostet 6 Credits, jede spätere Änderung 3. Veröffentlicht wird auf ihrname.zugo.run oder unter einer eigenen Domain.

Der Text geht durch, was die Seite gegenüber dem Instagram-Profil zusätzlich leistet, wie das Portfolio sortiert wird, welche Felder Anfragen brauchbar machen, wie Anzahlungen funktionieren und wo die Grenzen liegen.

Warum reicht das Instagram-Profil allein nicht?

Fair bleiben: Für Reichweite ist Instagram in diesem Handwerk unschlagbar. Neue Arbeiten erreichen dort ein Publikum, das eine Website nie von allein findet, und der Austausch mit anderen Tätowierern läuft ebenfalls dort. Wer sein Profil aufgibt, verliert seinen wichtigsten Kanal.

Die Website löst drei andere Aufgaben. Sie ist über die Suche auffindbar, wenn jemand nach einem Stil und einer Stadt sucht, statt nach einem Namen. Sie ordnet Arbeiten dauerhaft nach Stil, während ein Profilfeed chronologisch bleibt. Und sie filtert Anfragen, bevor sie in Ihrem Postfach landen.

Der letzte Punkt entscheidet über den Alltag. Eine Anfrage über Direktnachricht beginnt fast immer mit „Hey, was kostet ein kleines Tattoo“ und braucht danach acht Rückfragen. Ein Formular mit den richtigen Feldern liefert dieselbe Information in einem Durchgang.

Wie ordne ich das Portfolio, damit die richtigen Anfragen kommen?

Ein Portfolio ist kein Archiv, sondern eine Auswahl. Es zieht genau die Anfragen an, die es zeigt. Wer aus Höflichkeit auch die zwei Coverups von vor drei Jahren behält, bekommt Coverup-Anfragen und wundert sich.

Ordnung Wirkung auf Anfragen Aufwand
Nach Stil, drei bis fünf Gruppen hoch, Besucher finden ihren Fall gering
Nach Körperstelle mittel, hilft bei Größenfragen gering
Chronologisch, alles gemischt niedrig, wirkt wie ein zweiter Feed keiner
Kuratierte Auswahl von zwölf Arbeiten sehr hoch bei klarer Handschrift Auswahl kostet Überwindung

Die letzte Zeile ist die schwierigste und die wirksamste. Zwölf Arbeiten, die genau das zeigen, was Sie machen wollen, bringen mehr passende Anfragen als sechzig Bilder, die alles zeigen, was Sie können. Ergänzen Sie je Arbeit drei Angaben: Stil, ungefähre Größe, Anzahl der Sitzungen. Das beantwortet die häufigste Rückfrage im Voraus.

Welche Felder gehören ins Anfrageformular?

Jedes Feld kostet Abbrüche, jedes fehlende Feld kostet eine Rückfrage. Die Balance liegt bei sieben bis neun Feldern, wenn sie richtig gewählt sind.

Feld Warum es nötig ist Pflicht
Motividee in eigenen Worten ohne sie ist keine Einschätzung möglich ja
Körperstelle bestimmt Aufwand und Machbarkeit ja
Ungefähre Größe in Zentimetern ersetzt drei Rückfragen ja
Farbig oder schwarz filtert nach Ihrer Handschrift ja
Referenzbilder hochladen zeigt Erwartung statt Beschreibung freiwillig
Erstes Tattoo oder Erfahrung ändert Beratung und Zeitplanung freiwillig
Wunschzeitraum verhindert Terminschleifen ja
Alter bestätigen Ihre eigene Regel, klar sichtbar ja
Kontakt: Name, Mail, Telefon Antwortweg ja

Ein Hinweis über dem Formular spart weitere Nachrichten: Wie lange Sie üblicherweise zum Antworten brauchen und dass unvollständige Anfragen nicht bearbeitet werden. Das klingt hart und wird von Kunden erfahrungsgemäß als Klarheit gelesen.

Wie sieht der Prompt für eine Tattoo-Website aus?

Beschreiben Sie Ihre Arbeit und Ihre Arbeitsweise. Über Aufbau, Bildformate und Navigation entscheidet der Builder, und was daneben liegt, korrigieren Sie mit einzelnen Änderungen.

Website für eine Tätowiererin in Köln-Ehrenfeld, Stil Feinlinien und
kleine botanische Motive, arbeitet im Studio einer Kollegin.
Startseite: kurze Vorstellung, zwölf Arbeiten als Galerie, Knopf zur Anfrage.
Eigene Seite Portfolio, sortiert nach drei Stilgruppen,
je Arbeit Stil, ungefähre Größe und Anzahl der Sitzungen.
Eigene Seite Anfrage mit Formular: Motividee, Körperstelle, Größe in Zentimetern,
farbig oder schwarz, Referenzbilder hochladen, Wunschzeitraum,
Bestätigung des Mindestalters, Name, Mail, Telefon.
Eigene Seite Preise und Ablauf mit Mindestpreis, Tagessatz und Anzahlung.
Eigene Seite Pflege nach dem Stechen zum Nachlesen.
Dunkler Hintergrund, sehr große Bilder, wenig Text, für das Telefon gedacht.
Impressum und Datenschutzerklärung in der Fußzeile.

Die Seite zur Nachsorge wirkt nebensächlich und ist im Betrieb die nützlichste. Sie wird nach jedem Termin verschickt, ersetzt den Zettel, der verloren geht, und beantwortet die Abendfragen, die sonst als Nachricht kommen.

Wie gehe ich mit Preisen und Anzahlung um?

Preise ganz zu verschweigen ist die teuerste Variante, weil sie genau die Anfragen anzieht, die nach der ersten Zahl abspringen. Nennen Sie drei Angaben: Mindestpreis, Stundensatz oder Tagessatz und den Hinweis, dass große Arbeiten nach Aufwand kalkuliert werden. Das reicht als Filter.

Die Anzahlung ist das zweite Werkzeug gegen verlorene Termine. Üblich ist ein fester Betrag, der bei Erscheinen verrechnet und bei kurzfristiger Absage einbehalten wird. Entscheidend ist, dass die Regel auf der Seite steht und nicht erst im Gespräch erklärt wird.

Für die Zahlung wird Stripe angebunden, das Zahlungen und Abonnements übernimmt, und der Kunde bekommt eine Bestätigung per Mail über Resend. Beides läuft als Änderung am Projekt. Wie eine Zahlungsanbindung im Einzelnen abläuft, beschreibt KI-App-Builder mit Stripe.

Was kostet die Tattoo-Website in Credits?

Bezahlt wird pro Aktion und nicht pro Stunde. Für eine Seite dieser Größe bleibt die Rechnung klein und vorher überschaubar.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem Projekt 3 6
Frischer Aufbau 6 12
Mehrseitige Plattform 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weiterer Seite doppelt

Fünf Seiten kosten also 12 für die ersten drei und 3 je weiterer Seite. Rechnen Sie für Formular, Zahlungsanbindung und Feinschliff einige Änderungen dazu. Free gibt 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits.

Zweihundert Credits entsprechen etwa 16 mehrseitigen Plattformen oder 33 Aufbauten oder 66 Änderungen im Monat. Für ein Portfolio heißt das: Ein Bilderwechsel im Quartal kostet je eine Änderung, und der Tarif ist damit nicht der begrenzende Faktor.

Was gehört rechtlich auf die Seite?

Ein gewerblicher Auftritt in Deutschland und Österreich braucht ein Impressum. Sobald ein Kontaktformular, ein Upload von Referenzbildern oder Statistik dazukommt, brauchen Sie eine Datenschutzerklärung. Der Builder legt beide Seiten an und verlinkt sie in der Fußzeile, wenn Sie es im Prompt nennen. Die Inhalte verantworten Sie.

Beim Bildmaterial gibt es zwei Punkte, die im Studio häufig übersehen werden. Fotos tätowierter Haut zeigen eine Person, und für die Veröffentlichung brauchen Sie deren Einwilligung, auch wenn kein Gesicht zu sehen ist. Und Referenzbilder, die Kunden hochladen, stammen oft von anderen Tätowierern und gehören nicht ins eigene Portfolio. Wie eigenes Material eingebunden wird, zeigt Kann ich eigene Bilder verwenden.

Hygienevorgaben, Anzeigen beim Gesundheitsamt und Ihre Regel zum Mindestalter betreffen den Betrieb und nicht die Website, gehören aber als klare Aussage auf die Seite. Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung.

Wie halte ich die Seite aktuell, ohne täglich daran zu sitzen?

Eine Portfolioseite verlangt keine wöchentliche Pflege, sondern einen festen Rhythmus. Einmal im Quartal zwanzig Minuten: drei neue Arbeiten aufnehmen, drei alte entfernen, Preise prüfen. Das kostet je Durchgang eine Änderung und hält die Auswahl scharf.

Alles, was tagesaktuell ist, bleibt im sozialen Netz. Freie Termine, kurzfristige Absagen und Blitzangebote gehören dorthin, wo Menschen ohnehin mehrmals täglich schauen. Die Website trägt das Dauerhafte.

Binden Sie Google Analytics an, sobald die Seite live ist. Sie werden dort sehen, welche Stilgruppe tatsächlich aufgerufen wird, und das ist eine bessere Grundlage für die nächste Auswahl als das eigene Gefühl. Ein verwandter Aufbau für andere gestaltende Berufe steht in Künstler-Website erstellen ohne Code.

Wo hört ein KI-Builder auf?

Drei Grenzen gehören vorher auf den Tisch. Eine echte Terminvergabe mit freien Zeitfenstern, Sperrzeiten und automatischer Bestätigung ist machbar, entsteht aber über mehrere Änderungen mit Supabase und Resend und nicht mit einem einzigen Prompt. Für Einzelarbeitende ist das Anfrageformular fast immer die klügere Wahl.

Studioverwaltung gehört nicht auf die Website. Einwilligungserklärungen, Dokumentation der verwendeten Farben und Terminbücher mehrerer Tätowierer laufen in einer Fachlösung oder auf Papier, nicht in einem selbst gebauten Projekt.

Und für sehr spezifische Abläufe gilt der allgemeine Satz: Bei einem komplexen Produkt ersetzt ein Builder kein Entwicklungsteam. Für ein Portfolio mit Anfragestrecke spielt das keine Rolle, für ein Buchungssystem über fünf Studios sehr wohl.

Wie sieht der Ablauf bis zur Veröffentlichung aus?

Der eigentliche Aufwand liegt vor dem Bauen: Wählen Sie zwölf Arbeiten aus, fotografieren Sie sie bei gleichem Licht neu, wenn die alten Bilder uneinheitlich sind, und schreiben Sie zu jeder drei Angaben. Diese Auswahl dauert länger als alles Weitere.

Dann beschreiben Sie sich und Ihre Arbeit und lassen bauen. Eine einfache Seite steht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Struktur in einigen Minuten. Jedes Projekt läuft vor der Übergabe durch eine Sandbox, ein Aufbau, der nicht geöffnet hat, wird nicht ausgeliefert. Wer nicht bei einem leeren Feld beginnen will, nimmt eine der 25 Vorlagen.

Prüfen Sie die Fassung auf dem Telefon, füllen Sie das eigene Formular einmal komplett aus und schicken Sie danach einige Änderungen hinterher. Den ersten Entwurf stoßen Sie mit Ihrer Stilbeschreibung auf zugo.dev an und entscheiden danach, ob Preise und Anzahlung gleich mit auf die Seite sollen.

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