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SaaS-Preisseite ohne Code erstellen: Tarife, die überzeugen

SaaS-Preisseite ohne Code erstellen

Sie beschreiben in Zugo Ihre Tarife, den Leistungsumfang je Stufe und Ihre Zielgruppe. Daraus entstehen Tarifkarten, eine Vergleichstabelle, ein Umschalter zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung und ein Fragenbereich. Die Zahlung binden Sie über Stripe an, den fertigen Build prüft eine Sandbox vor der Auslieferung.

Eine Preisseite ist die Seite mit der höchsten Kaufabsicht und dem größten Schadenspotenzial. Wer hier unklar formuliert, verliert Interessenten, die bereits überzeugt waren.

Was entscheidet auf einer Preisseite wirklich?

Nicht die Gestaltung, sondern die Frage „welcher Tarif ist meiner". Ein Besucher, der nach zwanzig Sekunden nicht weiß, in welche Zeile er gehört, schließt den Tab. Alles auf der Seite dient dieser einen Zuordnung.

Deshalb wirkt nichts so stark wie eine Beschreibung der Zielgruppe direkt unter dem Tarifnamen. „Für einzelne Selbstständige", „für Teams bis zehn Personen", „für Unternehmen mit eigener Rechteverwaltung" beantwortet die Frage schneller als jede Funktionsliste.

Der zweite Faktor ist Vollständigkeit. Jede Angabe, die fehlt, wird als schlechte Nachricht angenommen: Wer keine Kündigungsfrist nennt, hat vermutlich eine lange. Wer die Nutzerzahl nicht nennt, rechnet vermutlich nach. Die Seite muss also alles beantworten, was im Kopf der Leserin gerade entsteht.

Wie viele Tarife sind richtig?

Drei sind in den meisten Fällen die vernünftige Antwort, mit einer optionalen vierten Stufe auf Anfrage für größere Kunden. Zwei Tarife wirken oft wie eine Entscheidung zwischen zu wenig und zu teuer. Fünf verschieben die Arbeit der Auswahl vollständig zum Interessenten.

Wichtiger als die Anzahl ist die Frage, woran die Stufen hängen. Eine Preisgestaltung nach Nutzerzahl ist einfach zu verstehen, bestraft aber die Ausbreitung im Unternehmen. Eine nach Verbrauch wächst mit dem Nutzen, macht die Rechnung aber unvorhersehbar. Eine nach Funktionen ist planbar, führt aber dazu, dass kleine Kunden ein großes Paket kaufen, um an eine einzige Funktion zu kommen.

Zugo selbst rechnet nach Verbrauch mit monatlichem Guthaben: Free enthält 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. Auf einer solchen Seite muss zusätzlich stehen, was das Guthaben praktisch bedeutet, sonst kann niemand rechnen. Bei uns sind 200 Credits etwa 16 mehrseitige Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen.

Welche Bausteine gehören auf die Seite?

Baustein Aufgabe Wie dringend
Drei Tarifkarten mit Zielgruppensatz Zuordnung in Sekunden zwingend
Preis mit Abrechnungszeitraum „im Monat, jährlich gezahlt" statt nur einer Zahl zwingend
Umschalter monatlich und jährlich zeigt den Rabatt statt ihn zu behaupten sehr empfohlen
Vergleichstabelle aller Funktionen für die Gründliche, die alles prüfen will sehr empfohlen
Hinweis auf Umsatzsteuer verhindert Streit an der Kasse zwingend
Kündigung in einem Satz nimmt die größte Sorge bei Abos zwingend
Fragenbereich mit acht bis zwölf Fragen fängt genau die Einwände ab sehr empfohlen
Testphase oder kostenlose Stufe senkt die Hürde je nach Modell
Kontaktweg für größere Kunden Anfragen, die kein Tarif abbildet empfohlen
Countdown und Restplätze wirkt bei Software unseriös verzichtbar

Der Fragenbereich ist der unterschätzteste Teil. Er kostet eine Stunde Schreibarbeit und beantwortet die Fragen, die sonst als E-Mail bei Ihnen landen oder gar nicht gestellt werden: Was passiert bei Überschreitung, kann ich wechseln, was geschieht mit meinen Daten nach der Kündigung, gibt es eine Rechnung mit Umsatzsteuerausweis.

Wie schreibe ich die Funktionsliste, ohne zu erschlagen?

Mit vier bis sechs Zeilen je Tarifkarte, und zwar den Unterschieden. Was in allen Stufen enthalten ist, gehört einmal unter die Karten und nicht dreimal hinein. Wiederholte Punkte verwässern genau die Zeilen, an denen die Entscheidung hängt.

Formulieren Sie aus Sicht des Nutzens, nicht aus Sicht der Technik. „Unbegrenzte Projekte" ist verständlich, „erweiterte Objektverwaltung" ist es nicht. Und vermeiden Sie erfundene Fachbegriffe für gewöhnliche Dinge, denn sie zwingen zum Nachschlagen und erzeugen das Gefühl, etwas nicht zu verstehen.

Die vollständige Vergleichstabelle steht darunter, gerne ausklappbar. Sie ist für den zweiten Besuch gedacht, wenn jemand zwei Anbieter nebeneinanderlegt. Diese Person kauft mit hoher Wahrscheinlichkeit, wenn sie findet, was sie sucht, und springt ab, wenn sie den Punkt in keiner Liste entdeckt.

Netto oder brutto, und was ist mit der Kündigung?

Für den deutschen Markt sind zwei Regeln wichtig. Richtet sich Ihr Angebot an Verbraucher, gehört der Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer sichtbar auf die Seite. Verkaufen Sie ausschließlich an Unternehmen, dürfen Sie Nettopreise nennen, müssen das aber deutlich kennzeichnen, üblich ist der Zusatz „zzgl. MwSt.".

Die zweite Regel betrifft die Kündigung. Für Dauerschuldverhältnisse, die Verbraucher online abschließen, verlangt das deutsche Recht eine leicht auffindbare Kündigungsmöglichkeit auf der Website. Wer Abos an Privatpersonen verkauft, sollte diesen Punkt mit seiner Rechtsberatung klären, bevor die Seite online geht, denn nachträglich ist es aufwendiger.

Zur Währung: Rechnen Sie in Euro, wenn Ihre Kunden in Euro planen. Preise in fremder Währung erzeugen bei jedem Blick auf die Seite eine Kopfrechnung und bei jeder Rechnung eine Rückfrage der Buchhaltung. Zugo selbst rechnet in US-Dollar ab, was für ein internationales Werkzeug sinnvoll ist, für ein Angebot an deutsche Handwerksbetriebe aber nicht.

Wie sieht ein Prompt für die Preisseite aus?

Erstelle eine Preisseite für ein SaaS-Werkzeug zur Zeiterfassung in
Handwerksbetrieben, Zielgruppe Betriebe mit 5 bis 60 Beschäftigten.
Drei Tarife: Basis 9 Euro je Nutzer und Monat, Team 15 Euro je Nutzer
und Monat, Betrieb auf Anfrage. Alle Preise zzgl. MwSt.
Je Tarifkarte: Name, ein Satz zur Zielgruppe, Preis, Abrechnungshinweis,
fünf Funktionszeilen mit den Unterschieden, Button.
Umschalter monatlich und jährlich, jährlich zwei Monate günstiger,
der Rabatt wird im Preis sichtbar.
Darunter: Zeile mit dem, was in allen Tarifen enthalten ist, dann eine
ausklappbare Vergleichstabelle mit allen Funktionen.
Fragenbereich mit zehn Fragen zu Wechsel, Kündigung, Rechnung,
Datenexport, Testphase und Datenspeicherung in Deutschland.
Ruhige Gestaltung, mittlerer Tarif optisch hervorgehoben,
gut lesbare Tabelle auch auf dem Telefon.

Der letzte Satz ist kein Detail. Vergleichstabellen sind der Bereich, in dem Seiten auf dem Telefon regelmäßig unbrauchbar werden, und ein erheblicher Teil der Besucher liest genau dort.

Feinheiten an Farben und Abständen holen Sie danach mit Änderungen nach. Wie die Landingpage davor aufgebaut wird, zeigt App-Landingpage mit KI erstellen.

Wie kommt die Zahlung dazu?

Über Stripe. Der Button in der Tarifkarte führt zur Kasse, das Abo wird dort verwaltet, und Verlängerung, Zahlungsausfall und Kündigung laufen über dieselbe Stelle. Der Ablauf steht in KI-App-Builder mit Stripe.

Wichtig ist die Trennung von Preisseite und Produkt. Die Preisseite verkauft, das Produkt liefert. Was nach der Zahlung passiert, also Konten, Rechteverwaltung und Nutzungsdaten, ist ein eigener Bau und in SaaS-Dashboard ohne Code bauen beschrieben.

Legen Sie Preise nur an einer Stelle fest. Wenn die Zahl in der Tarifkarte, in der Tabelle und im Zahlungsanbieter dreimal getrennt gepflegt wird, laufen die Werte irgendwann auseinander, und der Kunde sieht an der Kasse einen anderen Betrag als auf der Seite.

Was kostet der Aufbau in Credits?

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem Projekt 3 6
Frischer Build 6 12
Mehrseitige Plattform, erste drei Seiten 12 doppelt
Jede weitere Seite 3 doppelt

Eine einzelne Preisseite ist ein Build. Zusammen mit Startseite, Funktionsseite und Rechtstexten wird daraus eine mehrseitige Plattform. Rechnen Sie danach mit mehreren Änderungen, weil Formulierungen in Tarifkarten selten im ersten Durchgang sitzen.

Die Tarife: Free enthält 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. Da 5 Credits unter den 6 Credits für einen Build liegen, reicht der kostenlose Tarif zum Ausprobieren, nicht für eine fertige Seite. Abgerechnet wird in US-Dollar.

Wo hört der Builder bei Preisen auf?

Er nimmt Ihnen die Preisgestaltung nicht ab. Ob 9 oder 19 Euro je Nutzer richtig sind, hängt von Ihrem Markt, Ihren Kosten und Ihrer Position ab, und keine Vorlage kennt diese Zahlen. Eine schöne Seite über einem falschen Preismodell verkauft schlechter als eine schlichte über einem richtigen.

Er ersetzt auch keine Abrechnungssoftware. Anteilige Verrechnung beim Tarifwechsel mitten im Monat, Mengenrabatte, Konzernverträge und Rechnungen mit Bestellnummer sind ein eigenes Feld, das über den Zahlungsanbieter oder ein Abrechnungssystem läuft.

Und sehr spezifische Logik entsteht über mehrere Änderungen statt aus einem Prompt. Ein Rechner, der aus Nutzerzahl, Laufzeit und Zusatzmodulen einen Preis bildet, wächst schrittweise. Für den Start genügen drei Karten und eine ehrliche Tabelle.

Womit fange ich an?

Schreiben Sie zuerst die Tarife auf Papier: Name, Zielgruppe in einem Satz, Preis, die vier Unterschiede zur nächsten Stufe. Wenn Ihnen bei einem Tarif kein klarer Zielgruppensatz einfällt, brauchen Sie diesen Tarif vermutlich nicht.

Sammeln Sie danach zehn echte Fragen aus Verkaufsgesprächen und beantworten Sie sie schriftlich. Das ist der Fragenbereich, und er ist meist der Teil der Seite, der am meisten gelesen wird.

Es stehen 25 fertige Vorlagen bereit, davon 5 für Spiele. Veröffentlicht läuft das Projekt unter einer Adresse auf zugo.run, die eigene Domain verbinden Sie jederzeit. Den ersten Build starten Sie auf zugo.dev.

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