App-Landingpage mit KI erstellen: Anleitung ohne Code
App-Landingpage mit KI erstellen: Anleitung ohne Code
Eine Landingpage für eine mobile App entsteht in Zugo aus einer kurzen Beschreibung: Sie nennen Zweck der App, Zielgruppe, wichtigste Funktionen und die Store-Links, der Builder erzeugt daraus eine fertige Seite. Sie sehen das Ergebnis, ändern einzelne Stellen nach und veröffentlichen unter einer Adresse auf zugo.run oder Ihrer eigenen Domain.
Wichtig vorweg, damit keine falsche Erwartung entsteht: Gebaut wird die Seite über der App, nicht die App für iOS oder Android. Genau diese Trennung erklärt der Text, zusammen mit dem, was auf so eine Seite gehört.
Wofür ist eine App-Landingpage überhaupt da?
Sie hat genau eine Aufgabe: den Weg vom Interesse zur Installation kurz halten. Jemand hört von Ihrer App in einem Podcast, sieht sie in einer Anzeige oder bekommt einen Link geschickt, und die Seite muss in wenigen Sekunden beantworten, was das Ding tut und für wen.
Dazu kommt eine zweite, oft unterschätzte Aufgabe. Store-Einträge sind eng geschnitten: Beschreibungstext, Bilder, Bewertungen. Eine eigene Seite hat Platz für den Kontext, den der Store nicht zulässt, und sie gehört Ihnen, während der Store-Eintrag Regeln folgt, die Sie nicht setzen.
Und die Landingpage ist die Adresse, die Sie überall angeben können: in einer Signatur, auf einer Visitenkarte, in einer Pressemeldung. Sie funktioniert auf jedem Gerät, auch dort, wo Ihre App gar nicht installiert werden kann.
Welche Abschnitte gehören auf die Seite, und in welcher Reihenfolge?
| Abschnitt | Aufgabe | Typische Fehler |
|---|---|---|
| Kopfbereich | Name, ein Satz zum Nutzen, Store-Knöpfe | Slogan ohne Aussage, Knöpfe erst weit unten |
| Bildstrecke | zeigen, wie die App aussieht | Rohe Screenshots ohne Geräterahmen und ohne Bildunterschrift |
| Funktionen | drei bis fünf Punkte, jeweils Nutzen zuerst | Funktionsliste in Entwicklersprache |
| Vertrauen | Auszeichnungen, Presse, Nutzerzahlen, sofern echt | erfundene Zahlen und ausgedachte Zitate |
| Fragen und Antworten | Preis, Datenschutz, Geräte, Abo-Bedingungen | fehlt ganz, obwohl genau danach gesucht wird |
| Abschluss | Store-Knöpfe erneut, Kontaktweg | Sackgasse ohne nächsten Schritt |
Die Reihenfolge ist keine Geschmacksfrage. Menschen lesen auf dem Telefon von oben und brechen früh ab, deshalb steht die Antwort auf „Was bringt mir das“ vor jeder Erklärung, wie es funktioniert.
Wie formuliert man den Prompt für so eine Seite?
Beschreiben Sie die App so, wie Sie sie einem Bekannten erklären würden, und nennen Sie die Zielgruppe klar. Ein brauchbarer Prompt sieht ungefähr so aus:
Landingpage für eine App, mit der Pflegekräfte ihre Schichten tauschen. Zielgruppe: Beschäftigte in Kliniken, meist am Telefon. Kopfbereich mit Name, einem Nutzensatz und zwei Store-Knöpfen. Bildstrecke mit vier Ansichten im Geräterahmen. Vier Funktionen mit kurzen Erklärungen. Bereich mit Fragen zu Preis, Datenschutz und unterstützten Geräten. Am Ende noch einmal die Store-Knöpfe und eine Kontaktadresse. Ruhig, gut lesbar, hoher Kontrast.
Auffällig ist wieder, was fehlt: Farbwünsche und Schriftnamen. Aussehen lässt sich mit einer Änderung nachziehen, ein vergessener Bereich zieht dagegen einen Umbau nach sich, weil er die ganze Anordnung verschiebt.
Was ist zu tun, bis die Seite online steht?
| Schritt | Was passiert | Aufwand |
|---|---|---|
| 1 | Nutzensatz, Funktionen und Fragen notieren | eine Stunde |
| 2 | Screenshots aus dem Simulator oder Gerät sammeln | je nach App |
| 3 | Prompt schreiben und Build starten | 6 Credits |
| 4 | Ergebnis auf dem Telefon prüfen | einige Minuten |
| 5 | Texte, Reihenfolge und Bilder nachschärfen | 3 Credits je Änderung |
| 6 | Veröffentlichen und Adresse in den Store-Eintrag setzen | keine Credits |
Eine einzelne Seite steht in etwa einer Minute, ein mehrseitiger Auftritt mit Datenschutz und Support braucht einige Minuten. Jeder Build läuft vor der Übergabe in einer Sandbox: Was nicht öffnet, wird nicht ausgeliefert.
Wie kommen Screenshots und Store-Links sauber hinein?
Screenshots aus dem Telefon sind fast immer zu groß und zu detailreich. Wählen Sie vier Ansichten, die zusammen eine Geschichte erzählen: erster Eindruck, Hauptaufgabe, Ergebnis, Einstellungen. Mehr Bilder erhöhen nur die Ladezeit, ohne mehr zu erklären.
Zu jedem Bild gehört eine Zeile Text. Ohne Bildunterschrift rät der Betrachter, was er sehen soll, und rät meist falsch. Diese Zeilen sind der Teil der Seite, an dem sich echte Arbeit am stärksten auszahlt.
Die Store-Knöpfe brauchen die offiziellen Grafiken der Plattformen, und deren Gestaltungsvorgaben sollten Sie einhalten, statt eigene Knöpfe zu zeichnen. Solange die App noch nicht freigegeben ist, tritt an ihre Stelle ein Anmeldefeld für den Start.
Was kostet die Seite im Builder?
| Aktion | Credits | Im Hi-Fi-Modus |
|---|---|---|
| Änderung an einem Projekt | 3 | 6 |
| Frischer Build | 6 | 12 |
| Mehrseitige Plattform | 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weiterer Seite | doppelt |
Die Tarife: Free gibt Ihnen 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat und enthält 200 Credits, Business kostet 99 $ im Monat und enthält 800. Zweihundert Credits entsprechen rund 16 mehrseitigen Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen, wenn alles in eine Richtung geht.
Beachten Sie vor der Anmeldung: 5 Credits im kostenlosen Tarif liegen unter den 6, die ein Build kostet. Der Gratistarif zeigt die Oberfläche, liefert aber keine fertige Seite. Abgerechnet wird in US-Dollar.
Wie sammelt man Anmeldungen, solange die App noch nicht draußen ist?
Vor der Freigabe ist die Landingpage eine Warteliste. Statt Store-Knöpfen steht dort ein Feld für die E-Mail-Adresse, dazu ein Satz, wann es losgeht und was der Eintrag bringt. Diese Liste ist am Starttag mehr wert als jede Anzeige.
Für Versand und Bestätigung wird Resend angebunden, für die Speicherung der Adressen Supabase. Beides läuft über die Projekteinstellungen, ohne dass Sie eine Zeile Code schreiben. Wie ein solcher Aufbau aussieht, beschreibt Warteliste mit KI erstellen ausführlicher.
Sagen Sie beim Eintrag klar, wofür die Adresse verwendet wird, und schicken Sie danach höchstens das, was Sie angekündigt haben. Eine Liste, die sich verraten fühlt, meldet sich beim ersten Newsletter geschlossen ab.
Baut der Builder auch die App selbst?
Nein, und dieser Punkt gehört offen gesagt. Zugo erzeugt Websites, Web-Anwendungen und 2D-Spiele, die im Browser laufen. Eine native App für die Stores, die auf Kamera, Benachrichtigungen und Hintergrunddienste zugreift, entsteht hier nicht.
Für viele Vorhaben ist das trotzdem der schnellste Weg zum Test. Eine Web-Anwendung lässt sich auf dem Telefon aufrufen, verlangt keine Installation und beantwortet die Frage, ob jemand das Produkt überhaupt will, bevor Sie in eine App-Entwicklung investieren. Wie weit das trägt, zeigt App ohne Programmieren erstellen.
Und für sehr spezielle Fachlogik gilt dasselbe wie überall: Sie entsteht über mehrere Änderungen statt über einen Prompt, und bei einem großen Produkt ersetzt der Builder kein Entwicklungsteam. Eine vollständige Übersicht dieser Grenzen steht in Was ein KI-Builder nicht bauen kann.
Welche Seiten verlangen die Stores zusätzlich?
Beide großen Plattformen erwarten eine erreichbare Datenschutzerklärung und einen Weg, Sie zu kontaktieren. Beides lässt sich als eigene Unterseite anlegen und im Store-Eintrag verlinken, statt es in einem Dokumentendienst abzulegen.
Für einen Auftritt aus Deutschland kommt das Impressum hinzu, sobald die Seite geschäftlich ist. Es gehört in die Fußzeile und ist von jeder Unterseite aus erreichbar, nicht nur von der Startseite.
Zur Statistik gehört die Einwilligung: Analyse-Werkzeuge dürfen erst nach Zustimmung laden. Der Builder bindet Google Analytics an, die Reihenfolge prüfen Sie nach dem Veröffentlichen selbst nach.
Woran erkennt man, ob die Seite funktioniert?
Die ehrlichste Kennzahl ist der Anteil der Besuche, aus denen ein Klick auf einen Store-Knopf wird. Alles andere, von Verweildauer bis Scrolltiefe, ist Beiwerk, solange dieser Anteil nicht steigt.
Verändern Sie deshalb immer nur eine Sache pro Runde: erst den Nutzensatz, dann die Reihenfolge der Bilder, dann die Fragen. Wer drei Dinge gleichzeitig ändert, weiß am Ende nicht, welche geholfen hat.
Es gibt 25 fertige Vorlagen, davon 5 für Spiele, falls Sie lieber an etwas Bestehendem anknüpfen. Ausprobieren und die erste Fassung ansehen können Sie auf zugo.dev. Die Adresse kommt automatisch, die eigene Domain verbinden Sie, sobald die App freigegeben ist.