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Website für Versicherungsmakler ohne Code erstellen

Website für Versicherungsmakler ohne Code erstellen

Eine Maklerwebsite entsteht bei Zugo aus einer Beschreibung: Startseite, Sparten, Über mich, Terminbuchung und Kontakt. Rechtlich Pflicht sind Impressum, Datenschutzerklärung und die Erstinformation nach der Versicherungsvermittlungsverordnung. Der erste Aufbau kostet 6 Credits, jede spätere Änderung 3. Ein Tarifrechner gehört nicht dazu, den binden Sie von Ihrem Pool ein.

Der Text geht der Reihe nach durch: was rechtlich auf die Seite muss, welche Seiten Mandanten wirklich anklicken, wie der Prompt formuliert wird, was der Aufbau kostet und an welchen Stellen ein Builder ehrlicherweise nicht weiterhilft.

Was muss auf der Website eines Versicherungsmaklers stehen?

Diese Frage steht vor allen gestalterischen Überlegungen, denn ein fehlendes Impressum kostet Geld, ein schiefes Layout nicht. Die Pflichten kommen aus drei Richtungen: Telemediengesetz und Digitale-Dienste-Gesetz für das Impressum, Datenschutz-Grundverordnung für die Erklärung, Gewerbeordnung und Versicherungsvermittlungsverordnung für die Angaben zur Vermittlereigenschaft.

Angabe Wo sie hingehört Warum sie nicht fehlen darf
Name, Anschrift, Kontakt Impressum, aus jeder Seite verlinkt Anbieterkennzeichnung, abmahnfähig
Erlaubnis nach § 34d GewO und zuständige IHK Impressum oder Erstinformation belegt die Zulassung
Registernummer im Vermittlerregister Impressum, mit Link auf das Register macht die Eintragung prüfbar
Status als Makler oder Vertreter Erstinformation entscheidet, in wessen Auftrag Sie handeln
Beteiligungen und Beschwerdestellen Erstinformation Transparenz gegenüber dem Kunden
Datenschutzerklärung eigene Seite im Fußbereich Pflicht bei jedem Kontaktformular

Die Erstinformation ist der Punkt, an dem selbst gebaute Seiten am häufigsten unvollständig sind. Sie muss dem Interessenten beim ersten Geschäftskontakt vorliegen, und eine gut auffindbare Seite plus ein PDF zum Mitnehmen erfüllen das im Alltag am saubersten. Die Texte selbst holen Sie sich von Ihrem Verband oder Ihrer Rechtsberatung, nicht aus einem Textgenerator.

Welche Seiten braucht die Website wirklich?

Fünf. Alles darüber hinaus entsteht später aus echten Fragen von Mandanten und nicht aus dem Wunsch nach einer vollen Navigation.

Seite Aufgabe Was darauf gehört
Start in zehn Sekunden klarmachen, für wen Sie arbeiten Region, Zielgruppe, drei Sparten, Terminbutton
Sparten die Beratungsfelder ohne Werbesprache erklären je Sparte eine Unterseite mit typischen Fällen
Über mich Vertrauen aufbauen Foto, Werdegang, Zulassung, Anzahl der Jahre im Beruf
Termin den nächsten Schritt möglich machen Kalender oder Formular mit Rückrufwunsch
Recht Pflichten erfüllen Impressum, Datenschutz, Erstinformation

Die Sparten sind der Teil, der Sie von der Vergleichsplattform unterscheidet. Eine Seite über Berufsunfähigkeit, die erklärt, warum Raucherstatus, Bürotätigkeit und Vorerkrankungen den Beitrag verschieben, wird gelesen. Eine Seite mit der Überschrift „Ihre Sicherheit ist uns wichtig" wird weggeklickt.

Wenn Sie gewerbliche Kunden betreuen, lohnt eine eigene Unterseite je Branche. Ein Bäckereibetrieb, eine Physiotherapiepraxis und ein Handwerksbetrieb haben unterschiedliche Risiken, und wer seine Branche auf Ihrer Seite genannt findet, ruft eher an.

Wie sieht der Prompt für eine Maklerwebsite aus?

Beschreiben Sie Ihre Kundschaft und Ihre Sparten, nicht das Aussehen. Aus einer klaren Beschreibung leitet der Builder eine passende Struktur ab, aus „modern und professionell" leitet er nichts ab.

Erstelle eine mehrseitige Website für einen unabhängigen Versicherungsmakler
in Regensburg, Schwerpunkt Handwerksbetriebe und Selbstständige.
Seiten: Start, Sparten (Betriebshaftpflicht, Berufsunfähigkeit, Betriebliche
Altersvorsorge, Kfz-Flotte), Über mich, Termin, Kontakt, Impressum,
Datenschutz, Erstinformation.
Jede Spartenseite: kurze Erklärung, drei typische Schadensfälle aus der Praxis,
was der Makler dabei übernimmt, Terminbutton.
Startseite: Ort und Zielgruppe im ersten Satz, drei Sparten als Kacheln,
Hinweis auf die Unabhängigkeit, Terminbutton oben und unten.
Kontaktformular nur mit Name, Telefon, E-Mail und Anliegen in einem Satz.
Ton: sachlich, ohne Werbefloskeln, kurze Sätze, gut lesbar auf dem Telefon.

Zwei Zeilen darin sind wichtiger, als sie wirken. Die Beschränkung des Formulars verhindert, dass Sie später sensible Angaben ungewollt per Mail entgegennehmen. Und die Nennung des Ortes im ersten Satz ist der einzige Hebel, der bei der lokalen Suche wirklich zählt.

Was kostet der Aufbau in Credits?

Abgerechnet wird pro Aktion. Dadurch ist die Kalkulation vor dem Start bekannt, anders als bei einem Projektangebot mit Stundensatz.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem Projekt 3 6
Frischer Build 6 12
Mehrseitige Plattform 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weiterer Seite doppelt

Eine Maklerseite mit acht Seiten kostet also 12 für die ersten drei und 15 für die restlichen fünf, zusammen 27 für den Aufbau. Rechnen Sie sechs bis zehn Änderungen für Texte, Spartenfeinschliff und Formular dazu, dann liegt eine fertige Seite bei ungefähr fünfzig verbrauchten Credits.

Die Tarife: Free gibt 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. Zweihundert Credits entsprechen etwa 16 mehrseitigen Plattformen, 33 Builds oder 66 Änderungen. Der Free-Tarif reicht zum Ausprobieren, aber nicht für ein fertiges Projekt, da 5 Credits unter den 6 eines einzigen Builds liegen. Eine ausführlichere Rechnung steht in Was kostet eine mit KI erstellte Website.

Warum gehört kein eigener Tarifrechner auf die Seite?

Weil er nicht Ihre Baustelle ist. Ein Vergleichsrechner braucht laufend gepflegte Tarifdaten, Annahmerichtlinien und Rechenkerne, die aus dem Vergleichsprogramm Ihres Pools oder Maklerverbunds kommen. Ein Builder kann die Oberfläche nachbilden, aber die Zahlen dahinter hätte er erfunden, und eine erfundene Beitragsangabe auf einer Maklerseite ist ein echtes Haftungsproblem.

Der übliche Weg ist eine Einbindung: Ihr Pool stellt einen Rechner oder eine Antragsstrecke als eigene Adresse oder als Einbettung bereit, und Ihre Website verlinkt oder integriert diese Strecke. Für Ihre Seite bleibt die Aufgabe, den Besucher bis dorthin zu führen und danach erreichbar zu sein.

Genauso wenig sollte die Seite Beitragsbeispiele nennen, die nicht aus einem aktuellen Angebot stammen. „Ab 29 im Monat" veraltet innerhalb eines Quartals und wird dann zum Streitpunkt im Beratungsgespräch.

Wie kommen Anfragen an, ohne dass Gesundheitsdaten im Formular landen?

Das ist die unterschätzte Frage bei Maklerseiten. Sobald ein Formularfeld „Beschreiben Sie Ihre Vorerkrankungen" heißt, verarbeiten Sie Gesundheitsdaten über ein Webformular, und die Anforderungen steigen sprunghaft.

Halten Sie das Formular deshalb bewusst schmal: Name, Erreichbarkeit, ein Satz zum Anliegen, Einwilligung zur Kontaktaufnahme. Alles Weitere gehört in das Gespräch oder in eine geschützte Strecke Ihres Pools. Diese Beschränkung kostet keine Anfragen, sondern sortiert sie.

Für den Versand der Bestätigungsmail ist Resend eingebunden, für Terminwünsche mit Kalender reicht eine Anbindung an Ihr bestehendes Buchungswerkzeug. Wie ein Terminbereich technisch aufgebaut wird, steht in Buchungsseite erstellen ohne Code. Wenn Sie Mandantendaten dauerhaft speichern wollen, kommt Supabase als Datenbank mit Login dazu, und dann gelten dieselben Sorgfaltspflichten wie in jedem Beraterbüro.

Wie wird die Seite in der eigenen Region gefunden?

Über drei Dinge, und keines davon ist ein Trick. Erstens die klare Nennung von Ort und Zielgruppe im sichtbaren Text, nicht nur im Seitentitel. Zweitens ein Eintrag im Unternehmensprofil bei Google mit denselben Angaben wie im Impressum, damit Adresse und Telefonnummer nicht in zwei Schreibweisen existieren. Drittens Inhalte, die eine echte Frage beantworten.

Eine eigene Domain gehört dazu, weil sie in der Suche und auf der Visitenkarte gleichermaßen zählt. Veröffentlichte Projekte laufen zunächst unter einer Adresse der Form name.zugo.run, die eigene Domain wird danach verbunden, wie in KI-App-Builder mit eigener Domain beschrieben.

Wo stößt ein Builder bei einer Maklerwebsite an Grenzen?

Vier Punkte, die Sie vorher wissen sollten.

Rechtstexte kommen nicht aus dem Builder. Impressum, Datenschutzerklärung und Erstinformation lassen sich einbauen, aber ihr Inhalt ist eine juristische Angelegenheit und keine Gestaltungsfrage.

Tarifvergleich, Antragsstrecke und Bestandsübersicht bleiben beim Pool oder Maklerverwaltungsprogramm. Eine Anbindung an solche Systeme ist Sonderarbeit und entsteht über mehrere Änderungen, nicht über einen Prompt.

Sehr spezifische Fachlogik braucht Geduld. Wer eine Bedarfsanalyse mit verzweigten Fragen und Bewertung bauen will, kommt schrittweise dorthin, aber nicht im ersten Anlauf.

Vor der Übergabe prüft eine Sandbox, ob das Projekt startet: was nicht öffnet, wird nicht ausgeliefert. Diese Prüfung sagt nichts darüber aus, ob Ihre Rechtstexte vollständig sind. Bei einem komplexen Produkt ersetzt ein Builder kein Entwicklungsteam, und bei rechtlichen Pflichten ersetzt er keine Beratung.

Womit fangen Sie am besten an?

Mit dem Text, nicht mit dem Werkzeug. Schreiben Sie in zehn Minuten auf, für wen Sie arbeiten, welche drei Sparten Sie wirklich betreuen und welche Frage Ihre Kunden im Erstgespräch am häufigsten stellen. Diese drei Absätze sind der halbe Prompt.

Dann bauen Sie das Gerüst, prüfen es auf dem eigenen Telefon und schicken den Link zwei Bestandskunden mit einer einzigen Frage: was fehlt Ihnen hier. Deren Antworten sind besser als jede Checkliste.

Die einfache Sammlung entsteht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Struktur braucht ein paar Minuten. Wer den ersten Aufbau starten will, findet den Einstieg auf zugo.dev: 25 Vorlagen stehen bereit, und nach dem ersten Durchlauf sehen Sie, ob Ihre Beschreibung Ihrer Arbeit so klar war, wie Sie dachten.

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