Skip to content

Website für Innenarchitekten ohne Code erstellen: Anleitung

Website für Innenarchitekten ohne Code erstellen

Eine Innenarchitektur-Website entsteht bei Zugo aus einer Beschreibung: Startseite, Projekte, Leistungen, Über uns und Kontakt. Der erste Aufbau kostet 6 Credits, eine mehrseitige Struktur 12 für die ersten drei Seiten und 3 je weiterer. Entscheidend ist danach nicht der Builder, sondern die Qualität und die Ordnung Ihrer Projektbilder.

Der Text geht der Reihe nach durch: was Auftraggeber wirklich anschauen, wie eine Projektseite aufgebaut wird, welche Rechte an den Fotos zu klären sind, wie der Prompt aussieht, was der Aufbau kostet und wo ein Builder ehrlicherweise an seine Grenzen kommt.

Was entscheidet bei einer Innenarchitektur-Website über die Anfrage?

Nicht die Startseite, sondern das dritte Projekt, das jemand anklickt. Auftraggeber suchen nach einem Beleg dafür, dass Sie eine Aufgabe wie ihre eigene schon einmal gelöst haben. Sie vergleichen Raumtyp, Budgetklasse und Handschrift, und sie tun das in wenigen Minuten, meistens abends und meistens auf dem Telefon.

Daraus folgen drei Dinge für den Aufbau. Die Projekte gehören ganz nach vorn, nicht hinter eine Philosophie-Seite. Jedes Projekt braucht eine Einordnung in Worten, weil ein Bild allein nicht sagt, ob es sich um eine Bestandssanierung mit 60 Quadratmetern oder um einen Neubau mit freier Grundrissplanung handelt. Und die Bilder müssen schnell laden, sonst ist der Besucher weg, bevor das zweite Foto erscheint.

Welche Seiten braucht ein Innenarchitekturbüro?

Fünf, plus eine Detailseite je Projekt. Mehr Navigation macht die Auswahl nicht leichter, sondern nur die Entscheidung schwerer.

Seite Aufgabe Was darauf gehört
Start Handschrift und Arbeitsgebiet zeigen drei starke Bilder, ein Satz zur Ausrichtung, Region
Projekte Vergleichbarkeit herstellen Raster mit Filter nach Wohnen, Gewerbe, Gastronomie
Projektdetail den Fall erzählen Ausgangslage, Aufgabe, Lösung, Fläche, Jahr, Bildstrecke
Leistungen Umfang und Ablauf klären Beratung, Konzept, Ausführungsplanung, Bauleitung
Über uns Vertrauen und Zuständigkeit Personen, Qualifikation, Kammer, Kontakt

Die Projektdetailseite ist der eigentliche Verkäufer. Ein Absatz zur Ausgangslage („Altbauwohnung von 1908, dunkler Flur, Küche ohne Tageslicht") schlägt jede allgemeine Beschreibung Ihrer Arbeitsweise, weil er dem Leser erlaubt, seine eigene Wohnung darin wiederzuerkennen.

Eine Filterung nach Nutzungsart lohnt ab etwa acht Projekten. Vorher wirkt sie leer, danach spart sie Scrollen. Wer viele Gewerbeprojekte betreut, sollte zusätzlich nach Fläche sortieren können, denn eine Praxis mit 90 Quadratmetern und ein Bürogeschoss mit 900 haben wenig gemeinsam.

Wie zeigt man Projekte, ohne dass die Seite langsam wird?

Bilder sind bei diesem Seitentyp die einzige ernsthafte technische Frage. Eine Bildstrecke aus zwölf Fotos in Druckauflösung bringt jede Website ins Stocken, und auf dem Mobilfunknetz doppelt.

Einsatz Sinnvolle Breite Hinweis
Kachel in der Projektübersicht etwa 800 Pixel einheitliches Seitenverhältnis wählen
Großes Bild auf der Detailseite etwa 1600 Pixel modernes Format wie WebP verwenden
Bild über die volle Breite oben etwa 2000 Pixel nur eines je Seite, sonst leidet der Aufbau
Grundriss oder Zeichnung als Vektor oder scharfes PNG separat verlinken statt einbetten

Zwei Gewohnheiten helfen mehr als jede Technik. Laden Sie Fotos nicht direkt aus der Kamera hoch, sondern verkleinern Sie sie vorher. Und legen Sie je Projekt fest, welches Bild das Titelbild ist, damit die Übersicht ruhig bleibt. Wie eigene Aufnahmen in ein Projekt kommen und welche Formate sinnvoll sind, steht in Kann ich eigene Bilder verwenden.

Wer hat die Rechte an den Projektfotos?

Diese Frage wird regelmäßig zu spät gestellt. In der Regel liegt das Urheberrecht beim Fotografen, und was Sie tun dürfen, steht in der Nutzungsrechtevereinbarung. „Ich habe die Bilder bezahlt" bedeutet nicht automatisch, dass Sie sie zeitlich unbegrenzt und in jedem Medium verwenden dürfen.

Drei Punkte klären Sie vor der Veröffentlichung. Erstens die Nennung des Fotografen, die meistens vereinbart ist und in eine Bildunterschrift oder eine Zeile am Seitenende gehört. Zweitens die Zustimmung der Bauherren, denn eine Privatwohnung ist ein privater Raum, und mancher Auftraggeber möchte weder Adresse noch Innenansicht öffentlich sehen. Drittens fremde Werke im Bild: Kunst an der Wand und markante Designobjekte können eigene Rechte haben.

Praktisch bewährt sich ein kurzer Absatz im Auftrag, der die Veröffentlichung von Fotos nach Fertigstellung regelt. Das ist ein Satz beim Vertragsschluss und erspart später eine unangenehme Mail.

Wie sieht der Prompt für eine Innenarchitektur-Website aus?

Beschreiben Sie Ihre Arbeit und Ihre Kundschaft, nicht die Optik. Aus „hochwertig und modern" entsteht Beliebigkeit, aus einer klaren Einordnung entsteht Struktur.

Erstelle eine mehrseitige Website für ein Innenarchitekturbüro in Hamburg,
zwei Personen, Schwerpunkt Altbauwohnungen und kleine Gastronomie.
Seiten: Start, Projekte, Projektdetail als Vorlage, Leistungen, Über uns,
Kontakt, Impressum, Datenschutz.
Projekte als ruhiges Raster mit einheitlichem Seitenverhältnis, Filter nach
Wohnen, Gastronomie und Gewerbe.
Projektdetail: Titel, Ort, Jahr, Fläche, drei Absätze zu Ausgangslage, Aufgabe
und Lösung, danach eine Bildstrecke, am Ende Verweis auf zwei ähnliche Projekte.
Leistungen: Erstberatung, Entwurf, Ausführungsplanung, Begleitung der Umsetzung,
je Punkt drei Sätze zum Ablauf.
Ton: zurückhaltend, viel Weißraum, Bilder groß, Text klein gesetzt aber lesbar.
Kontakt mit kurzem Formular und Angabe des Projektorts.

Die Zeile über die ähnlichen Projekte am Ende der Detailseite ist ein kleiner Zusatz mit großer Wirkung: Sie hält Besucher im Portfolio, statt sie nach einem einzigen Projekt zurück in die Suche zu schicken.

Darf ich mich auf der Website Innenarchitektin nennen?

Nur mit Eintrag in die Architektenkammer des jeweiligen Bundeslandes. Die Berufsbezeichnung ist in den Architekten- und Baukammergesetzen der Länder geschützt, und wer sie ohne Eintragung führt, riskiert eine Abmahnung durch die Kammer oder Wettbewerber.

Ohne Kammereintrag arbeiten Sie deshalb mit Bezeichnungen wie Interior Design, Raumkonzeption oder Innenraumgestaltung. Das ist keine Notlösung, sondern schlicht die korrekte Beschreibung, und viele erfolgreiche Büros arbeiten genau so.

Für die Website heißt das: Prüfen Sie jede Stelle, an der eine Berufsbezeichnung steht, also Seitentitel, Über-uns-Seite, Fußbereich und Impressum. Ein Builder übernimmt Ihre Formulierung wörtlich und weiß nichts über Ihre Kammermitgliedschaft. Ähnliche Fragen zu Titel und Nachweisen behandelt Architekten-Website mit KI erstellen.

Was kostet der Aufbau in Credits?

Abgerechnet wird pro Aktion, und das macht die Planung vor dem Start überschaubar.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem Projekt 3 6
Frischer Build 6 12
Mehrseitige Plattform 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weiterer Seite doppelt

Eine Bürowebsite mit sieben Seiten kostet 12 für die ersten drei und 12 für die restlichen vier, zusammen 24 für den Aufbau. Für Bildstrecken, Feinschliff an den Abständen und die Projektbeschreibungen kommen erfahrungsgemäß acht bis zwölf Änderungen dazu, also etwa sechzig verbrauchte Credits bis zur fertigen Seite.

Die Tarife: Free gibt 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. Zweihundert Credits reichen etwa für 16 mehrseitige Plattformen, 33 Builds oder 66 Änderungen. Neue Projekte pflegen Sie danach mit je einer Änderung ein, was für ein Büro mit vier bis sechs Projekten im Jahr sehr überschaubar bleibt.

Wo stößt ein Builder bei einer Designseite an Grenzen?

Vier Punkte, die Sie vor dem Start kennen sollten.

Eine sehr eigenwillige gestalterische Handschrift entsteht nicht aus einem Prompt. Der Builder liefert eine saubere, ruhige Grundstruktur. Ungewöhnliche Rasterbrüche, eigenwillige Typografie und feine Übergänge sind Sache mehrerer Änderungen, und irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem eine Grafikerin schneller wäre.

Dreidimensionale Rundgänge, Panoramen und Konfiguratoren gehören nicht zum Lieferumfang. Solche Inhalte werden von Fachanbietern erzeugt und dann eingebettet.

Sehr spezifische Fachlogik, etwa ein Kalkulationsrechner nach Leistungsphasen, entsteht schrittweise über mehrere Änderungen und nicht in einem Anlauf.

Vor der Übergabe prüft eine Sandbox, ob das Projekt startet: was nicht öffnet, wird nicht ausgeliefert. Ob Ihre Bildauswahl überzeugt, prüft sie nicht. Bei einem komplexen Produkt ersetzt ein Builder kein Entwicklungsteam, und bei der Gestaltung ersetzt er kein geschultes Auge.

Wie sieht ein realistischer Ablauf aus?

Zuerst die Auswahl: fünf Projekte, nicht fünfzehn. Für jedes drei Absätze schreiben und acht Bilder aussortieren. Diese Arbeit ist der eigentliche Aufwand und lässt sich nicht an Software abgeben.

Dann das Gerüst bauen, die fünf Projekte einpflegen und die Seite auf dem eigenen Telefon durchgehen. Anschließend zwei Kolleginnen aus einem anderen Gewerk um eine Einschätzung bitten, ohne Erklärung vorweg.

Zum Schluss die eigene Domain verbinden. Veröffentlichte Projekte laufen zunächst unter einer Adresse der Form buero.zugo.run, die eigene Domain kommt danach dazu.

Die einfache Sammlung entsteht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Struktur braucht ein paar Minuten. Wer anfangen möchte, findet den Einstieg auf zugo.dev: 25 Vorlagen stehen bereit, und nach dem ersten Durchlauf sehen Sie, ob Ihre Projekttexte so klar waren, wie Sie dachten.

← Alle Beiträge