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Podcast-Website ohne Code erstellen: Folgen, Player, Hörer

Podcast-Website ohne Code erstellen

Sie beschreiben in Zugo Ihr Format, Ihre Themen und Ihre Zielgruppe. Daraus entsteht eine Website mit Startseite, Folgenübersicht, Detailseiten je Episode und Kontaktbereich. Der Player Ihres Hosters wird eingebettet, die Folgen selbst bleiben dort liegen. Ein einfacher Build dauert etwa eine Minute und kostet 6 Credits.

Die Website ersetzt also keinen Podcast-Hoster, sondern gibt der Sendung einen Ort, der Ihnen gehört. Wo genau die Grenze verläuft, klärt der nächste Abschnitt, bevor es an Seitenplan, Prompt und Kosten geht.

Wozu eine eigene Seite, wenn der Podcast in jeder App liegt?

Weil die Apps Ihnen die Hörer nicht geben. Spotify, Apple Podcasts und die anderen Verzeichnisse verteilen Ihre Folgen zuverlässig und bringen Hörer, die aktiv suchen. Was sie nicht liefern, ist eine E-Mail-Adresse, eine durchsuchbare Textfassung und eine Seite, die Sie einem Sponsor schicken können.

Dazu kommt die Suche im Netz. Podcast-Apps sind geschlossene Systeme: Wer bei Google nach Ihrem Thema sucht, landet nicht in Spotify, sondern auf einer Textseite. Ohne eigene Website ist das nie Ihre Textseite, sondern die von jemand anderem.

Und es gibt den unangenehmen Fall, dass eine Plattform ihre Regeln ändert oder ein Konto sperrt. Der RSS-Feed und die eigene Domain sind der Teil Ihrer Reichweite, den niemand abschalten kann. Alles andere ist gemietet.

Welche Seiten braucht eine Podcast-Website wirklich?

Weniger als die meisten bauen. Die häufigste Fehlplanung ist ein Aufbau wie bei einem Magazin, obwohl es nur eine einzige Sache zu tun gibt: Reinhören und dranbleiben.

Bereich Aufgabe Wie dringend
Startseite mit Player der neuesten Folge sofort hörbar machen zwingend
Folgenübersicht mit Nummer, Titel, Datum Orientierung geben zwingend
Detailseite je Folge Shownotes, Links, Transkript zwingend
Abo-Bereich mit allen App-Links den Hörer in seine App bringen zwingend
Über die Sendung und die Hosts Vertrauen, besonders bei Gästen sehr empfohlen
Newsletter-Anmeldung die einzige Liste, die Ihnen gehört sehr empfohlen
Seite für Gäste mit Ablauf und Technik spart Rückfragen vor der Aufnahme empfohlen
Seite für Werbepartner Format, Reichweite, Kontakt je nach Vorhaben
Kommentarbereich unter jeder Folge wird selten genutzt, macht Arbeit verzichtbar

Die Gästeseite wird regelmäßig unterschätzt. Wer regelmäßig Interviews führt, beantwortet sonst dieselben fünf Fragen in jeder Terminmail: Wie lang wird es, welches Mikrofon, wird geschnitten, wann erscheint es, was darf der Gast danach damit machen.

Wie kommen die Folgen auf die Seite?

Über den Player Ihres Hosters, nicht über hochgeladene Audiodateien. Das ist kein Notbehelf, sondern der übliche Weg: Der Hoster liefert die Datei aus, zählt die Abrufe und erzeugt den RSS-Feed, aus dem sich alle Apps bedienen. Ihre Website bindet den Player ein und liefert den Text drumherum.

Praktisch bedeutet das zwei Arbeitsschritte je Folge. Sie veröffentlichen beim Hoster wie gewohnt, und Sie legen auf der Website eine Detailseite mit Titel, Beschreibung, Player, Gastinfos und Links an. Der zweite Schritt kostet zehn Minuten und ist genau der Schritt, der bei den meisten Podcasts nach acht Wochen einschläft.

Deshalb lohnt eine ehrliche Entscheidung vorab. Wenn Sie wissen, dass Sie diese zehn Minuten nicht aufbringen, bauen Sie die Seite bewusst kleiner: eine starke Startseite, eine Übersicht und Detailseiten nur für die Folgen, die Sie wirklich bewerben. Eine gepflegte kleine Seite schlägt eine große mit Lücken.

Wie sieht ein brauchbarer Prompt aus?

Konkret, mit Format, Rhythmus und Zielgruppe. Ein allgemeiner Prompt liefert eine austauschbare Seite.

Erstelle eine Website für einen Podcast über Handwerk und Selbstständigkeit,
zweiwöchentlich, Interviewformat, ungefähr 45 Minuten je Folge.
Seiten: Start, alle Folgen, Detailseite je Folge, Über uns, Für Gäste,
Newsletter, Impressum, Datenschutz.
Startseite: Titel der Sendung, ein Satz zum Versprechen, eingebetteter Player
der neuesten Folge, darunter die letzten sechs Folgen, Buttons zu Spotify,
Apple Podcasts und RSS.
Folgenseite: Nummer, Titel, Datum, Player, Kurzbeschreibung, Kapitelmarken
als Liste, Gast mit Foto und zwei Sätzen, erwähnte Links, ausklappbares Transkript.
Newsletter-Feld mit Hinweis auf die Bestätigungsmail.
Ton: sachlich und warm, keine Superlative. Farben: dunkles Grün, warmes Grau.

Zwei Angaben lohnen sich besonders. Das ausklappbare Transkript, weil es sonst die Seite optisch erschlägt. Und die Kapitelmarken als Liste, weil Hörer bei einem 45-Minuten-Interview wissen wollen, worum es in der Mitte geht, bevor sie starten.

Die Einbettung des Players tragen Sie nach dem ersten Build nach. Sie kopieren den Einbettungscode bei Ihrem Hoster und beschreiben in einer Änderung, wo er stehen soll. Wie sich solche Wünsche sauber formulieren lassen, zeigt KI-Website nachträglich bearbeiten.

Warum lohnen sich Transkripte trotz des Aufwands?

Weil sie aus einer Audiodatei einen durchsuchbaren Text machen. Eine Folge ohne Transkript ist für jede Suchmaschine eine Seite mit vier Sätzen Beschreibung. Mit Transkript ist es eine Seite mit mehreren tausend Wörtern zu genau dem Thema, für das Sie gefunden werden wollen.

Der zweite Grund ist Zugänglichkeit. Gehörlose und schwerhörige Menschen können Ihren Podcast nur lesen, und viele Hörer überfliegen lieber, als 45 Minuten einzuplanen. Beides erweitert das Publikum, ohne dass Sie eine einzige Folge zusätzlich produzieren.

Der Aufwand ist heute überschaubar, weil automatische Transkription die Rohfassung liefert. Rechnen Sie trotzdem mit einer Korrekturrunde: Namen, Fachbegriffe und Ortsnamen werden zuverlässig falsch geschrieben, und ein Transkript voller falscher Gästenamen wirkt schlechter als keines.

Wie lässt sich mit der Seite Geld verdienen?

Es gibt drei Wege, und sie schließen sich nicht aus. Werbepartner brauchen eine Seite, auf der Format, Zielgruppe und Kontaktweg stehen. Nennen Sie dort ehrliche Zahlen aus Ihrer Hosterstatistik statt gerundeter Wunschwerte, denn Mediaagenturen prüfen das.

Der zweite Weg ist ein Unterstützerbereich mit Bonusfolgen oder werbefreier Fassung. Technisch heißt das Anmeldung plus Abo, was sich mit Supabase für die Konten und Stripe für die Zahlung abbilden lässt. Wie ein solcher Bereich aufgebaut wird, steht in Mitgliederbereich ohne Code erstellen.

Der dritte Weg ist der unspektakulärste und meist der tragfähigste: eigene Angebote. Ein Kurs, ein Buch, eine Beratung, ein Werkzeug. Der Podcast erzeugt Vertrauen, die Website macht daraus eine Handlung. Dafür brauchen Sie keinen Abo-Bereich, sondern eine einzige gute Seite und einen Newsletter, der die Verbindung hält.

Was kostet der Aufbau in Credits?

Abgerechnet wird pro Aktion.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem Projekt 3 6
Frischer Build 6 12
Mehrseitige Plattform, erste drei Seiten 12 doppelt
Jede weitere Seite 3 doppelt

Eine Podcast-Website mit Start, Folgenübersicht, Über uns, Gästeseite und den Rechtstexten ist eine mehrseitige Plattform. Rechnen Sie den Aufbau plus mehrere Änderungen für Player, Farben und Reihenfolge ein.

Die Tarife: Free gibt 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat und enthält 200 Credits, Business kostet 99 $ im Monat und enthält 800. Zweihundert Credits sind ungefähr 16 mehrseitige Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Da 5 Credits unter den 6 Credits für einen Build liegen, reicht der kostenlose Tarif zum Anschauen, nicht für eine fertige Seite. Abgerechnet wird in US-Dollar.

Wo hört der Builder bei einem Podcast auf?

An drei Stellen, und die sollten vorher klar sein. Er ist kein Hoster: Er erzeugt keinen RSS-Feed, liefert keine Audiodateien aus und zählt keine Abrufe. Diese Aufgaben erledigt Ihr Podcast-Hoster, und dabei sollte es bleiben, weil die Verzeichnisse ihre Daten von dort beziehen.

Er schneidet auch nicht. Aufnahme, Schnitt, Lautheit und Musikrechte sind Produktionsarbeit und bleiben in Ihrer Hand oder bei Ihrer Produktionsfirma.

Und er hält die Folgenliste nicht von allein aktuell. Es gibt keine automatische Übernahme aus dem RSS-Feed, jede Folge wird als Änderung ergänzt. Bei zwei Folgen im Monat ist das eine Kleinigkeit, bei täglicher Veröffentlichung wäre ein System mit Datenbankanbindung sinnvoller, wie es KI-App-Builder mit Supabase beschreibt.

Womit fange ich an?

Sammeln Sie zuerst das Material: Sendungsbeschreibung in drei Sätzen, ein Bild vom Cover, die Links zu allen Verzeichnissen, in denen Sie liegen, und die Beschreibungen der letzten sechs Folgen. Damit ist der erste Build in einem Zug erledigt.

Prüfen Sie das Ergebnis auf dem Telefon. Podcasts werden unterwegs gehört und unterwegs gesucht, und genau dort entscheidet sich, ob der Player sofort sichtbar ist oder erst nach dreimal Wischen.

Falls Sie nicht bei einem leeren Feld anfangen wollen: Es stehen 25 Vorlagen bereit, davon 5 für Spiele. Veröffentlicht läuft das Projekt zunächst unter einer Adresse auf zugo.run, die eigene Domain verbinden Sie jederzeit. Den ersten Build starten Sie auf zugo.dev.

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