Shop für digitale Downloads ohne Code erstellen
Shop für digitale Downloads ohne Code erstellen
Ein Shop für digitale Produkte entsteht bei Zugo als mehrseitiges Projekt aus einer Beschreibung. Stripe übernimmt Zahlung und Abonnements, Supabase hält Dateien, Konten und Bestellungen. Der Aufbau kostet 12 Credits für die ersten drei Seiten und 3 je weiterer Seite. Die Rechtstexte bleiben Ihre Aufgabe.
Der Text geht durch, was sich als Download überhaupt verkauft, welche Bausteine nötig sind, wie die Datei nach der Zahlung zum Käufer kommt, was das Ganze kostet und welche rechtlichen Punkte in Deutschland dazugehören.
Was verkauft sich als digitaler Download tatsächlich?
Gemeinsam ist den Produkten, die funktionieren, dass sie jemandem Arbeit abnehmen, die er sonst selbst machen müsste. Vorlagen für Tabellen und Projektpläne, Schnittmuster, Noten, Presets für die Bildbearbeitung, Musterverträge, Checklisten für wiederkehrende Abläufe, Schriften und Grafikpakete.
Schwerer haben es reine Informationsprodukte ohne konkrete Anwendung. Ein E-Book mit allgemeinen Ratschlägen konkurriert mit sehr viel kostenlosem Material, während eine ausgefüllte Vorlage für die Nebenkostenabrechnung eine Stunde Arbeit ersetzt und deshalb einen Preis hat.
Ein praktischer Hinweis vor dem Bauen: Ein Shop lohnt sich ab dem zweiten oder dritten Produkt. Für ein einzelnes Produkt reicht eine Verkaufsseite mit Zahlungsknopf, und die ist mit einem einfachen Build erledigt. Der Unterschied zwischen beiden Wegen ist größer als der Unterschied im Aufwand.
Welche Bausteine braucht ein Download-Shop?
| Baustein | Aufgabe | Womit gelöst |
|---|---|---|
| Katalog | Produkte auffindbar machen | im ersten Build enthalten |
| Produktseite | die Kaufentscheidung tragen | im ersten Build enthalten |
| Zahlung | Geld einnehmen, Rechnung auslösen | Stripe für Zahlungen und Abonnements |
| Auslieferung | die Datei zum Käufer bringen | Supabase für Dateien und Datenbank |
| Kundenkonto | erneuten Zugriff ermöglichen | Supabase für Anmeldung |
| Bestätigungsmail | den Kauf abschließen | Resend für E-Mails |
| Rechtstexte | Pflichtangaben in Deutschland | von Ihnen oder Ihrer Rechtsberatung |
Die untere Hälfte dieser Tabelle wird beim Planen regelmäßig vergessen, und genau dort steckt die Arbeit. Der Katalog ist an einem Nachmittag fertig, die Frage nach Umsatzsteuer und Widerrufsrecht beschäftigt Sie länger.
Wie sieht der Prompt für den Shop aus?
Beschreiben Sie das Sortiment und den Weg des Käufers, nicht das Aussehen. Der Aufbau ergibt sich aus dem Ablauf.
Erstelle eine mehrseitige Website: einen Shop für digitale Downloads.
Verkauft werden Excel-Vorlagen und Checklisten für kleine Handwerksbetriebe.
Seiten: Start, Katalog, Produktseite, Kasse, Mein Konto, AGB, Widerrufsbelehrung,
Impressum, Datenschutz.
Katalog mit Filter nach Kategorie und Sortierung nach Beliebtheit.
Produktseite: Titel, kurze Beschreibung, Liste der enthaltenen Dateien, Dateiformat,
Größe, Vorschaubilder, Angabe zur Lizenz, Kaufknopf, Preisangabe mit Hinweis
zur Umsatzsteuer.
Nach dem Kauf: Bestätigungsseite mit Download, zusätzlich eine E-Mail mit dem Link.
Mein Konto: Liste aller gekauften Dateien, jederzeit erneut herunterladbar.
Ton: nüchtern, an Handwerksbetriebe gerichtet, keine Marketingsprache.
Die Zeile über das Kundenkonto ist die wichtigste. Ein Download-Link, der nach einer Stunde abläuft und danach nur noch per Mail an den Support ersetzt werden kann, erzeugt mehr Arbeit als der ganze Shop. Ein Konto mit dauerhafter Liste löst das Problem einmal und für immer.
Wie kommt die Datei nach der Zahlung zum Käufer?
Der Ablauf besteht aus vier Schritten, und alle vier gehören von Anfang an gedacht.
Der Käufer bezahlt über Stripe. Stripe meldet dem Projekt, dass die Zahlung erfolgreich war. Das Projekt schaltet die Datei für dieses Konto frei und zeigt sie auf der Bestätigungsseite. Parallel geht eine E-Mail über Resend hinaus, die auf das Konto verweist.
Wichtig ist die Reihenfolge: Freigeschaltet wird erst nach der Rückmeldung von Stripe, nicht schon beim Klick auf den Kaufknopf. Wer diesen Punkt abkürzt, verschenkt Dateien an jeden, der die Bestätigungsseite direkt aufruft. Wie die Anbindung technisch abläuft, beschreibt KI-App-Builder mit Stripe.
Die Dateien selbst liegen im Dateispeicher von Supabase, und der Zugriff hängt am angemeldeten Konto. Für Vorlagen, Bilder und Dokumente ist das genau richtig. Bei sehr großen Videodateien lohnt dagegen ein spezialisierter Anbieter, weil Auslieferung in dieser Größenordnung eine eigene Disziplin ist.
Was kostet der Shop in Credits?
| Aktion | Credits | Im Hi-Fi-Modus |
|---|---|---|
| Änderung an einem Projekt | 3 | 6 |
| Frischer Build | 6 | 12 |
| Mehrseitige Plattform | 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weiterer Seite | doppelt |
Für die neun Seiten oben heißt das: 12 für die ersten drei und 18 für die restlichen sechs, zusammen 30 für den Aufbau. Für die Anbindung von Stripe und Supabase, für das Kundenkonto und für den Feinschliff an der Kasse rechnen Sie eine gute Handvoll Änderungen dazu, dann liegt ein verkaufsfähiger Shop bei ungefähr fünfzig verbrauchten Credits.
Die Tarife: Free gibt 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. Zweihundert Credits entsprechen grob 16 mehrseitigen Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Und die unangenehme Wahrheit zum kostenlosen Tarif: 5 Credits liegen unter den 6 eines einzigen Builds.
Dazu kommen Kosten außerhalb des Builders. Stripe behält je Zahlung einen Anteil ein, und der Betrieb der Datenbank hat einen eigenen Tarif. Beides gehört in die Kalkulation, bevor Sie den Verkaufspreis festlegen.
Was ist mit Umsatzsteuer, Widerrufsrecht und AGB?
Bei digitalen Produkten sind die rechtlichen Fragen anspruchsvoller als bei physischer Ware, und sie werden gern unterschätzt. Drei Punkte betreffen jeden Shop in Deutschland.
Erstens die Umsatzsteuer. Verkaufen Sie an Verbraucher in anderen EU-Ländern, richtet sich der Steuersatz nach dem Land des Käufers, und die Meldung läuft über ein besonderes Verfahren. Für Kleinunternehmer gelten eigene Regeln. Diese Frage klärt eine Steuerberatung, bevor der Shop online geht, nicht danach.
Zweitens das Widerrufsrecht. Bei digitalen Inhalten erlischt es nur, wenn der Käufer vor dem Download ausdrücklich zustimmt und bestätigt, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert. Fehlt dieses Ankreuzfeld an der Kasse, bleibt das Widerrufsrecht bestehen. Das ist ein Bauauftrag an den Shop und keine Formalie.
Drittens die Preisangaben. Es muss erkennbar sein, ob die Umsatzsteuer enthalten ist, und an wen Sie verkaufen: an Verbraucher, an Unternehmen oder an beide. Davon hängt die Darstellung im Katalog ab.
Der Builder legt AGB, Widerrufsbelehrung, Impressum und Datenschutzerklärung als Seiten an. Die Inhalte schreibt er nicht, und ein Generator ersetzt bei einem Shop keine Prüfung. Wenn Sie zusätzlich physische Ware verkaufen wollen, gelten weitere Punkte, die Onlineshop mit KI erstellen behandelt.
Wie verhindert man, dass die Datei weitergegeben wird?
Vollständig gar nicht, und das ist die ehrliche Antwort. Jede Datei, die auf einem fremden Rechner liegt, kann kopiert werden. Was sich erreichen lässt, ist eine Hürde, die den Gelegenheitsfall abdeckt, ohne zahlende Kunden zu ärgern.
Drei Maßnahmen genügen in der Praxis. Der Download hängt am angemeldeten Konto statt an einem offenen Link. Die Anzahl der Abrufe wird begrenzt, aber großzügig, damit ein Gerätewechsel nicht zum Supportfall wird. Und in Dokumenten steht der Name des Käufers, was die Weitergabe unattraktiv macht, ohne technisch etwas zu sperren.
Was sich nicht lohnt, sind aufwendige Kopierschutzverfahren. Sie kosten Entwicklungszeit, verhindern die entschlossene Weitergabe trotzdem nicht und treffen im Alltag vor allem die ehrlichen Käufer.
Wie sieht eine gute Produktseite für eine Datei aus?
Das Grundproblem ist, dass niemand vor dem Kauf sehen kann, was er bekommt. Alles auf der Produktseite arbeitet gegen dieses Problem.
Zeigen Sie den Inhalt, nicht die Verpackung. Vorschaubilder der tatsächlichen Seiten, ein Ausschnitt aus der Tabelle, die erste Seite als kostenlose Leseprobe. Ein Deckblatt in perspektivischer Ansicht sagt nichts.
Nennen Sie die technischen Angaben vollständig: Format, Version des Programms, in dem es sich öffnen lässt, Dateigröße, Anzahl der Dateien, Sprache. Die häufigste Rückfrage nach dem Kauf lautet, warum sich etwas nicht öffnen lässt, und sie entsteht fast immer aus einer fehlenden Angabe.
Klären Sie die Lizenz in einem Satz. Darf das Ergebnis gewerblich genutzt werden, gilt der Kauf je Person oder je Betrieb, ist Weiterverkauf ausgeschlossen. Ein Satz auf der Produktseite spart eine ganze Kategorie von E-Mails.
Und beschreiben Sie den Nutzen in der Sprache des Käufers. Wer eine Vorlage für Bauzeitenpläne sucht, sucht nicht nach „durchdachtem Design“, sondern nach einer Datei, die er am Montag benutzen kann. Bei erklärungsbedürftigen Produkten ist der Übergang zu einem Kursformat fließend, siehe Kurs-Website mit KI erstellen.
Was kann ein Builder bei einem Download-Shop nicht?
Er ersetzt keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung. Umsatzsteuer, Rechnungspflichten und Vertragstexte bleiben Ihre Verantwortung, und der Builder schreibt bereitwillig auch eine Klausel, die nicht standhält.
Er ist nicht auf sehr große Dateien ausgelegt. Vorlagen, Dokumente und Bilderpakete sind unproblematisch, mehrere Gigabyte Video gehören zu einem darauf spezialisierten Dienst.
Sehr spezifische Fachlogik entsteht über mehrere Änderungen und nicht über einen einzigen Prompt. Staffelpreise, Gutscheine mit Bedingungen und Partnerprogramme sind machbar, aber schrittweise. Bei einem wirklich komplexen Produkt ersetzt ein Builder kein Entwicklungsteam.
Und die Sandbox-Prüfung vor der Übergabe bestätigt, dass der Shop startet. Ob Ihre Preise richtig kalkuliert sind und Ihre Widerrufsbelehrung passt, prüft sie nicht.
Wie fange ich an?
Legen Sie zuerst die Dateien fertig, die Sie verkaufen wollen, samt Vorschaubildern und einer Zeile zur Lizenz. Ein Shop ohne fertige Ware führt zu einem halben Jahr Umbauarbeiten am leeren Regal.
Klären Sie danach die steuerliche Seite. Diese Reihenfolge ist unbequem und spart trotzdem am meisten, weil sie über die Preisdarstellung im ganzen Katalog entscheidet.
Erst dann bauen. Es stehen 25 Vorlagen bereit, davon 5 für Spiele, und eine einfache Seite entsteht in etwa einer Minute. Den Anfang machen Sie auf zugo.dev: Bauen Sie zuerst den Weg von der Produktseite bis zur heruntergeladenen Datei und erst danach alles andere.