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Zugo vs. Hostinger AI Builder: Paket oder eigener Code?

Zugo vs. Hostinger AI Builder: Paket oder eigener Code?

Der Hostinger AI Builder sitzt in einem Hosting-Konto: Er erzeugt aus einem Prompt eine Website und übergibt sie an einen Baukasten zum Klicken, während Domain, Postfächer und Hosting auf einer Rechnung stehen. Zugo erzeugt Code für Website, App oder 2D-Spiel und lässt Sie ihn exportieren.

Wir bauen Zugo, das hier ist also kein Schiedsspruch, sondern der Versuch einer genauen Beschreibung. Hostinger löst ein reales Problem gut, und jemanden von einer Aufgabe wegzuziehen, die dort besser aufgehoben ist, kostet ihn Geld und uns die Glaubwürdigkeit.

Wofür ist der Hostinger AI Builder gedacht?

Er ist ein Website-Baukasten an einem Hosting-Anbieter, und genau diese Verbindung ist der ganze Entwurf. Sie beschreiben eine Seite, die KI legt eine erste Fassung an, und danach arbeiten Sie in einem sichtbaren Editor weiter, statt erneut zu formulieren. Was aktuell enthalten ist, steht auf der Anbieterseite.

Das Bündel ist das Verkaufsargument. Domain, Postfächer, Hosting, Zertifikat und Baukasten kommen zusammen, laufen über eine Rechnung und werden von einem Unternehmen betreut. Wer eine Seite fürs Kleingewerbe online bringen will, ohne vier Anbieter zusammenzusuchen, hat hier den kürzeren Weg als bei jedem Werkzeug, das beim Code anfängt.

Um den Editor herum liegt, was eine kleine Seite üblicherweise braucht: Vorlagen, Textvorschläge, Bildmaterial, ein einfacher Verkaufsbereich sowie die üblichen Felder für Statistik und Suchmaschinen. Betrieben wird die Seite beim Anbieter, und das ist hier kein Nachteil, sondern der Grund, warum man hinkommt.

Was macht Zugo anders?

Zugo erzeugt das Projekt, statt Ihnen eine Seite zum Nachklicken zu geben. Sie beschreiben Ihr Vorhaben und erhalten echten Code für eine Website, eine App, eine mehrseitige Plattform oder ein 2D-Browserspiel. Ein einfacher Build steht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Plattform mit Datenbank und Anmeldung braucht einige Minuten.

Vor der Übergabe wird jeder Build in einer Sandbox gestartet. Was nicht geöffnet hat, gilt als Fehlschlag und wird nicht ausgeliefert. Das senkt das Risiko, eine Seite zu veröffentlichen, die nicht lädt. Ob Ihre Preise und Öffnungszeiten stimmen, prüft dabei niemand außer Ihnen.

Der zweite Unterschied ist die Bandbreite. Apps mit Anmeldung und personenbezogenen Daten, mehrseitige Plattformen und 2D-Spiele sind reguläre Ergebnisse und keine Notlösungen. 25 Vorlagen gehören zum Produkt, davon 5 für Spiele. Veröffentlicht wird unter einer Adresse wie ihr-projekt.zugo.run, die eigene Domain kommt oben drauf.

Wie unterscheiden sich beide im Detail?

Zugo Hostinger AI Builder
Was zuerst ankommt erzeugter Code für das ganze Projekt eine Seite im sichtbaren Editor
Nacharbeit beschrieben, 3 Credits je Änderung Ziehen und Ablegen im Editor
Hosting ihr-projekt.zugo.run, enthalten Hosting des Anbieters, Teil des Tarifs
Domain und Postfächer eigene Domain verbinden meist im Tarif gebündelt
App mit Anmeldung Anschluss an Supabase nicht der Schwerpunkt
2D-Spiele eigener Build-Typ kein Einsatzzweck
Zahlungen Anschluss an Stripe Verkaufsfunktionen im Baukasten
Mailversand aus dem Projekt Anschluss an Resend über das Hosting-Konto
Statistik Anschluss an Google Analytics eingebaut und anschließbar
Code-Export GitHub-Export, das Projekt gehört Ihnen siehe Dokumentation des Anbieters
Betrieb im eigenen Konto Vercel-Anschluss Hosting des Anbieters
Vorlagen 25 Vorlagen, davon 5 für Spiele große Vorlagenauswahl
Prüfung vor Übergabe Start in der Sandbox, Fehlschlag wird gemeldet Vorschau im Editor
Abrechnung feste Credits je Aktion Hosting-Tarif, siehe Preisseite

Für die rechte Spalte gilt: Tarife, Verlängerungspreise und enthaltene Leistungen ändern sich dort regelmäßig, also ist die Preisseite des Anbieters die Quelle und nicht unsere Tabelle.

Wo ist Hostinger klar im Vorteil?

An vier Punkten, die mehr wiegen als eine Funktionsliste vermuten lässt.

Ein Anbieter, eine Rechnung. Domain, E-Mail, Hosting, Zertifikat und Baukasten in einem Konto mit einem Verlängerungstermin. Wer schon einmal einen Abend damit verbracht hat herauszufinden, welcher von drei Dienstleistern das Postfach zerlegt hat, weiß, was das wert ist.

Der Preis am unteren Ende. Hosting-Anbieter kämpfen hart um den Einstieg. Für eine Broschürenseite, die nach dem Start kaum noch angefasst wird, ist das oft der günstigste ehrliche Weg, und wir tun nicht so, als würde ein Credit-Modell das unterbieten.

Klicken statt Formulieren. Eine Überschrift verschieben, ein Bild tauschen, eine Schriftgröße ändern: Wer solche Kleinigkeiten selbst und sofort erledigen will, arbeitet in einem sichtbaren Editor schneller als über eine erneute Beschreibung.

Ein Ansprechpartner im Störungsfall. Wenn die Seite nicht erreichbar ist, gibt es genau eine Telefonnummer. Diese Einfachheit ist ein Argument, das im Vergleich zu selten auftaucht.

Was kostet die Zugo-Seite wirklich?

Abgerechnet wird je Aktion, und die Preise stehen vorher fest.

Aktion Credits
Build: Website, App oder Spiel 6
Änderung an einem bestehenden Projekt 3
Mehrseitige Plattform, erste drei Seiten 12
Jede weitere Seite 3
Build im Hi-Fi-Modus 12
Änderung im Hi-Fi-Modus 6

Free enthält 5 Credits, also weniger als die 6 für einen frischen Build: Das reicht zum Anschauen, nicht für ein volles Projekt. Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, das entspricht ungefähr 16 mehrseitigen Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Business kostet 99 $ im Monat mit 800 Credits. Abgerechnet wird in US-Dollar.

Rechnen Sie nicht Monat gegen Monat, sondern Vorhaben gegen Vorhaben. Eine Seite, die einmal steht und danach zweimal im Jahr angefasst wird, ist im Hosting-Tarif meist günstiger. Ein Projekt, das über Monate wächst, verschiebt die Rechnung, weil dort die Arbeitszeit den Ausschlag gibt und nicht die Grundgebühr. Die Aufstellung dazu steht in Was kostet eine KI-Website.

Welches Projekt gehört wohin?

Vorhaben Bessere Wahl Grund
Seite fürs Kleingewerbe mit Domain und Postfach Hostinger ein Anbieter, ein Vertrag, ein Termin
App mit Anmeldung und eigenen Daten je Person Zugo Supabase-Anschluss gehört zum Produkt
2D-Browserspiel Zugo eigener Build-Typ, 5 Spielvorlagen
Broschürenseite, die selten geändert wird Hostinger günstiger Einstieg, Klick-Editor
Projekt, das Sie später verkaufen wollen Zugo Stripe-Anschluss und Code zum Mitnehmen
Landingpage für eine Kampagne beides denkbar entscheidet sich an Domain und Frist
Produkt, das eine Entwicklerin übernimmt Zugo GitHub-Export übergibt ein Repository
Mehrseitige Plattform mit Nutzerkonten Zugo mehrseitige Builds sind vorgesehen

Wer in der Mitte landet, prüft eine einzige Frage: Braucht das Vorhaben Nutzerkonten und eigene Daten je Person? Ein Ja verschiebt die Wahl deutlich, ein Nein lässt das Bündel gewinnen. Wie Anmeldungen technisch entstehen, steht in Kann KI eine Anmeldung bauen.

Was ist mit Domain, E-Mail und einem späteren Umzug?

Die Domain ist bei beiden Wegen unkritisch, sie lässt sich in Zugo verbinden. Beim Postfach ist Hostinger im Vorteil, weil es zum Tarif gehört. Zugo verschickt über den Resend-Anschluss E-Mails aus dem Projekt heraus, Bestellbestätigungen etwa, ersetzt aber kein Postfach für Ihre tägliche Korrespondenz.

Beim Umzug lohnt der Blick auf die Richtung. Von einem Baukasten zu Zugo bauen Sie ohnehin neu: Struktur beschreiben, Texte und Bilder übernehmen, Domain umhängen, Weiterleitungen für alte Adressen setzen. Der letzte Punkt wird regelmäßig vergessen und ist der einzige, der wirklich Sichtbarkeit kostet.

In die Gegenrichtung sind Sie bei uns nicht eingeschlossen. Der GitHub-Export liefert den Quelltext, der Vercel-Anschluss den Betrieb im eigenen Konto. Das ist kein Hosting-Paket mit Postfächern, aber es ist auch keine Sackgasse.

Welche Grenzen hat Zugo an dieser Stelle?

Drei, unbeschönigt. Zugo ersetzt bei einem wirklich komplexen Produkt kein Entwicklungsteam: Sie bekommen eine lauffähige erste Fassung, keine Entwicklungsabteilung. Sehr spezifische Fachlogik entsteht über mehrere Änderungen statt über einen Prompt. Und Spiele sind 2D und laufen im Browser.

Dazu kommt der Punkt, an dem Hostinger-Kundinnen zuerst haken: Wir liefern kein Hosting-Paket mit Domainverwaltung und Postfächern aus einer Hand. Wenn genau das der Grund für den Anbieterwechsel wäre, ist der Wechsel keiner. Wie eine eigene Domain angebunden wird, steht in Kann ich meine eigene Domain nutzen.

Die Sandbox-Prüfung sagt aus, dass ein Build startet. Ob die Seite verkauft, entscheidet der Inhalt, und daran ändert kein Werkzeug etwas.

Wie treffe ich die Entscheidung?

Beantworten Sie zwei Fragen schriftlich. Erstens: Ist das Ergebnis eine Website oder eine Anwendung? Zweitens: Wollen Sie den Quelltext in einem Jahr in der Hand halten?

Zweimal Nein spricht klar für das gebündelte Angebot, und wir sagen das ohne Bauchschmerzen. Einmal Ja bei einer der beiden Fragen kippt die Sache, weil weder Anwendungslogik noch Code-Export zum Kerngeschäft eines Hosting-Baukastens gehören.

Wer unsicher bleibt, baut die Fassung, über die er sonst weiterredet. Die Startguthaben auf zugo.dev reichen, um eine erste Beschreibung auszuprobieren, und ein Vergleich mit zwei laufenden Seiten fällt deutlich leichter als einer im Kopf.

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