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Visitenkarten-Website mit KI erstellen: Inhalt, Kosten, Grenzen

Visitenkarten-Website mit KI erstellen: Inhalt, Kosten, Grenzen

Eine Visitenkarten-Website entsteht mit einem KI-Builder aus einer einzigen Nachricht: Sie schreiben, wer Sie sind, was Sie anbieten, was es kostet und wie man Sie erreicht, und bekommen eine fertige Seite mit eigener Adresse. Die eigentliche Arbeit liegt davor, nämlich die Fakten über Ihr Geschäft zu sammeln. Hier steht, welche Blöcke die Seite braucht, wie Sie sie beschreiben und was das in Credits kostet.

Was ist eine Visitenkarten-Website, und wer braucht sie?

Eine Visitenkarten-Website ist eine einzige Seite, die in einer halben Minute drei Fragen beantwortet: Was machen Sie, was kostet es ungefähr, und wie nimmt man Kontakt auf. Es gibt keinen Katalog, kein Kundenkonto und keinen Warenkorb. Die Aufgabe ist absichtlich schmal: aus einem neugierigen Besucher einen Anruf, eine Nachricht oder eine Anfrage machen.

Am meisten davon haben Selbstständige und kleine Betriebe vor Ort. Die Physiotherapeutin mit eigener Praxis, der Fliesenleger, die Nachhilfelehrerin, der Hochzeitsfotograf, das kleine Café, die Steuerberaterin im Homeoffice. Oft kommt der Anstoß von außen: Das Geschäft lief jahrelang über Instagram oder Google Maps, und dann fragt ein Kunde, ein Lieferant oder die Bank nach der Website. Das Profil bleibt, aber eine eigene Adresse wirkt seriöser, steht besser auf einer Rechnung und lässt sich am Telefon leichter durchgeben.

Mehrere Seiten lohnen sich, sobald es mehrere Leistungen mit unterschiedlichen Zielgruppen gibt. Bis dahin leistet eine gute Seite mehr als fünf dünne.

Welche Blöcke gehören auf eine Visitenkarten-Website?

Die folgende Auswahl passt für fast jeden Selbstständigen. Einen Block später zu streichen ist leichter, als sich an den vergessenen zu erinnern.

Block Wozu er da ist Was in den Prompt gehört
Erster Bildschirm in zwei Sekunden klären, wer Sie sind und wo "Physiotherapie-Praxis in Köln-Ehrenfeld"
Leistungen und Preise die Hauptfrage vor dem Anruf beantworten "Krankengymnastik nach Rezept, Selbstzahler ab 45 €"
Arbeitsbeispiele Ergebnisse zeigen statt versprechen "Galerie mit sechs Fotos, ich hänge sie an"
Über mich einen Grund liefern, Sie zu wählen "12 Jahre Erfahrung, Schwerpunkt Rücken, barrierefrei"
Bewertungen Kunden sprechen lassen "drei kurze Stimmen, Texte liefere ich"
Kontakt und Karte das letzte Hindernis entfernen "Anruf-Button, WhatsApp, Adresse mit Kartenlink"
Anfrageformular Menschen erreichen, die ungern telefonieren "Formular: Name, Telefon, Wunschzeit"
Impressum und Datenschutz gesetzliche Pflicht in Deutschland "Impressum mit diesen Angaben: ..."

Achten Sie auf die rechte Spalte. Dort stehen Fakten, keine Stimmungen wie "modern und clean". KI erfindet gut ein Layout und rät schlecht Ihre Preise, Ihren Stadtteil und Ihre Qualifikation. Was sie nicht wissen kann, schreiben Sie besser selbst.

Schritt für Schritt zur Visitenkarten-Website mit KI

  1. Öffnen Sie zugo.dev und melden Sie sich mit Google, GitHub oder per E-Mail an. Die Start-Credits kommen sofort, eine Karte ist nicht nötig.
  2. Wählen Sie den Weg. Passt eines der fertigen Designs, wird der Build günstiger, weil nur die Texte für Ihr Geschäft geschrieben werden. Wollen Sie einen eigenen Look, beschreiben Sie die Seite von Grund auf.
  3. Schreiben Sie die erste Nachricht nach der Tabelle: wer, wo, Leistungen mit Preisen, Kontakt und die eine Handlung, die der Besucher ausführen soll.
  4. Hängen Sie Fotos Ihrer Arbeit oder von sich an. Das angehängte Bild wird zum Titelbild, wählen Sie es also bewusst.
  5. Warten Sie auf den Build. Die Seite wird in einem Browser gestartet und geprüft, bevor sie zu Ihnen kommt.
  6. Ändern Sie in normalen Worten: "Preise über die Bewertungen", "WhatsApp-Button grün", "Über-mich-Block entfernen".
  7. Veröffentlichen Sie. Die Seite bekommt eine Adresse wie ihr-name.zugo.run, die Sie sofort verschicken können.

Eine lange erste Nachricht ist kein Problem. Fünf Fakten im Prompt sparen später drei Änderungen. Wie man formuliert, steht ausführlich im Beitrag über einen guten Prompt für die Website.

Ein Beispiel für die erste Nachricht

So sieht ein Prompt aus, nach dem die Seite meistens beim ersten Mal brauchbar ist:

"Visitenkarten-Website für einen Fliesenleger-Meisterbetrieb in Hannover. Bäder, Küchen, Terrassen. Kostenlose Besichtigung im Stadtgebiet, Angebot innerhalb von drei Tagen. 18 Jahre im Handwerk, Meisterbrief. Blöcke: erster Bildschirm mit Foto und Button 'Besichtigung anfragen', drei Leistungsbereiche, Ablauf vom Termin bis zur Abnahme, Bewertungen, Kontakt mit Karte, Impressum. Anfrageformular: Name, Telefon, kurz worum es geht. Sachlicher Ton, keine Werbefloskeln."

Über Farben und Schriften steht darin nichts, und das ist Absicht. Das Design schlägt der Builder selbst vor, und ein Design mit einer Änderung umzustellen ist leichter, als einen vergessenen Preis nachzutragen.

Wohin gehen die Anfragen aus dem Formular?

Anfragen aus dem Formular einer veröffentlichten Seite werden im Projekt gespeichert und Ihnen per E-Mail geschickt. Einen Server oder einen fremden Formulardienst richten Sie dafür nicht ein: Das gehört zu Zugo Cloud, dem Backend, das jeder Build mitbringt. Geht eine Mail verloren, lassen sich die Anfragen im Projekt nachlesen.

Für eine Visitenkarte reicht das meistens. Wenn sich Anfragen stapeln und Sie Status, Wiedervorlagen und eine Pipeline brauchen, ist das keine Visitenkarte mehr, sondern eine kleine Anwendung, die sich separat bauen lässt.

Was kostet eine Visitenkarten-Website?

Credits werden nur verbraucht, wenn Zugo Code schreibt. Einen Build öffnen, veröffentlichen und einen Dienst verbinden kostet nichts. Laut den Schätzungen auf der Preisseite liegt eine Website in einem fertigen Design, bei der nur die Texte geschrieben werden, bei etwa 820 Credits, eine Website von Grund auf bei etwa 2.200 und eine einzelne Änderung bei etwa 980. Das sind Mittelwerte aus echten Builds, eine kurze Änderung kostet weniger als eine lange.

Zum Start gibt es einmalig 1.450 Credits, ohne Karte. Das reicht für eine Visitenkarte im fertigen Design plus eine Änderung oder für einen Build von Grund auf. Veröffentlichen auf einer zugo.run-Adresse ist auch im kostenlosen Zugang enthalten.

Danach gibt es Pro: $25 im Monat mit 20.000 Credits jeden Monat. Neue Mitglieder bekommen den ersten Monat Pro für $5, wenn sie ihn innerhalb von 12 Stunden nach der Registrierung abschließen. Eine genaue Aufstellung steht im Beitrag was eine KI-Website kostet.

Braucht die Seite eine eigene Domain?

Zum Start nicht. Eine Adresse wie ihr-name.zugo.run öffnet sich überall, und Sie können sie ins Instagram-Profil, in die E-Mail-Signatur und als QR-Code auf die gedruckte Visitenkarte setzen.

Eine Domain lohnt sich, sobald die Adresse auf den Firmenwagen, das Praxisschild oder einen Flyer kommt, wo etwas Kurzes wie fliesen-meyer.de besser im Kopf bleibt. Eigene Domain und das Ausblenden des Hinweises "Made with Zugo" gehören zu den bezahlten Tarifen. Wie das Verbinden funktioniert, steht im Beitrag über die eigene Domain. Ein Rat zur Reihenfolge: erst die Seite ein paar echten Kunden zeigen, dann die Domain kaufen.

Was ist mit Impressum und Datenschutz?

In Deutschland braucht eine geschäftliche Website ein Impressum nach § 5 DDG und eine Datenschutzerklärung, sobald Daten erhoben werden, etwa über das Anfrageformular. Die KI kann den Block anlegen, aber Ihre Angaben kennt sie nicht, und eine Rechtsberatung ersetzt sie nicht. Liefern Sie Name, Anschrift, Kontakt und gegebenenfalls Kammer oder Umsatzsteuer-ID selbst, und lassen Sie die Datenschutzerklärung mit einem seriösen Generator oder fachlich prüfen.

Was sollte man nicht erwarten?

Eine Visitenkarten-Website bringt keine Kunden von allein. Sie macht aus Besuchern Anfragen, und die Besucher kommen über Google Maps, Anzeigen, soziale Netzwerke und Empfehlungen. Wenn niemand die Seite öffnet, liegt es nicht am Design.

Außerdem kennt der Builder Ihre echten Preise, Adressen und Bewertungen nicht. Fehlen sie im Prompt, setzt er plausible Platzhalter ein, die man leicht übersieht. Lesen Sie die Seite vor dem Veröffentlichen ganz durch und ersetzen Sie alles, was Sie nicht selbst geschrieben haben. Und ein Onlineshop ist sie auch nicht: Zahlungen für Dutzende Produkte sind eine andere Aufgabe mit anderem Budget.

So prüfen Sie die Seite vor dem Verschicken

Öffnen Sie die veröffentlichte Adresse auf dem eigenen Handy, denn die meisten Besucher kommen über eines. Tippen Sie jeden Button an, schicken Sie sich eine Testanfrage, prüfen Sie, ob die Nummer mit einem Tipp gewählt wird und die Karte zum richtigen Eingang führt. Was auf kleinen Bildschirmen zu prüfen ist, steht im Beitrag ist die Seite mobilfreundlich.

Kurz gesagt

Eine Visitenkarten-Website ist eine Seite mit Antworten auf drei Fragen: Was machen Sie, was kostet es, wie erreicht man Sie. Ein KI-Builder baut sie aus einer ausführlichen Nachricht, Ihr Teil sind die Fakten: Preise, Ort, Qualifikation, Kontakt, Fotos und die Angaben fürs Impressum. Im fertigen Design kostet sie etwa 820 Credits, von Grund auf etwa 2.200, und der kostenlose Start deckt das ab. Veröffentlichen Sie auf zugo.run, testen Sie mit echten Kunden und verbinden Sie eine Domain, wenn die ersten Anfragen kommen.