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Platformer mit KI bauen: Sprunggefühl, Prompt, Kosten

Platformer mit KI bauen: Sprunggefühl, Prompt, Kosten

Nennen Sie Figur, Steuerung, Sprunghöhe, Gegner und Levelziel, und es entsteht ein 2D-Jump-and-Run für den Browser: Laufen, Springen, Plattformen, Sammelobjekte, ein Ende. Der Build kostet 6 Credits, jede Änderung 3. Die Regeln stehen nach dem ersten Durchgang, das Sprunggefühl entsteht erst über mehrere kleine Korrekturen.

Ein Platformer ist das Genre, bei dem die Beschreibung am weitesten von der Erfahrung entfernt liegt. Zwei Builds können auf dem Papier identisch sein, und einer davon macht Spaß, der andere nicht. Der Unterschied steckt in vier Zahlen.

Was baut ein einziger Prompt bei einem Platformer?

Eine Seitenansicht mit Schwerkraft, eine Figur, die läuft und springt, feste Plattformen, ein Boden mit Löchern, ein paar Gegner und eine Fahne oder Tür am Ende. Dazu Leben, Punkte, Sammelobjekte, eine Anzeige oben im Bild und ein Neustart nach dem Tod. Das ist ein vollständiges Spiel, kein Gerüst.

Zuverlässig entstehen außerdem bewegliche Plattformen, Gegner, die zwischen zwei Punkten patrouillieren, Sprungfedern, Stacheln und ein Checkpoint in der Levelmitte. Alles davon lässt sich in einem Satz beschreiben, weil es sich um Regeln handelt.

Nicht aus dem Text ergibt sich, wie sich der Sprung anfühlt. Sprunghöhe, Fallgeschwindigkeit, Beschleunigung beim Laufen und die Trägheit beim Richtungswechsel sind Zahlen. Sie können sie nicht raten, und der Builder kann sie erst recht nicht raten, weil es keinen richtigen Wert gibt, sondern nur einen, der zu Ihrem Level passt.

Rechnen Sie deshalb von Anfang an mit einer Runde Feinschliff. Wer nach dem ersten Build aufhört, hält ein technisch korrektes Spiel in der Hand, das sich anfühlt wie Laufen in Sirup.

Welche Angaben entscheiden über das Sprunggefühl?

Sechs Punkte gehören in den Prompt, und die unteren beiden sind die, an denen sich ordentliche von zähen Platformern unterscheiden.

Angabe Schwache Fassung Starke Fassung
Figur "ein Männchen" "eine kleine Figur, die halb so hoch ist wie eine Plattform breit"
Steuerung "Pfeiltasten" "Pfeiltasten und A/D, Leertaste springt, auf dem Telefon zwei Flächen am Rand"
Sprung "sie kann springen" "Sprung erreicht drei Figurhöhen, kurzes Antippen springt niedriger"
Gegner "Feinde" "zwei Gegner, die auf ihrer Plattform hin und her laufen und bei Berührung ein Leben kosten"
Levelziel "ans Ende kommen" "Fahne rechts außen, drei Münzen unterwegs, Punktestand oben links"
Tod und Neustart (fehlt) "Sturz ins Loch setzt an den letzten Checkpoint zurück, ohne Ladepause"

Die letzte Zeile ist die wichtigste im ganzen Genre. Ein Platformer lebt vom sofortigen zweiten Versuch. Kommt zwischen Tod und Neustart eine Pause, ein Bildschirm oder ein Klick, bricht der Spielfluss, und die Person spielt nicht weiter, obwohl das Spiel technisch einwandfrei läuft.

Nennen Sie auch die Touch-Steuerung getrennt. Wird sie nicht erwähnt, entsteht sie oft gar nicht, und Ihr Spiel ist auf dem Telefon unbedienbar, obwohl die Hälfte Ihrer Besucher genau von dort kommt.

Warum fühlt sich der erste Build träge an?

Weil Standardwerte für Schwerkraft und Beschleunigung realistisch gewählt sind, und realistisch ist bei einem Jump-and-Run das Gegenteil von gut. Gute Platformer sind physikalisch unehrlich: Die Figur fällt schneller, als sie steigt, und dreht fast ohne Trägheit um.

Vier Sätze bringen den größten Teil der Verbesserung. Verlangen Sie höhere Schwerkraft während des Fallens als während des Steigens. Verlangen Sie, dass ein kurzer Tastendruck einen niedrigeren Sprung ergibt als ein langer. Verlangen Sie kürzere Beschleunigung beim Anlaufen. Und verlangen Sie, dass die Figur in der Luft noch steuerbar bleibt.

Dazu kommen zwei Kniffe, die jeder gute Platformer hat und die im ersten Build fast nie enthalten sind: eine kurze Gnadenfrist nach dem Verlassen der Kante, in der ein Sprung noch zählt, und ein Sprungpuffer, der einen Tastendruck kurz vor der Landung noch ausführt. Beide zusammen sind eine Änderung und verändern das Spiel mehr als jede Grafik.

Ändern Sie auch hier immer nur eine Sache pro Durchgang und spielen Sie danach drei Runden. Wer Sprunghöhe, Schwerkraft und Tempo gleichzeitig verstellt, weiß hinterher nicht, welcher Regler geholfen hat.

Welche Fehler kommen immer wieder vor?

Fünf Symptome, jeweils mit der Formulierung, die sie behebt.

Symptom Was Sie verlangen
Figur bleibt an Wänden hängen "Kollisionskörper der Figur an den Seiten glätten"
Sprung an der Decke wird abgewürgt "beim Anstoßen an die Decke nur die Aufwärtsbewegung stoppen"
Figur zittert auf beweglichen Plattformen "Figur an die Plattform binden, solange sie darauf steht"
Gegner läuft an der Plattformkante weiter "Gegner an Kanten umkehren lassen"
Auf dem Telefon springt die Figur nie "getrennte Touch-Flächen für Bewegung und Sprung"

Die dritte Zeile bringt Menschen regelmäßig zur Verzweiflung, weil das Zittern nach einem Fehler in der Physik aussieht. Es ist keiner. Die Figur wird schlicht in jedem Bild neu gesetzt, ohne die Bewegung der Plattform zu übernehmen.

Wie viel bei Spielen generell aus einer Beschreibung entsteht und wo die Handarbeit anfängt, ist in Kann KI wirklich ein Spiel bauen beschrieben.

Wie entsteht ein Level, das man gerne zweimal spielt?

Bauen Sie zuerst einen einzigen Abschnitt, der ohne Gegner Spaß macht. Wenn das Springen über drei unterschiedlich weite Lücken schon gut ist, trägt das ganze Spiel. Ist es das nicht, macht kein Gegner es besser.

Danach kommt die Reihenfolge des Lernens. Zeigen Sie jede neue Sache an einer Stelle, an der ein Fehler nichts kostet: die erste Sprungfeder über festem Boden, der erste Gegner mit viel Platz davor. Der Spieler lernt so, ohne dass Sie ein Wort erklären müssen.

Halten Sie das erste Level kurz. Zwei Minuten sind genug, um zu merken, ob die Steuerung trägt. Ein langes erstes Level bestraft jeden Fehler doppelt, weil der Weg zurück lang ist.

Erst danach folgen Level zwei und drei. Sie erben die abgestimmte Mechanik und kosten je eine Änderung statt eines neuen Builds. Wer den Aufbau lieber in Richtung Rätsel dreht, findet den Weg in Puzzle-Platformer mit KI bauen.

Was kostet ein Platformer an Credits?

Ein Build kostet 6 Credits, eine Änderung 3, im Hi-Fi-Modus 12 und 6.

Beim Aufwand liegt dieses Genre über dem Durchschnitt, weil das Gefühl in Runden entsteht. Ein Build plus zehn bis zwölf Änderungen ist realistisch, und die Hälfte davon geht in Sprung und Steuerung, nicht in Inhalte.

Tarif Preis Guthaben Was das hier heißt
Free 0 $ 5 Credits reicht nicht für einen ganzen Build
Pro 25 $ pro Monat 200 Credits 33 Builds oder 66 Änderungen
Business 99 $ pro Monat 800 Credits mehrere Spiele parallel

Ein einfacher Build steht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Plattform um das Spiel herum kostet 12 Credits für die ersten drei Seiten und danach 3 je weiterer Seite. Abgerechnet wird in US-Dollar.

Wo hört das Genre auf?

Es entsteht 2D und im Browser. Kein 3D, keine installierte App im Store, kein Echtzeit-Mehrspieler über das Netz. Zwei Personen abwechselnd an einem Gerät und eine Bestenliste sind dagegen machbar.

Große, gewachsene Level sind Handarbeit. Ein durchdachter Abschnitt ist ein Prompt, dreißig Abschnitte mit Schwierigkeitskurve sind dreißig Entscheidungen. Sehr spezielle Fachlogik entsteht über Änderungen, nicht über einen einzigen Satz, und bei einem umfangreichen Produkt ersetzt der Builder kein Entwicklungsteam.

Eigene Figuren und Animationen bleiben Ihre Aufgabe. Der Builder erzeugt ein sauberes Erscheinungsbild aus Formen und Farben. Sobald Sie eine wiedererkennbare Spielfigur wollen, brauchen Sie eigene Bilder und die passenden Nutzungsrechte.

Womit fange ich an?

Schreiben Sie die sechs Angaben aus der ersten Tabelle in einen Absatz, bauen Sie und spielen Sie drei Runden. Notieren Sie dabei nur die Stelle, an der Sie sich geärgert haben. Genau die ist Ihre erste Änderung, und sie betrifft fast immer den Sprung.

Wenn die Steuerung sitzt, kommen Gegner, Münzen und ein zweites Level dazu. Vorher lohnt sich keins davon. Ein verwandtes Genre mit gleicher Physik und weniger Levelarbeit steht in Endless Runner mit KI bauen.

Veröffentlichte Projekte laufen unter einer Adresse wie ihr-spiel.zugo.run, auf Rechner und Telefon, ohne Installation, und eine eigene Domain lässt sich verbinden. Beschreiben Sie Ihre Figur und Ihren Sprung auf zugo.dev und lassen Sie danach jemanden spielen, der nicht weiß, wie es entstanden ist.

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