Autoren-Website ohne Code erstellen: Bücher und Lesungen
Autoren-Website ohne Code erstellen: Bücher und Lesungen
Sie beschreiben in Zugo Ihre Bücher, Ihr Genre, kommende Lesungen und den Weg, auf dem man Sie buchen soll. Der Builder erzeugt daraus eine Website mit Buchseiten, Terminen, Vita und Kontakt, prüft das Ergebnis in einer Sandbox und veröffentlicht es unter Ihrer eigenen Domain. Programmieren müssen Sie dafür nichts.
Die Frage ist weniger, wie die Seite entsteht, sondern für wen. Eine Autorenseite bedient drei Gruppen mit sehr verschiedenen Interessen, und die meisten Auftritte schreiben nur für eine davon.
Was sucht ein Leser auf einer Autorenseite?
Zuerst die Antwort auf eine einzige Frage: Was hat diese Person geschrieben, und in welcher Reihenfolge lese ich das. Bei Reihen ist die Reihenfolge sogar das Wichtigste überhaupt, und sie fehlt erstaunlich oft, obwohl danach in Foren täglich gefragt wird.
Danach kommt die Leseprobe. Ein bis zwei Kapitel als lesbarer Text auf der Seite selbst, nicht als Datei zum Herunterladen. Wer ein PDF öffnen muss, um zu prüfen, ob ihm der Ton gefällt, tut es meistens nicht.
Der dritte Punkt sind die Bezugsquellen, und hier liegt eine deutsche Besonderheit: Durch die Buchpreisbindung kostet ein neues Buch überall dasselbe. Sie verlieren also nichts, wenn Sie neben dem großen Versandhändler auch auf den Buchhandel vor Ort verweisen, und viele Leserinnen rechnen Ihnen das an.
Was Leser dagegen selten suchen, sind lange Texte über den Schreibprozess. Ein Absatz zur Person genügt an dieser Stelle. Die ausführliche Vita gehört auf eine eigene Seite, wo sie eine andere Gruppe findet: die Veranstalter.
Wie stellt man Bücher dar, ohne einen Shop zu bauen?
| Element je Buch | Warum es zählt | Häufiger Fehler |
|---|---|---|
| Cover in guter Auflösung | erstes Wiedererkennungszeichen | winziges Bild vom Verlag |
| Ein Satz zum Buch | entscheidet über das Weiterlesen | kompletter Klappentext |
| Genre und Umfang | ordnet die Erwartung | gar nicht genannt |
| Reihenfolge in der Reihe | häufigste Leserfrage | nur Erscheinungsdatum |
| Leseprobe als Text | ersetzt das Blättern im Laden | nur als Datei |
| Bezugsquellen | schließt den Kauf ab | ein einziger Händlerlink |
| Verlag und ISBN | Buchhandlungen bestellen danach | fehlt komplett |
Die ISBN wirkt technisch und ist trotzdem wichtig. Wer Ihr Buch in einer Buchhandlung bestellen will, nennt entweder Titel und Autor oder eben diese Nummer, und bei ähnlichen Titeln erspart sie dem Personal die Sucherei.
Bei Selbstverlag kommt der Verkauf signierter Exemplare dazu. Das lässt sich über ein Formular und Stripe abwickeln, mit klarer Angabe zu Versandkosten und Lieferzeit. Rechnen Sie ehrlich mit dem Aufwand: Jedes verschickte Buch ist ein Gang zur Post.
Warum ist die Seite für Veranstalter die wichtigste?
Weil dort das Geld herkommt. Lesungen, Schulveranstaltungen, Buchmessen und Moderationen sind für viele Autorinnen die verlässlichere Einnahmequelle als Tantiemen, und die Menschen, die so etwas organisieren, arbeiten unter Zeitdruck.
Geben Sie ihnen alles, was sie brauchen, ohne dass sie fragen müssen: Vita in einer kurzen und einer längeren Fassung zum Kopieren, zwei Pressefotos zum Herunterladen mit dem Namen des Fotografen, eine Beschreibung des Programms, die technischen Anforderungen und einen Hinweis auf den Honorarrahmen.
Der Honorarrahmen ist der Punkt, an dem viele zögern. Nennen Sie zumindest eine Untergrenze. Bibliotheken und Schulen arbeiten mit festen Budgets, und eine Anfrage, die von vornherein nicht passt, kostet beide Seiten mehrere Mails.
Dazu die Terminliste kommender Lesungen mit Ort, Datum, Uhrzeit und Link zum Veranstalter. Eine gepflegte Terminseite wird häufiger aufgerufen als jede Buchseite, und sie ist mit einer Änderung im Monat aktuell zu halten.
Wie lautet der Prompt für eine Autoren-Website?
Beschreiben Sie Ihr Werk und Ihre Ziele konkret. Ein allgemeiner Prompt liefert eine allgemeine Seite, wie es sie in diesem Genre schon zu viele gibt.
Website für eine Autorin von Kriminalromanen aus Hamburg. Drei Bände einer Reihe und ein Einzelroman. Startseite mit dem aktuellen Buch, kurzem Text zur Person und den nächsten Lesungsterminen. Je Buch eine eigene Seite mit Cover, kurzer Beschreibung, Leseprobe als Text, Verlag, ISBN und Bezugsquellen. Seite mit allen Terminen. Seite für Veranstalter mit Vita in zwei Längen, Pressefotos, Programmbeschreibung, Technikbedarf und Honorarrahmen. Seite mit Pressestimmen. Anmeldung zum Newsletter. Ruhige, literarische Gestaltung, viel Weißraum, große Schrift, mobil zuerst.
Farbwerte und Schriftnamen können Sie weglassen. Die Optik ziehen Sie mit einer einzelnen Änderung nach, sobald die Struktur steht. Eine vergessene Seite verschiebt dagegen die ganze Navigation und kostet einen neuen Build.
Prüfen Sie danach jede ISBN und jeden Verlagsnamen selbst. Der Builder übernimmt Ihren Text unverändert, und eine falsche Nummer führt Buchhandlungen zu einem anderen Titel. Wie Sie regelmäßig Texte veröffentlichen, ohne eine zweite Seite zu bauen, zeigt Blog erstellen ohne Code.
Wie baut man einen Newsletter sauber auf?
Der Newsletter ist für Autorinnen die einzige Verbindung zu Lesern, die niemand anderem gehört. Plattformen ändern ihre Regeln, eine Liste von Mailadressen bleibt. Deshalb gehört die Anmeldung sichtbar auf die Startseite und ans Ende jeder Buchseite.
Technisch läuft der Versand über Resend, die Adressen können in Supabase liegen. Wichtig ist das Verfahren mit Bestätigungsmail: Wer sich einträgt, bekommt zuerst eine Mail mit einem Link und ist erst danach eingetragen. Ohne diese Bestätigung ist die Liste rechtlich angreifbar.
Sagen Sie außerdem hin, was drin steht und wie oft er kommt. "Vier bis fünf Mal im Jahr, wenn es ein neues Buch oder einen Termin in Ihrer Nähe gibt" bringt mehr Anmeldungen als jedes Versprechen von Exklusivinhalten, das Sie später halten müssten.
Ein Abmeldelink gehört in jede Mail, und die Datenschutzerklärung muss beschreiben, was mit den Adressen passiert. Beides ist in einer halben Stunde erledigt und später schwer nachzuholen.
Was kostet die Autoren-Website im Builder?
| Aktion | Credits | Im Hi-Fi-Modus |
|---|---|---|
| Änderung an einem Projekt | 3 | 6 |
| Frischer Build | 6 | 12 |
| Mehrseitige Plattform | 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weiterer Seite | doppelt |
Die Tarife: Free gibt Ihnen 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat und enthält 200 Credits, Business kostet 99 $ im Monat und enthält 800. Zweihundert Credits entsprechen etwa 16 mehrseitigen Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen, wenn Sie alles in eine Richtung ausgeben. Abgerechnet wird in US-Dollar.
Für eine Autorin heißt das: Der Aufbau kostet weniger als eine Anfahrt zu einer auswärtigen Lesung, und danach fallen ein paar Änderungen im Jahr an, meist für neue Termine und ein neues Buch. Beachten Sie, dass die 5 Credits im kostenlosen Tarif unter den 6 für einen Build liegen.
Eine einfache Seite steht in etwa einer Minute, ein mehrseitiger Auftritt braucht einige Minuten. Vor der Auslieferung läuft jeder Build in einer Sandbox, und was dort nicht öffnet, bekommen Sie gar nicht erst zu sehen.
Was ist rechtlich zu beachten?
Impressum und Datenschutzerklärung gehören in die Fußzeile, auch bei einer schmalen Seite mit vier Unterseiten. Sobald Sie regelmäßig Texte veröffentlichen oder einen Newsletter versenden, sind die Anforderungen an die Angaben höher als bei einer reinen Visitenkarte.
Bei Pressestimmen gilt: kurze Zitate mit Nennung der Quelle und, wenn möglich, mit Link. Ganze Rezensionen zu übernehmen, ist auch dann heikel, wenn sie freundlich ausfällt. Bei Covern klären Sie mit dem Verlag, in welcher Auflösung und in welchem Zusammenhang Sie sie verwenden dürfen.
Pressefotos brauchen den Namen des Fotografen direkt daneben, und zwar in der Form, die Ihr Vertrag vorsieht. Das ist der Fehler, der auf Autorenseiten am häufigsten passiert, und er ist mit einer Zeile Text zu vermeiden.
Wo endet der Builder bei Autorinnen und Autoren?
Bei allem, was nach dem Verkauf kommt. Ein Shop mit automatischer Auslieferung von E-Books, Lizenzverwaltung oder Wasserzeichen entsteht in Zugo nicht. Wer digitale Bücher direkt verkaufen will, ist mit einer spezialisierten Plattform besser bedient, und das gilt unabhängig vom Builder.
Auch eine Leser-Community mit Konten, Kommentaren und Moderation ist ein eigenes Vorhaben. Sehr spezifische Fachlogik wächst über mehrere Änderungen statt aus einem einzigen Prompt, und bei einem großen Vorhaben ersetzt der Builder kein Entwicklungsteam.
Was er zuverlässig liefert, ist der Auftritt, den fast jede Autorin braucht und viele jahrelang aufschieben: Bücher, Leseproben, Termine, Material für Veranstalter, Newsletter, Kontakt. Verwandte Aufbauten finden Sie in Künstler-Website mit KI erstellen und in Buchhandlung-Website erstellen ohne Code. Es stehen 25 fertige Vorlagen bereit, davon 5 für Spiele, und die erste Fassung sehen Sie nach wenigen Minuten auf zugo.dev.