Website für Steuerberater ohne Code mit KI erstellen
Website für Steuerberater ohne Code mit KI erstellen
Beschreiben Sie die Kanzlei so, wie Sie sie einem neuen Mandanten am Telefon erklären, und lassen Sie daraus eine mehrseitige Seite bauen: Start, Leistungen, Team, Kontakt mit Terminwunsch. Der erste Build dauert einige Minuten, danach folgen zwei bis drei Runden für Texte, Bilder und die Pflichtangaben.
Der Rest dieses Textes ist die Langfassung: welche Seiten wirklich gebraucht werden, wie ein brauchbarer Prompt aussieht, wo Berufsrecht und Datenschutz hineinreden und an welcher Stelle ein Builder für eine Kanzlei aufhört zu genügen.
Welche Seiten braucht eine Kanzlei wirklich?
Weniger, als die meisten Entwürfe vorsehen. Wer einen Steuerberater sucht, prüft in wenigen Minuten drei Dinge: Passt die Kanzlei zu meinem Fall, wirkt sie verlässlich, und wie nehme ich Kontakt auf.
| Seite | Zweck | Inhalt, der zählt |
|---|---|---|
| Start | Einordnung in zehn Sekunden | Wer betreut wen, Ort, ein klarer Kontaktweg |
| Leistungen | Passt mein Fall dazu | Jahresabschluss, Lohn, Einkommensteuer, Beratung |
| Für wen wir arbeiten | Selbstauswahl der Mandanten | Handwerk, Freiberufler, GmbH, Vermieter |
| Team | Vertrauen durch Gesichter | Foto, Name, Zuständigkeit, Berufsbezeichnung |
| Ablauf und Unterlagen | Angst vor Aufwand nehmen | Erstgespräch, Wechsel der Kanzlei, Belegwege |
| Kontakt | Termin oder Rückruf | Formular mit Terminwunsch, Telefon, Anfahrt |
| Pflichtseiten | Rechtliche Anforderungen | Impressum, Datenschutzerklärung |
Eine Seite fehlt in dieser Liste bewusst: der Blog. Er ist sinnvoll, wenn ihn jemand pflegt, und schadet, wenn der letzte Beitrag von vorletztem Jahr über Fristen berichtet, die längst vorbei sind. Fangen Sie ohne an und ergänzen Sie ihn, wenn eine Person im Team ihn tatsächlich übernimmt.
Wie sieht der Prompt für den ersten Build aus?
Konkret, mit Ort, Mandantentypen und Ziel. Ein Beispiel, das Sie übernehmen und anpassen können:
Mehrseitige Website für eine Steuerkanzlei in Augsburg mit vier Mitarbeitenden.
Mandanten: Handwerksbetriebe, Freiberufler, kleine GmbHs, private Vermieter.
Seiten: Start, Leistungen, Für wen wir arbeiten, Team, Ablauf, Kontakt,
Impressum, Datenschutz.
Ziel jeder Seite: Anfrage über das Kontaktformular oder Anruf.
Kontaktformular mit Name, E-Mail, Telefon, Art des Anliegens (Auswahl:
Jahresabschluss, Lohnabrechnung, Einkommensteuer, Wechsel der Kanzlei),
Wunschzeitraum für ein Erstgespräch, Freitextfeld.
Hinweis über dem Formular: keine Unterlagen oder Steuerdaten übermitteln.
Ton: sachlich, ruhig, ohne Werbesprache. Keine Versprechen zu Erstattungen.
Gestaltung: viel Weißraum, dunkles Blau, serifenlose Schrift, keine
Farbverläufe, keine Symbolbilder mit Aktenordnern.
Mobil zuerst, große Schrift, Telefonnummer oben klickbar.
Zwei Details in diesem Prompt sind wichtiger, als sie aussehen. Der Hinweis, keine Unterlagen über das Formular zu schicken, verhindert, dass Ihnen Mandanten Belege in ein Feld kopieren, das dafür nicht gedacht ist. Und die Auswahl beim Anliegen sortiert Anfragen schon vor dem ersten Rückruf. Wie sich solche Beschreibungen allgemein aufbauen, steht in Wie schreibe ich einen guten Prompt.
Was gehört auf die Startseite, damit jemand anruft?
Der erste Bildschirm entscheidet. Dort gehören drei Angaben hin: was Sie machen, für wen, und wo Sie sitzen. „Steuerkanzlei in Augsburg für Handwerk, Freiberufler und kleine GmbHs" leistet mehr als jeder Slogan über Partnerschaft auf Augenhöhe.
Direkt darunter der Kontaktweg, und zwar beides: Telefonnummer für die, die jetzt reden wollen, und Formular für die, die abends um elf schauen. Auf dem Telefon sollte die Nummer klickbar sein, weil ein erheblicher Teil der Besucher genau das tun will.
Was Vertrauen erzeugt, ist unspektakulär: echte Fotos aus der Kanzlei statt Bildagentur, Namen mit Zuständigkeit, klare Angabe der Berufsbezeichnung. Was Vertrauen zerstört, ebenfalls: Superlative, Versprechen zur Höhe von Erstattungen und ein Formular, das nach zehn Angaben fragt, bevor überhaupt gesprochen wurde. Für den ersten Bildschirm gilt dieselbe Regel wie für jede Zielseite: eine Aussage, ein Weg, keine Ablenkung daneben.
Wie bekomme ich Terminwunsch und Anfragen sinnvoll organisiert?
Über zwei angebundene Dienste. Supabase nimmt die Anfragen als Datenbank auf, Resend verschickt die Bestätigung an den Absender und die Benachrichtigung an die Kanzlei.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Terminwunsch und Terminbuchung. Ein Wunschzeitraum im Formular ist einfach, verlässlich und passt zum Alltag einer Kanzlei, in der ohnehin jemand zurückruft. Eine echte Buchung mit Kalenderabgleich ist Mehraufwand und lohnt sich erst, wenn viele Erstgespräche in feste Zeitfenster passen.
Der ernste Punkt bei diesem Schritt ist der Umfang der Daten. Nehmen Sie über das Formular nur entgegen, was für den Rückruf nötig ist. Steuernummern, Umsätze, Unterlagen und alles, was unter die Verschwiegenheitspflicht fällt, gehören nicht in ein Webformular, sondern in den Weg, den Ihre Kanzlei dafür ohnehin nutzt. Ein Satz über dem Formular spart Ihnen die späteren Löschvorgänge.
Kann ich einen Mandantenbereich mit Anmeldung bauen?
Einen einfachen ja. Supabase liefert Anmeldung, Nutzerkonten und Dateiablage, und damit lässt sich ein geschlossener Bereich bauen: Ankündigungen, Fristenübersicht, Formulare zum Herunterladen, ein Bereich je Mandant.
Ein vollwertiges Belegportal ist etwas anderes. Sobald Belege buchhalterisch weiterverarbeitet, revisionssicher abgelegt und mit Ihrer Kanzleisoftware abgeglichen werden sollen, sind spezialisierte Portale und die Werkzeuge Ihres Softwareanbieters die bessere Wahl. Sie bringen die Abläufe, Aufbewahrungslogik und Schnittstellen mit, die im Kanzleialltag über Jahre gewachsen sind, und das baut niemand nebenbei nach.
Die sinnvolle Aufteilung sieht deshalb meist so aus: Die Website ist der öffentliche Auftritt und der Anfragekanal, der Belegaustausch bleibt in der dafür vorgesehenen Software. Wer beides vermischt, bekommt zwei halbe Lösungen. Wie ein geschützter Bereich technisch entsteht, steht in Kann KI eine Anmeldung bauen.
Was ist berufsrechtlich und beim Datenschutz zu beachten?
Mehr als bei einer gewöhnlichen Firmenseite, und dieser Teil lässt sich nicht generieren.
Ins Impressum gehören bei einem Steuerberater üblicherweise Angaben, die andere Betriebe nicht brauchen: die Berufsbezeichnung und der Staat, in dem sie verliehen wurde, die zuständige Steuerberaterkammer, die berufsrechtlichen Regelungen mit Fundstelle sowie Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung. Die genaue Ausgestaltung ändert sich, deshalb ist die verlässliche Quelle Ihre Kammer und nicht ein Textgenerator.
Für Werbung gelten Grenzen. Vergleichende Aussagen, Erfolgsversprechen und reißerische Formulierungen sind im Kanzleiumfeld heikel, und was zulässig ist, entscheidet nicht das Bauchgefühl beim Texten. Lassen Sie den Entwurf von jemandem lesen, der die Berufsordnung kennt, bevor die Seite online geht.
Beim Datenschutz kommen die üblichen Pflichten dazu: eine Datenschutzerklärung, die die tatsächlich eingesetzten Dienste nennt, eine Einwilligung, bevor Statistik-Werkzeuge laufen, und Verträge zur Auftragsverarbeitung mit den Anbietern, die für Sie personenbezogene Daten verarbeiten. Bei einer Kanzlei kommt die Verschwiegenheitspflicht hinzu, und die ist strenger als das, was die meisten Vorlagen im Netz abbilden.
Was kostet das im Builder?
Eine Kanzleiseite ist eine mehrseitige Plattform, deshalb rechnet sich das so:
| Aktion | Credits | Im Hi-Fi-Modus |
|---|---|---|
| Mehrseitige Plattform, erste drei Seiten | 12 | doppelt |
| Jede weitere Seite | 3 | doppelt |
| Spätere Änderung | 3 | 6 |
| Einzelner frischer Build | 6 | 12 |
Für die sieben Seiten aus der Tabelle oben heißt das: 12 Credits für die ersten drei, dann 3 je weiterer Seite. Rechnen Sie zwei bis drei Änderungsrunden dazu, bis Texte und Fotos sitzen.
Die Tarife: Free enthält 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800, abgerechnet in US-Dollar. Zweihundert Credits sind rund 16 mehrseitige Plattformen oder 33 Builds oder 66 Änderungen. Beachten Sie, dass 5 Credits im Free-Tarif unter den 6 Credits eines vollständigen Builds liegen, und dass eine Änderung 3 Credits kostet, nicht 1. Dazu kommt die jährliche Gebühr für Ihre Domain beim Registrar.
Wie läuft der Bau Schritt für Schritt ab?
In dieser Reihenfolge, weil sie Fehler früh sichtbar macht.
- Inhalte sammeln: Leistungen, Zuständigkeiten im Team, Anfahrt, Öffnungszeiten, vier bis acht echte Fotos.
- Den Prompt oben anpassen und den ersten Build starten. Eine mehrseitige Plattform braucht einige Minuten.
- Ergebnis auf dem Telefon ansehen, nicht nur am Rechner. Die meisten Mandanten kommen mobil.
- Anmerkungen sammeln und gebündelt als eine Änderung übergeben, statt fünf einzelne Runden zu starten.
- Kontaktformular mit einer echten Testanfrage prüfen, inklusive Bestätigungsmail über Resend.
- Impressum und Datenschutzerklärung einsetzen und prüfen lassen.
- Veröffentlichen. Die Seite läuft zunächst unter einer Adresse auf
zugo.run, die eigene Domain kommt danach dazu: KI-App-Builder mit eigener Domain.
Vor der Übergabe läuft jeder Build in einer Sandbox, und was nicht startet, wird nicht ausgeliefert. Diese Prüfung sagt, dass die Seite öffnet, nicht dass Ihre Pflichtangaben vollständig sind.
Wo stößt der Builder bei einer Kanzlei an Grenzen?
An drei Stellen, und sie gehören vor der Entscheidung genannt. Sehr spezifische Fachlogik, etwa eine Honorarberechnung mit Gebührentabellen und Ausnahmen, entsteht über mehrere gezielte Änderungen und nicht über einen einzigen Prompt. Der Anschluss an Kanzleisoftware und Belegportale ist nicht der Rahmen dieses Werkzeugs. Und bei einem Produkt, das jahrelang gepflegt und überwacht wird, ersetzt der Builder kein Entwicklungsteam.
Für den Zweck, um den es hier geht, nämlich einen ordentlichen öffentlichen Auftritt mit funktionierendem Anfrageweg, reicht er ohne Abstriche. Es gibt 25 Vorlagen als Ausgangspunkt, davon 5 für Spiele. Anfangen können Sie mit dem Prompt oben auf zugo.dev, und die erste Fassung sehen Sie noch am selben Vormittag.