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Rechner-App ohne Code erstellen: Anleitung mit KI-Builder

Rechner-App ohne Code erstellen: so entsteht sie in wenigen Minuten

Eine Rechner-App entsteht ohne Code, indem Sie in einem KI-Builder beschreiben, welche Werte der Nutzer eingibt, welche Formel dahinterliegt und welches Ergebnis erscheinen soll. Zugo baut daraus eine fertige Seite mit Eingabefeldern und Ergebnisanzeige. Ein einfacher Rechner kostet 6 Credits und ist nach etwa einer Minute erreichbar.

Der Rest dieses Textes zeigt, welche Rechner sich als eigene Seite wirklich lohnen, wie ein Prompt aussieht, aus dem eine korrekte Formel entsteht, und woran Sie merken, dass die App zwar hübsch aussieht, aber falsch rechnet.

Welche Rechner lohnen sich überhaupt als eigene Seite?

Ein Rechner ist kein Selbstzweck. Er lohnt sich dort, wo Besucher eine Zahl im Kopf haben, die sie nicht selbst ausrechnen wollen, und wo diese Zahl die Kaufentscheidung vorbereitet. Genau deshalb funktionieren Angebotsrechner auf Handwerkerseiten so gut: Sie beantworten die einzige Frage, wegen der jemand sonst anruft.

Rechnertyp Typische Eingaben Ergebnis Wer ihn braucht
Angebotsrechner Fläche, Leistungsumfang, Anfahrt Preisspanne Handwerk, Agenturen, Umzüge
Finanzierungsrechner Betrag, Laufzeit, Zinssatz Monatsrate Autohaus, Möbelhaus, Makler
Verbrauchsrechner Menge, Dauer, Tarif Kosten pro Jahr Energie, Fuhrpark, Technik
Portionsrechner Personen, Menüart Mengen, Gesamtpreis Catering, Gastronomie
Eignungsrechner Punkte aus mehreren Fragen Empfehlung Beratung, Kurse, Versicherung

Die letzte Zeile ist ein Grenzfall: Sobald aus dem Rechner eine Abfolge von Fragen mit Auswertung wird, entsteht eher ein Test als ein Rechner. Wie das aufgebaut wird, steht in der Anleitung zur Quiz-App.

Wie läuft der Bau Schritt für Schritt ab?

Der Ablauf ist bei jedem Rechner derselbe, unabhängig vom Fachgebiet. Sie beschreiben zuerst das Ziel, dann die Formel, dann das Aussehen. Diese Reihenfolge ist wichtig, weil ein Modell, das zuerst über Farben nachdenkt, die Rechenlogik als Nebensache behandelt.

  1. Formel aufschreiben, bevor Sie den Builder öffnen. Ein Satz genügt, aber er muss vollständig sein.
  2. Eingabefelder benennen, mit Einheit und erlaubtem Bereich (Quadratmeter, ganze Zahlen, mindestens 10).
  3. Prompt schreiben und den Bau starten. Das kostet 6 Credits.
  4. Ergebnis mit drei selbst gerechneten Beispielen prüfen.
  5. Abweichungen per Bearbeitung korrigieren, jede kostet 3 Credits.
  6. Veröffentlichen. Das Projekt liegt danach unter einer Adresse wie ihr-rechner.zugo.run, eine eigene Domain lässt sich ergänzen.

Vor der Ausgabe läuft das Projekt durch eine Sandbox: Ein Build, der sich nicht öffnen lässt, wird gar nicht erst ausgeliefert. Das ersetzt aber keine fachliche Prüfung. Ob die Seite lädt, weiß der Builder. Ob 19 Prozent Mehrwertsteuer korrekt aufgeschlagen werden, wissen nur Sie.

Was muss im Prompt stehen, damit die Formel stimmt?

Der häufigste Fehler ist ein Prompt, der das Thema nennt und die Rechnung offenlässt. „Baue einen Preisrechner für meine Malerfirma" führt zu einer schönen Seite mit erfundenen Preisen. Das Modell füllt jede Lücke, die Sie lassen, und es fragt nicht nach.

Ein brauchbarer Prompt enthält vier Blöcke: Eingaben, Rechenweg, Ausgabe, Randfälle. Der Rechenweg gehört wörtlich hinein, am besten als Gleichung. Formulieren Sie ihn so, wie Sie ihn einem neuen Mitarbeiter erklären würden.

Eingaben: Wandfläche in Quadratmetern, Anzahl der Anstriche (1 bis 3), Zuschlag für Altbau (ja/nein). Rechenweg: Fläche mal Anstriche mal 8,50 Euro Grundpreis, bei Altbau plus 15 Prozent. Ausgabe: Nettopreis, Mehrwertsteuer, Bruttopreis, jeweils gerundet auf volle Euro. Randfälle: unter 5 Quadratmeter erscheint der Hinweis auf einen Mindestauftragswert.

Solche Prompts sind länger als das, was die meisten Menschen tippen. Sie sparen trotzdem Zeit, weil jede Nachbesserung wieder 3 Credits kostet und drei ungenaue Sätze schnell teurer werden als ein präziser Absatz. Mehr dazu steht in der Anleitung zum guten Prompt.

Was kostet eine Rechner-App an Credits?

Die Preise sind fest und hängen nicht davon ab, wie kompliziert Ihre Formel ist. Bezahlt wird die Aktion, nicht die Rechenlast.

Aktion Standard Hi-Fi
Erster Build der Rechnerseite 6 Credits 12 Credits
Jede spätere Bearbeitung 3 Credits 6 Credits
Mehrseitige Plattform, erste drei Seiten 12 Credits nach Modus
Jede weitere Seite der Plattform 3 Credits nach Modus

Free startet mit 5 Credits, was für einen ersten Versuch reicht, aber nicht für die Feinarbeit. Pro kostet $25 im Monat und enthält 200 Credits, also etwa 33 Builds oder 66 Bearbeitungen. Business liegt bei $99 im Monat mit 800 Credits. Ein realistischer Rechner besteht aus einem Build und drei Korrekturen, verbraucht also 6 Credits plus dreimal 3 Credits.

Wie teste ich, ob die App richtig rechnet?

Rechnen Sie drei Fälle vorher von Hand aus und schreiben Sie die Ergebnisse auf, bevor Sie die Seite öffnen. Wer erst rechnet, nachdem er das Ergebnis der App gesehen hat, bestätigt sie nur. Der Test muss die Möglichkeit haben, zu scheitern, sonst ist er keiner.

Diese drei Fälle decken die meisten Fehler ab:

  • Der Normalfall. Werte aus der Mitte des erwarteten Bereichs. Hier fällt auf, wenn eine Konstante falsch übernommen wurde.
  • Der Randfall. Kleinstmögliche und größtmögliche Eingabe. Hier zeigt sich, ob Mindestwerte und Zuschläge überhaupt greifen.
  • Der Unsinnsfall. Null, ein negativer Wert, ein Buchstabe im Zahlenfeld. Ein Rechner, der darauf mit einer Zahl antwortet, ist gefährlicher als einer, der abstürzt.

Besonders wachsam sollten Sie bei Prozentwerten und Rundungen sein. Ein Rechner, der Netto und Brutto vertauscht, produziert Zahlen, die plausibel aussehen, und genau deshalb fällt der Fehler oft erst dem Kunden auf.

Wie wird aus dem Rechner eine Anfrage?

Ein Rechner ohne Anschluss erzeugt Zahlen, aber keine Kontakte. Der Übergang gelingt, wenn das Ergebnis sichtbar bleibt und daneben eine kleine Handlung angeboten wird: Ergebnis per E-Mail schicken, unverbindlich prüfen lassen, Termin vereinbaren.

Technisch stehen dafür die üblichen Bausteine bereit. Supabase speichert Anfragen mitsamt den eingegebenen Werten, Resend verschickt die Bestätigung, Google Analytics zeigt, wie viele Besucher den Rechner bis zum Ergebnis benutzen. Stripe kommt hinzu, sobald aus der Berechnung direkt eine Zahlung wird.

Halten Sie das Formular kurz. Wer gerade einen Preis gesehen hat, gibt eine E-Mail-Adresse heraus, aber selten seine vollständige Anschrift. Alles Weitere klären Sie im Gespräch.

Wie bleibt der Rechner auf dem Handy benutzbar?

Die Mehrheit der Besucher öffnet einen Rechner unterwegs, oft mit einer Hand. Das ändert die Anforderungen an das Layout stärker, als es beim Entwurf am großen Bildschirm wirkt. Drei Punkte entscheiden über Abbruch oder Ergebnis.

Erstens die Tastatur. Zahlenfelder sollten die Zifferntastatur öffnen, nicht die vollständige Schreibtastatur. Schreiben Sie in den Prompt ausdrücklich, dass es sich um numerische Eingaben handelt. Zweitens die Sichtbarkeit des Ergebnisses. Wenn die Ausgabe unter der Tastatur verschwindet, glaubt der Nutzer, es sei nichts passiert. Ein Ergebnisfeld, das oberhalb der Eingaben oder in einem festen Streifen sitzt, löst das Problem.

Drittens die Anzahl der Felder. Jedes zusätzliche Feld kostet Abschlüsse. Fünf Eingaben sind auf dem Telefon bereits viel; alles darüber gehört in einen zweiten Schritt oder in das spätere Gespräch. Prüfen Sie das nicht in der Vorschau, sondern auf einem echten Telefon, denn erst dort sehen Sie, was die Tastatur verdeckt.

Wo liegen die Grenzen einer Rechner-App aus dem Builder?

Drei Grenzen sind real und sollten vor dem Start klar sein.

Erstens ersetzt Zugo kein Entwicklungsteam bei einem komplexen Produkt. Ein Rechner mit Staffelpreisen, Kundengruppen, Lagerbestand und Vertragslogik ist kein Rechner mehr, sondern eine Anwendung, und die wächst über das hinaus, was ein Prompt sinnvoll abbildet.

Zweitens entsteht sehr spezifische Fachlogik nicht in einem Durchgang. Tarifwerke, regionale Zuschläge oder Sonderregeln bekommen Sie über mehrere Bearbeitungen hinein, nicht über einen einzigen langen Satz. Das ist kein Fehler des Builders, sondern die normale Art, wie Software entsteht.

Drittens haftet die Formel bei Ihnen. Der Builder prüft, ob die Seite funktioniert, nicht ob Ihr Zinssatz stimmt. Bei Rechnern mit finanzieller oder gesundheitlicher Wirkung gehört ein sichtbarer Hinweis dazu, dass das Ergebnis unverbindlich ist.

Was kommt nach dem Veröffentlichen?

Nach dem Veröffentlichen ist der Rechner sofort erreichbar und lässt sich verlinken. Sinnvoll sind drei Schritte in dieser Reihenfolge: eigene Domain verbinden, Analytics einschalten, den Rechner von der Seite aus verlinken, auf der die Kunden ohnehin landen. Oft ist das eine Landingpage, die den Rechner als Argument benutzt.

Wenn Sie es ausprobieren wollen: Die 5 Credits im Free-Tarif reichen für einen vollständigen ersten Build unter https://zugo.dev. Ob Ihre Formel trägt, sehen Sie danach in fünf Minuten Handrechnung.

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