Zugo vs. Bubble: Welcher Weg passt zu Ihrer Web-App?
Zugo vs. Bubble: Welcher Weg passt zu Ihrer Web-App?
Bubble ist eine visuelle Plattform, auf der Sie Datenmodell, Oberfläche und Abläufe selbst zusammensetzen, ohne Code zu schreiben. Zugo erzeugt aus einer geschriebenen Beschreibung fertigen Quelltext für Websites, Apps und 2D-Spiele. Bubble gewinnt bei tiefer Fachlogik, Zugo beim Tempo und beim Besitz am Ergebnis.
Wir entwickeln Zugo, und Bubble ist die ältere und in vielen Bereichen mächtigere Plattform. Deshalb steht weiter unten ein eigener Abschnitt darüber, wann Sie besser dort bleiben. Wer eine funktionierende Anwendung hat, verliert bei einem übereilten Wechsel mehr als er gewinnt.
Wofür wird Bubble seit Jahren eingesetzt?
Bubble ist visuelle Programmierung. Sie legen Datentypen an, ziehen Elemente auf eine Seite und bauen Abläufe aus Schritten und Bedingungen zusammen. Was anderswo eine Funktion im Code wäre, ist hier eine Kette aus sichtbaren Blöcken, die Sie selbst kontrollieren.
Die Tiefe dieser Logik ist der eigentliche Grund für die Beliebtheit. Bedingte Abläufe, geplante Aufgaben, Rechte auf Datensatzebene, Verbindungen zu fremden Schnittstellen: Solche Anforderungen lassen sich abbilden, ohne dass jemand eine Zeile schreibt. Für Marktplätze und Portale mit vielen Regeln ist das erprobt.
Dazu kommt ein Ökosystem, das kein junges Produkt in kurzer Zeit aufholt. Erweiterungen aus einem Marktplatz, ausführliche Lernangebote, ein aktives Forum und Agenturen wie Freiberufler, die genau diese Plattform beherrschen. Wer jemanden für Bubble sucht, findet ihn.
Was macht Zugo an dieser Stelle anders?
Bei Zugo bauen Sie nichts zusammen, sondern beschreiben es. Aus dem Text entsteht der Quelltext für eine Website, eine Web-Anwendung, eine mehrseitige Plattform oder ein 2D-Spiel im Browser. Ein einfacher Build steht in etwa einer Minute, eine große Plattform in einigen Minuten.
Vor der Übergabe startet jeder Build in einer Sandbox. Was nicht öffnet, wird nicht ausgeliefert, sondern als Fehlschlag gemeldet. Veröffentlicht wird unter einer Adresse wie ihr-projekt.zugo.run, eine eigene Domain lässt sich verbinden, und der Betrieb kann über Vercel in Ihr eigenes Konto wandern.
Der zweite Unterschied ist der Ausgang. Über den GitHub-Export bekommen Sie den Quelltext als gewöhnliches Projekt. Die Daten liegen in Supabase, also in einer normalen Postgres-Datenbank. Beides bedeutet, dass Ihr Projekt ohne uns weiterleben kann, und das ist eine bewusste Entwurfsentscheidung.
Wie stehen beide nebeneinander?
| Zugo | Bubble | |
|---|---|---|
| Arbeitsweise | Beschreiben in normaler Sprache | Zusammensetzen im visuellen Editor |
| Erste Fassung | etwa eine Minute für einen einfachen Build | nach Einarbeitung und Aufbau |
| Tiefe der Fachlogik | über mehrere Änderungen | sehr weit, ohne Code |
| Datenmodell | Supabase, gewöhnliches Postgres | eingebaut, mit Rechten je Datensatz |
| Anmeldung und Konten | über Supabase | eingebaut |
| Zahlungen | Stripe | Erweiterungen aus dem Marktplatz |
| Erweiterungen | Anbindungen an feste Dienste | großer Marktplatz |
| Codeexport | GitHub, das Projekt gehört Ihnen | Stand in der Dokumentation prüfen |
| Betrieb im eigenen Konto | über Vercel | Plattforminfrastruktur |
| 2D-Spiele | eigener Buildtyp | kein Zielszenario |
| Vorlagen | 25 Vorlagen, davon 5 für Spiele | Vorlagen und Marktplatz |
| Fachkräfte am Markt | Web-Entwickler für exportierten Code | viele Spezialisten für die Plattform |
| Abrechnung | feste Credits je Aktion | Tarife laut Anbieterseite |
Zahlen nennen wir nur für die eigene Spalte. Bubbles Tarife und Funktionen entwickeln sich weiter, und eine abgeschriebene Preisliste wäre in wenigen Monaten eine falsche Auskunft.
Wo ist Bubble klar überlegen?
An vier Stellen, die eine Entscheidung oft allein tragen.
Bei komplizierten Abläufen. Freigabeketten, Provisionsmodelle, Staffelpreise, geplante Aufgaben: Wer solche Regeln sichtbar vor sich haben und einzeln anfassen will, findet in Bubble ein Werkzeug, das genau dafür gebaut wurde.
Beim Marktplatz. Für viele Sonderfälle existiert bereits eine Erweiterung. Das spart nicht nur Zeit, es senkt auch das Risiko, weil andere dieselbe Lösung bereits im Einsatz haben.
Beim Ökosystem. Kurse, Foren, zertifizierte Agenturen, ein großer Markt an Freiberuflern. Wenn Ihr Projekt später fremde Hände braucht, ist die Verfügbarkeit von Fachleuten ein Argument, das schwerer wiegt als jedes Funktionsdetail.
Bei der Reife. Die Plattform trägt seit Jahren Anwendungen im echten Betrieb. Ein junges Produkt kann das nur behaupten, und Behauptungen sind keine Betriebsjahre.
Was kostet die Zugo-Seite in Credits?
Abgerechnet wird je Aktion, nicht nach Last und nicht nach laufender Anwendung.
| Aktion in Zugo | Credits |
|---|---|
| Build einer Website, App oder eines Spiels | 6 |
| Änderung an einem bestehenden Projekt | 3 |
| Mehrseitige Plattform, erste drei Seiten | 12 |
| Jede weitere Seite | 3 |
| Build im Hi-Fi-Modus | 12 |
| Änderung im Hi-Fi-Modus | 6 |
Free enthält einmalig 5 Credits, also weniger als die 6 für einen frischen Build. Pro kostet 25 $ im Monat und bringt 200 Credits, Business kostet 99 $ im Monat und bringt 800 Credits. Zweihundert Credits reichen etwa für 16 mehrseitige Plattformen, 33 Builds oder 66 Änderungen.
Wichtig ist die Form der Rechnung, nicht ihre Höhe. Bezahlt wird das Erzeugen und Ändern, eine Seite, die Sie ein Jahr lang nicht anfassen, kostet in dieser Logik nichts. Lastabhängige Modelle rechnen dafür mit dem Betrieb, was bei wachsendem Verkehr fairer sein kann. Die Details stehen in Was kostet eine KI-Website.
Welcher Fall gehört zu welchem Werkzeug?
| Vorhaben | Bessere Wahl | Grund |
|---|---|---|
| Marktplatz mit Provisionen und Freigaben | Bubble | Abläufe dieser Tiefe sind ihr Kern |
| Firmenauftritt mit Kontaktformular | Zugo | ein Build und eine Adresse |
| Internes Werkzeug mit Anmeldung | beide | bei uns über Supabase, dort eingebaut |
| 2D-Spiel im Browser | Zugo | eigener Buildtyp mit fünf Spielvorlagen |
| Produkt, das ein Entwickler übernehmen soll | Zugo | Export liefert ein echtes Repository |
| Anwendung mit vielen Sonderregeln je Kunde | Bubble | Regeln bleiben sichtbar und einzeln änderbar |
| Landingpage samt Statistik und E-Mails | Zugo | Anbindungen gehören zum Produkt |
| Projekt, für das Sie leicht Hilfe finden müssen | Bubble | großer Markt an Spezialisten |
Wer dazwischen landet, prüft eine Sache: Wie viele Sonderregeln hat das Vorhaben wirklich? Wenige Regeln und viel Oberfläche ziehen zu uns. Viele Regeln, die sich ständig ändern, ziehen zu einer Plattform, die genau dafür gemacht ist. Was mehrseitige Projekte bei uns bedeuten, steht in Kann KI eine mehrseitige Website bauen.
Was leistet Zugo nicht?
Vier Punkte, offen benannt.
Keine sichtbare Ablauflogik. Sie sehen keine Kette aus Schritten und Bedingungen, die Sie einzeln anfassen. Änderungen laufen über Beschreibungen zu je 3 Credits, und bei sehr verzweigten Regeln ist das der langsamere Weg.
Kein Ersatz für ein Entwicklungsteam. Bei einem großen Produkt liefert die Erzeugung eine funktionierende erste Fassung, nicht die Pflege der nächsten drei Jahre.
Sehr spezifische Fachlogik entsteht über Änderungen. Ein einzelner Prompt trifft eine ungewöhnliche Regel selten. Sie entsteht über mehrere Runden, und das ist der ehrliche Preis von Besonderheit.
Spiele sind 2D und laufen im Browser. Ein echter Buildtyp mit einer klaren Grenze, die vor jeder Planung bekannt sein sollte.
Dem gegenüber steht der Besitz am Ergebnis: exportierbarer Quelltext, gewöhnliche Datenbank, Betrieb im eigenen Konto. Wie der Export abläuft, steht in Kann ich den Code exportieren.
Wie komme ich in einem Nachmittag zur Entscheidung?
Nehmen Sie nicht die nächste Gegenüberstellung, sondern den schwierigsten Ablauf Ihres Vorhabens. Nicht die Startseite, sondern die Stelle mit den Bedingungen: wer was sehen darf, was nach einer Zahlung passiert, wann eine Benachrichtigung rausgeht.
Bauen Sie genau diesen Ablauf einmal auf beiden Wegen. Wenn die Regeln in Bubble schneller stehen, ist die Frage beantwortet und Sie haben sich Wochen gespart. Wenn die beschriebene Fassung genügt, sparen Sie sich die Einarbeitung in eine Plattform, die Sie sonst monatelang lernen.
Die zweite Frage betrifft den Ausstieg. Prüfen Sie an einem echten Projekt, wie ein Umzug in beide Richtungen aussähe, bevor Sie sich festlegen. Wer diese Antwort erst nach zwei Jahren sucht, sucht sie unter Zeitdruck, und dann kostet sie das Mehrfache.
Zugo startet kostenlos mit 5 Credits und ohne Karte. Öffnen Sie zugo.dev mit dem Ablauf, über den Sie ohnehin seit Wochen reden, und lassen Sie das Ergebnis die Diskussion abkürzen.