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Kann KI eine Website mit Zahlungen bauen? Ja, über Stripe

Kann KI eine Website mit Zahlungen bauen?

Ja. Über die Stripe-Anbindung entstehen Einmalzahlungen und Abonnements, beschrieben in normalen Sätzen. Der Builder baut die Kasse und den Ablauf drumherum. Was er nicht übernimmt: Ihr Stripe-Konto, die Preisentscheidung, Steuerfragen, Widerrufsbelehrung und AGB. Diese Trennung ist der ganze Kern der Sache.

Wer sie einmal verstanden hat, plant ein Verkaufsprojekt in der richtigen Reihenfolge: erst das Konto und die Rechtstexte, dann die Seite. Umgekehrt steht man mit einer fertigen Kasse da, die noch niemanden abbuchen darf. Dieser Text nennt beide Hälften und die Kosten in Credits.

Was heißt „Zahlungen annehmen“ eigentlich technisch?

Es heißt vor allem: Kartendaten laufen nie über Ihre Seite. Der Bezahlvorgang findet bei Stripe statt, Ihr Projekt schickt den Kunden dorthin und reagiert danach auf das Ergebnis. Genau deshalb ist eine generierte Seite für Zahlungen überhaupt vertretbar.

Daraus ergeben sich drei Aufgaben für das Projekt selbst. Es muss zeigen, was gekauft werden kann. Es muss den Bezahlvorgang starten. Und es muss erfahren, dass bezahlt wurde, damit danach etwas passiert: ein Download freigeben, einen Zugang öffnen, eine Bestellung notieren.

Der dritte Punkt ist der, an dem es interessant wird. „Bezahlt“ ist eine Information, die irgendwo gespeichert werden muss. Dafür kommt in der Regel die Supabase-Anbindung dazu, die Datenbank und Anmeldung mitbringt. Wer einen Zugang verkauft statt eines einzelnen Downloads, braucht ohnehin Benutzerkonten: Wie die entstehen, steht in Kann KI Login und Benutzerkonten bauen.

Was baut der Builder, und was bleibt bei mir?

Diese Tabelle ist der eigentliche Inhalt dieses Textes. Alles, was links steht, ist eine Sache von Minuten. Alles, was rechts steht, ist eine Sache von Entscheidungen.

Aufgabe Erledigt der Builder Erledigen Sie
Produkt- und Preisdarstellung ja Preise festlegen
Weg zur Kasse ja Stripe-Konto eröffnen
Kartendaten und Bezahlseite Stripe Konto verifizieren lassen
Reaktion nach der Zahlung ja beschreiben, was passieren soll
Bestell- und Kundendaten über Supabase Aufbewahrung und Löschung regeln
Rechnung, Steuer, Widerruf nein mit Ihrer Steuerkanzlei klären
Bestätigungsmail über Resend Text und Absender festlegen

Die Zeile mit der Steuer ist keine Bescheidenheit, sondern eine Warnung. Umsatzsteuer bei digitalen Produkten, Kleinunternehmerregelung, Verkauf ins EU-Ausland: Das sind Fragen an einen Menschen mit Berufshaftpflicht, nicht an einen Generator. Die Gebühren für die Zahlungsabwicklung selbst rechnet Stripe nach seinen eigenen Konditionen ab, unabhängig von Ihrem Zugo-Tarif.

Wie formuliere ich das im Prompt?

Beschreiben Sie den Ablauf nach der Zahlung, nicht nur den Verkaufsgegenstand. Das ist der Satz, der in fast jedem Prompt fehlt, und der Unterschied zwischen einer Seite mit Kaufknopf und einem funktionierenden Verkauf.

Baue eine Verkaufsseite für einen digitalen Notenband.
Ein Produkt, Einmalzahlung, Bezahlung über Stripe.
Nach erfolgreicher Zahlung: Downloadlink anzeigen und per Mail schicken.
Bei abgebrochener Zahlung zurück zur Produktseite mit Hinweis.
Fußzeile mit Impressum, Widerruf, AGB und Datenschutzerklärung.
Alle Texte auf Deutsch, Anrede Sie, Preise mit Komma.

Die dritte und vierte Zeile machen die Arbeit. Ohne sie bekommen Sie eine hübsche Produktseite und einen Kunden, der nach der Zahlung auf einer leeren Seite landet und sich fragt, ob sein Geld weg ist. Der Abbruchfall wird noch häufiger vergessen als der Erfolgsfall.

Einmalzahlung oder Abo: was ist aufwendiger?

Das Abo, aber nicht beim Bauen. Beim Bauen sind beide ähnlich: Stripe kann Wiederholungszahlungen, und der Prompt unterscheidet sich um eine Zeile. Der Unterschied entsteht danach, im laufenden Betrieb.

Ein Abo bringt Zustände mit, die eine Einmalzahlung nicht kennt: gekündigt, aber noch bis Monatsende gültig. Zahlung fehlgeschlagen, Karte abgelaufen. Tarifwechsel mitten im Zeitraum. Jeder dieser Zustände ist eine Regel, die jemand entscheiden muss, und jede Regel wird eine Änderung.

Rechnen Sie deshalb bei einem Abo-Projekt mit mehreren Durchgängen statt mit einem. Das ist kein Mangel des Builders. Auch ein Entwicklungsteam baut diese Fälle nicht in einem Zug, es kennt sie nur vorher und nennt sie im Angebot.

Was kostet ein Verkaufsprojekt in Credits?

Abgerechnet werden Aktionen, nicht Funktionen. Eine Kasse ist keine Extraposition, und ein Shop kostet dasselbe wie eine gleich große Seite ohne Verkauf.

Aktion Credits Im Hi-Fi-Modus
Änderung an einem Projekt 3 6
Frischer Build 6 12
Mehrseitige Plattform 12 für die ersten drei Seiten, dann 3 je weiterer Seite doppelt

Die Tarife: Free enthält 5 Credits, Pro kostet 25 $ im Monat mit 200 Credits, Business 99 $ im Monat mit 800 Credits. Zweihundert Credits sind 66 Änderungen oder 33 Builds oder rund 16 mehrseitige Plattformen. Abgerechnet wird in US-Dollar.

Ein realistischer Zuschnitt für eine kleine Verkaufsseite: ein Build für die Grundlage, dann zwei bis drei Änderungen für Erfolgsfall, Abbruchfall und Bestätigungsmail. Beachten Sie beim Start, dass 5 Credits für eine Änderung reichen, nicht für einen frischen Build, weil der 6 kostet.

Wo scheitern generierte Verkaufsseiten am häufigsten?

An den Wegen, die niemand testet. Der Kaufknopf funktioniert fast immer, denn er ist der Weg, den alle einmal ausprobieren. Kaputt ist das, was danach kommt oder daneben liegt.

Der Abbruch. Kunde bricht bei Stripe ab und landet nirgendwo. Kein Hinweis, kein Weg zurück, Warenkorb weg.

Die doppelte Auslieferung. Zweimal auf „Bezahlen“ geklickt, zwei Bestellungen notiert. Die Regel „eine Zahlung, eine Freigabe“ muss ausdrücklich beschrieben werden.

Die Freigabe ohne Prüfung. Der Downloadlink hängt nur an der Rückkehradresse und lässt sich weitergeben, ohne dass jemand bezahlt hat. Prüfen Sie das, indem Sie die Adresse in einem anderen Browser aufrufen.

Der stille Fehlschlag. Die Bestätigungsmail geht nicht raus, und niemand merkt es, weil sich Kunden bei ausbleibenden Mails selten melden, sondern das Geld zurückbuchen.

Vor der Auslieferung startet Zugo jeden Build in einer Sandbox: Was nicht geladen hat, wird nicht ausgeliefert. Diese Prüfung beantwortet die Frage, ob die Seite startet, nicht die Frage, ob Ihr Verkauf richtig abläuft. Nutzen Sie den Testmodus von Stripe und kaufen Sie Ihr eigenes Produkt einmal komplett.

Wann reicht ein Builder für einen Shop nicht mehr?

Sobald der Handel komplizierter ist als die Seite. Ein einzelnes digitales Produkt, eine Handvoll Artikel, ein Kursplatz: Das ist gut machbar. Ein Lager mit Varianten, Größen, Rücksendungen, Teillieferungen und angebundener Buchhaltung ist eine andere Klasse.

Zugo ersetzt bei einem komplexen Produkt kein Entwicklungsteam, und sehr spezifische Fachlogik entsteht über viele Änderungen statt über einen Prompt. Der Ausstieg ist trotzdem offen: Der Quellcode lässt sich nach GitHub exportieren, der Betrieb auf ein eigenes Vercel-Konto legen. Wie weit man mit Konten, Datenbank und Zahlungen kommt, beschreibt App ohne Programmieren erstellen. Speziell für den Handel lohnt der Blick in Funktioniert das auch für E-Commerce.

Womit fange ich an?

Mit einem Produkt und einem echten Testkauf. Nicht mit dem Katalog. Ein Produkt zwingt Sie, den kompletten Weg vom Klick bis zur Bestätigungsmail einmal zu Ende zu denken, und dieser Weg ist bei zwanzig Produkten derselbe wie bei einem.

Auf zugo.dev starten Sie mit 5 Credits und 25 Vorlagen, davon fünf für Spiele. Eine einfache Seite steht in etwa einer Minute, eine mehrseitige Plattform in einigen Minuten. Veröffentlichen Sie auf eine Adresse wie ihr-shop.zugo.run, kaufen Sie im Stripe-Testmodus bei sich selbst ein und legen Sie erst danach Ihre eigene Domain darauf.

Zahlungen sind kein Feature, das man abhakt. Sie sind der Punkt, an dem Ihr Projekt aufhört, eine Website zu sein.

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